Doppelgänger Tech TalkFolgen #383–#590 (27.08.2024 – 21.08.2026)Stand 25.08.2026

Was kam danach? Ein Rückblick.

Zwei Jahre, 209 Folgen, die zehn meistbesprochenen Aktien: Diese Stichtagsanalyse vergleicht eine redaktionelle Auswahl von Pip Klöckners Aussagen mit späteren Kursbewegungen relativ zum Nasdaq 100. Sie misst eine Übereinstimmung nach festen Regeln, keine allgemeine Analysequalität und keine persönliche Gewinnchance. Keine Anlageberatung.

Übereinstimmung nach der Kursregel

36,2 %

historischer Kursvergleich

55 Treffer / 152 im Quoten-Nenner · 97 daneben
5 unentschieden · 12 offen · 169 insgesamt

21,7 %

neutrale Aussagen

15 Treffer / 69 im Quoten-Nenner · 54 daneben
0 unentschieden · 6 offen · 75 insgesamt

41,5 %

bullische Aussagen

17 Treffer / 41 im Quoten-Nenner · 24 daneben
3 unentschieden · 3 offen · 47 insgesamt

54,8 %

bärische Aussagen

23 Treffer / 42 im Quoten-Nenner · 19 daneben
2 unentschieden · 3 offen · 47 insgesamt

30,3 %

Produkt

10 Treffer / 33 im Quoten-Nenner · 23 daneben
1 unentschieden · 2 offen · 36 insgesamt

11,1 %

Makro

1 Treffer / 9 im Quoten-Nenner · 8 daneben
2 unentschieden · 2 offen · 13 insgesamt

33,3 %

Earnings

20 Treffer / 60 im Quoten-Nenner · 40 daneben
1 unentschieden · 5 offen · 66 insgesamt

55,9 %

Bewertung

19 Treffer / 34 im Quoten-Nenner · 15 daneben
1 unentschieden · 2 offen · 37 insgesamt

31,3 %

Sonstiges

5 Treffer / 16 im Quoten-Nenner · 11 daneben
0 unentschieden · 1 offen · 17 insgesamt

36,1 %

Magnificent 7

39 Treffer / 108 im Quoten-Nenner · 69 daneben
4 unentschieden · 10 offen · 122 insgesamt

36,4 %

Übrige Large Caps

16 Treffer / 44 im Quoten-Nenner · 28 daneben
1 unentschieden · 2 offen · 47 insgesamt

Quoten-Nenner = Treffer + daneben. Unentschiedene und offene Fälle sind ausgeschlossen. Keine Fälle mit ausgewiesenem Datenfehler.
Verwendete Laufzeiten: 131 × 6 Monate, 17 × 3 Monate, 9 × 1 Monat; 12 noch offen. Diese gemischte Quote ist kein einheitlicher Sechs-Monats-Test.
Bewertungsregel: Eine Aussage gilt als Treffer, wenn die Aktie in den 6 Monaten danach den Nasdaq 100 um mehr als 2 Prozentpunkte in Richtung der Aussage schlägt (bärische Aussagen spiegelbildlich; neutrale: ±5 pp). Jüngere Aussagen nutzen den längsten schon verfügbaren Horizont. Berechnet deterministisch aus Yahoo-Finance-Tageskursen — Details in der Methodik.

Archivierte Beobachtungen: Übereinstimmungen

Wendepunkte bei Qualitätsfirmen erkennen

Seine besten Calls sind Meinungswechsel nach neuen Fakten: der Alphabet-Schwenk zur Google I/O im Mai 2025 („Disruptionsrisiko ist überpreist“) kurz vor der stärksten Phase der Aktie, der Amazon-Schwenk im Oktober 2025 unmittelbar vor der AWS-Beschleunigung von 20 % auf 37 %. Wenn Pip nach Jahren der Zurückhaltung aktiv dreht, war das im Messzeitraum das stärkste Signal im gesamten Datensatz.

Transkript #460 (Google I/O) (23.05.2025) · Transkript #478 (Alphabet Q2) (26.07.2025)

Bärische Calls und Underperformer-Wetten

Gegen die Intuition ist seine Trefferquote bei bärischen Aussagen die beste aller Tendenzen — deutlich vor den bullischen. Apple erfordert eine gesonderte Prüfung: Die Mag7-Underperformer-Wette wurde für 2025 und 2026 formuliert, aber das Jahresziel 2026 ist am Stichtag noch offen. Die Kursregel dieser Seite testet weder das vollständige Kalenderjahr noch die Rangfolge innerhalb der Mag7. Das stärkste Einzelbeispiel ist Oracle: Seine Overleverage- und Cluster-Risiko-Analyse zum 300-Mrd.-OpenAI-Deal (ab September 2025) traf mit bis zu 52 Prozentpunkten Underperformance auf Sechs-Monats-Sicht — die Kurshalbierung 2026 gab ihm recht. Auch die frühe Systemkritik an Nvidias zirkulären Deals benannte das Risiko Monate vor dem Mainstream.

Transkript #523 (Jahresbilanz 2025, Predictions) (31.12.2025) · Transkript #492 (Oracle Deep Dive) (12.09.2025) · Transkript #500 (Bubble-These) (10.10.2025)

Geschäftsmodell-Analyse: Unit Economics vor Narrativ

Seine Hyperscaler-These vom Oktober 2024 — der AI-Boom landet zwangsläufig bei AWS, Azure und Google Cloud, erkennbar an den inkrementellen Unit Economics — beschrieb die folgende zweijährige Cloud-Beschleunigung fundamental korrekt. Bewertungs-Calls (ist der Preis gerechtfertigt?) treffen bei ihm messbar besser als Produkt-Calls (setzt sich das Produkt durch?).

Transkript #401 (Hyperscaler-These) (29.10.2024) · Transkript #402 (These validiert) (01.11.2024)

Archivierte Beobachtungen: Abweichungen

Bewertungslogik verliert gegen Momentum

Sein größter systematischer Fehlgriff: fundamental sauber begründete Überbewertungs-Urteile, die der Markt jahrelang ignorierte. Palantir schlug den Nasdaq nach seinen bärischen Aussagen von Ende 2024 zeitweise um über 130 Prozentpunkte — die Aktie war nach jeder seiner Rechnungen zu teuer und stieg trotzdem weiter. Er kannte das Problem sogar selbst („nicht gegen die Retail-Community wetten“), ließ die Warnung aber selten in die eigene Tendenz einfließen.

Transkript #408 (500x operatives Ergebnis) (22.11.2024) · Transkript #449 (eigene Short-Position) (15.04.2025)

Earnings-Begeisterung auf dem Kurshoch

Mehrfach fielen seine bullischsten Quartalskommentare auf lokale Bewertungshochs — Meta Mitte 2025 („verdeckte 50-%-Marge“, fast noch günstig) und Microsoft Sommer 2025 (Azure-Beschleunigung, Rekord-Kurssprünge) markierten jeweils ungefähr den Punkt, ab dem die Aktien monatelang hinter dem Index zurückblieben. Das Muster: Er bewertet das Quartal korrekt, aber nicht, wie viel davon im Kurs schon eingepreist ist.

Transkript #480 (MSFT/Meta Q2 2025) (01.08.2025)

Makro- und Timing-Aussagen

Explizite Makro-Calls (Marktrichtung, Zinsen, Timing von Korrekturen) sind die mit Abstand schwächste Kategorie im Datensatz — nur einer von neun messbaren Fällen traf auf Sechs-Monats-Sicht. Auch datierte Punktprognosen wie das „Kratzen der Blase Anfang Februar 2026“ stehen bislang aus. Seine Stärke liegt erkennbar in der Firmen-, nicht in der Marktanalyse — was er selbst wiederholt einräumt („Market-Timing kann keiner“).

Transkript #500 (Blasen-Datierung) (10.10.2025)

Die 10 meistbesprochenen Positionen

Ausgewählt per Frequenzanalyse über alle 209 Folgen-Transkripte: Deep-Dives (≥ 8 Erwähnungen) dreifach gewichtet gegenüber einfachen Erwähnungen. Marker im Chart = datierte Aussagen; Details je Aussage aufklappbar.

Alphabet

GOOGLKursvergleich 53,3 % (8/15 im Nenner; 1 offen, 1 unentschieden)17 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
200273347Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26345,95
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Pips Haltung zu Alphabet entwickelt sich von verhalten-konstruktiv zu einer seiner klarsten Bull-Positionen. Im Herbst 2024 ist Alphabet vor allem Teil seiner Hyperscaler-These, die Aktie „fair bewertet“ — Anfang 2025 nennt er sich explizit „nicht bullisch, aber ohne größere Sorgen“. Der Wendepunkt kommt mit der Google I/O im Mai 2025: Modelle seien keine Moats, Google bei Daten, TPUs, Distribution und Forschung am besten positioniert, das Disruptionsrisiko überpreist. Ab Sommer 2025 kauft er selbst regelmäßig nach; die Beschleunigung von Umsatz (12 % auf 24 %) und Cloud (28 % auf 82 %) sieht er als laufende Bestätigung. Im August 2026 bleibt er bei ~17x Forward-KGV klar bullisch — Kernrisiko sei nur noch das Rennen um das beste Modell.

Einordnung

Alphabet ist Pips beste Position im Messzeitraum — die höchste Trefferquote im Feld. Bemerkenswert ist das Timing des Meinungswechsels: Der Schwenk von neutral auf bullisch im Mai 2025 kam kurz vor der stärksten Phase der Aktie. Sein größter Fehlgriff hier war ausgerechnet die Zurückhaltung davor — die neutralen Einordnungen von Februar und April 2025 verpassten den Beginn einer Phase, in der die Aktie den Nasdaq 100 um über 30 Prozentpunkte schlug.

Alle 17 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#391 · 24.09.2024 ↗ProduktTreffer

    Pip hält die angekündigte Perplexity-Werbemonetarisierung für zu klein und subscale, um Google ernsthaft zu gefährden. Er erklärt, dass Googles CPM-basierte Auktionsökonomie pro Impression weit überlegen ist. Die eigentliche Gefahr für Google sieht er darin, dass Perplexity öffentlich vorführen könnte, dass AI-Suche nur einen Bruchteil des Google-Suchmodells monetarisiert — was aber zugleich zeige, wie unattraktiv der Markt für Angreifer ist.

    „Wenn sie jetzt beweisen, dass man mit AI-Suchen nicht mal 10% des Geldes verdienen kann wie mit dem Google-Suchmodell, dann schaden sie einerseits Google, aber sie sagen auch, wie langweilig dieser Markt ist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,3 % (-0,3 pp) · 3 M: +20,1 % (+12,3 pp) · 6 M: +0,2 % (+0,9 pp) · 12 M: +52,6 % (+29,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#401 · 29.10.2024 ↗MakroUnentschieden

    Vor den GAFAM-Earnings formuliert Pip seine 'Highest-Conviction-Hypothese': Wenn der AI-Software-Markt bis 2030 auf über 900 Mrd. Dollar wächst, landet ein erheblicher Teil bei den drei Hyperscalern (AWS, Azure, Google Cloud) — allein der AI-Effekt wäre eine zusätzliche Verdoppelung des Hyperscaler-Markts. Er ist explizit bullisch auf Hyperscaler inkl. Alphabet, auch wenn man sie über Indizes ohnehin hält.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Hyperscaler-Markt verdoppelt sich durch AI zusätzlich bis 2030; dass AWS, Azure und Google Cloud bzw. deren Mütter 2030 schlechter dastehen als heute, sei 'sehr, sehr unwahrscheinlich'.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Deswegen bin ich eigentlich schon bullisch auf Hyperscaler an sich ... dass die drei Firmen 2030 schlechter aussehen als heute, halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -0,3 % (-1,2 pp) · 3 M: +20,4 % (+15,9 pp) · 6 M: -3,1 % (-0,9 pp) · 12 M: +66,4 % (+40,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#402 · 01.11.2024 ↗EarningsDaneben

    Die Q3-2024-Zahlen sieht Pip als Bestätigung seiner Hyperscaler-These: Google Cloud beschleunigt von 29% auf 35% Wachstum, die Cloud-Marge springt von 3% auf 17%, und die inkrementellen Unit Economics (ca. 4 Mrd. mehr Umsatz bei nur ca. 1 Mrd. mehr Kosten) rechtfertigen die hohen CapEx von über 50 Mrd. im Jahr. Alle Hyperscaler seien supply-constrained, die Nachfrage übersteige das Angebot.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Solange die Unit Economics so bleiben, ist steigender CapEx rational und die Cloud-Marge wird weiter steigen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Die Earnings validieren meine These, weil sich die Cloud-Earnings überraschend stark beschleunigt haben, zum Beispiel bei Google ... mit einer Milliarde mehr Cloud-Kosten fahren sie gerade vier Milliarden mehr Umsatz ein.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: 0 % (-5,9 pp) · 3 M: +11,8 % (+3,7 pp) · 6 M: -11,4 % (-10,6 pp) · 12 M: +66,7 % (+38,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#416 · 20.12.2024 ↗ProduktDaneben

    Pip sieht Google Ende 2024 mit starkem Momentum: Gemini 2.0, neue Videomodelle, Waymo-Expansion nach Japan, Wing-Drohnenlieferungen. Der 'schlafende Gigant' sei durch Microsoft/OpenAI geweckt worden, Sundar Pichai zeige sich womöglich doch als Wartime-CEO, und aus Google komme gerade mehr heraus als in den fünf Jahren zuvor.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Google war nicht die spannendste Aktie 2024, könnte aber eine der spannenderen Mag-7-Aktien der nächsten drei Jahre werden.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Im Moment hat Google auf jeden Fall ganz gutes Momentum ... ich könnte mir vorstellen, dass Google eine der spannenderen Mag-7-Aktien der nächsten drei Jahre wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,6 % (+2,3 pp) · 3 M: -13,7 % (-7,2 pp) · 6 M: -9,1 % (-14,6 pp) · 12 M: +64,7 % (+44,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#430 · 07.02.2025 ↗EarningsTreffer

    Nach den Q4-2024-Zahlen (Cloud verlangsamt auf 30%, 75 Mrd. CapEx-Guidance) ist Pip nüchtern: Alphabet werde keine super dynamisch wachsende Firma, sei aber vergleichsweise günstig bewertet und das Downside-Risiko gut quantifizierbar. Die Disruption des Suchgeschäfts werde wie beim Zeitungssterben viel langsamer verlaufen, als der Markt befürchtet.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Google Cloud fällt im Q1 2025 nicht unter 30% Wachstum (traf mit 28% knapp nicht ein).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich bin vielleicht nicht bullisch für Google, aber ich mache mir da keine größeren Sorgen und finde sie eigentlich ganz fair bewertet ... man überschätzt solche tektonischen Verschiebungen immer viel zu stark.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -11,4 % (-1,6 pp) · 3 M: -17,5 % (-10,8 pp) · 6 M: +8,7 % (-0,8 pp) · 12 M: +72,6 % (+55,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#452 · 25.04.2025 ↗EarningsDaneben

    Q1-2025: Werbegeschäft resilient (Search +10%, Subscriptions +19%), Kosten im Griff, operatives Ergebnis +20%, dazu 70-Mrd.-Buyback. Cloud verfehlt mit 28% leicht die Erwartungen ('nicht geil, aber auch nicht furchtbar'), der Cloud-Gewinn steigt aber um 142%. Insgesamt solide Zahlen, die Aktie legte 5% zu; der massive Buyback stütze den Kurs zusätzlich.

    „28% ist nicht geil, aber auch nicht furchtbar ... sehr schwer, eine Aktie dauerhaft abzuverkaufen, die sich im größten Buyback-Programm ihrer Geschichte befindet.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +6,8 % (-3,4 pp) · 3 M: +19,1 % (-1,1 pp) · 6 M: +60,8 % (+30,3 pp) · 12 M: +116,7 % (+77,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#460 · 23.05.2025 ↗BewertungTreffer

    Nach der Google I/O dreht Pip klar bullisch: Modelle seien keine Moats, und was OpenAI als Kernprodukt baut, integriert Google 'mal eben' als Feature. Bei einem KGV von 18-19 sei das Disruptionsrisiko zu stark eingepreist; mit eigenen TPUs, den meisten Daten, DeepMind und 100 Mrd. Net Profit sei kein Unternehmen besser auf die AI- und Robotik-Ära vorbereitet.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Würde ein neues Portfolio heute Google enthalten und die Aktie in einem Tech-/Nasdaq-Portfolio übergewichten.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Würde ich heute ein neues Portfolio aufbauen, würde ich tatsächlich Google da reinlegen. Weil ich glaube, der Fakt, dass Google disruptiert werden könnte, ist zu sehr eingepreist in die Aktie.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,4 % (-4,9 pp) · 3 M: +23,9 % (+11,9 pp) · 6 M: +78,2 % (+62,3 pp) · 12 M: +131,6 % (+88,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#478 · 26.07.2025 ↗EarningsTreffer

    Q2-2025: Alphabet 'schlägt alle Zahlen aus dem Park' (Umsatz +14%, Search beschleunigt auf +12% trotz ChatGPT-Boom), kurzfristiger Kursrückgang wegen CapEx-Erhöhung auf 85 Mrd. sei irrational. Alphabet sei die günstigste Mag-7-Aktie, und Pip legt offen, dass er selbst regelmäßig in kleinen Teilen nachkauft. Wer an KI-Disruption glaube, müsse unterstellen, dass Google 'tot im Wasser schwimmt' — kein Unternehmen sei bei Hardware, Daten, Distribution und Personal besser vorbereitet.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Kauft die Aktie selbst regelmäßig nach; CapEx steigt Richtung 90 Mrd. Runrate 2026.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Alphabet ist gerade die am günstigsten bewertete der Mag-7-Aktien ... das ist auch eine, die ich gerade in kleinen Teilen immer mal wieder nachkaufe.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7,6 % (+6,8 pp) · 3 M: +35,1 % (+26,5 pp) · 6 M: +74 % (+62,9 pp) · 12 M: +75,3 % (+58,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#493 · 16.09.2025 ↗BewertungTreffer

    Alphabet erreicht 3 Billionen Dollar Marktkapitalisierung und Gemini überholt (getrieben von Nano Banana) ChatGPT in App-Charts und Google Trends. Pip empfiehlt, statt auf hoch bewertete Pure-AI-Plays eher auf die vermeintlich 'Abgehängten' wie Google (ca. 20x Earnings) zu schauen: Google habe alle Karten in der Hand, und die Beweislast liege bei denen, die einen Google-Verlust prognostizieren.

    „Bei Google ist es viel zu früh, von Disruption zu sprechen. Google hat eigentlich alle Karten in der Hand ... zu beweisen, warum sie verlieren müssen, ist relativ schwer.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -0,1 % (-2 pp) · 3 M: +22,8 % (+19,5 pp) · 6 M: +22,7 % (+22,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#506 · 31.10.2025 ↗EarningsTreffer

    Q3-2025: Erstmals über 100 Mrd. Quartalsumsatz, Gesamtwachstum beschleunigt auf 16%, Search wächst mit fast 15% so schnell wie seit 2022 nicht, Cloud beschleunigt auf 34%. Pip erklärt, dass er neues Geld bewusst in Alphabet statt Amazon gesteckt hat und signifikant investiert ist; die kommerziellen Queries blieben bei Google, weil Advertiser praktisch alternativlos seien.

    „Das Geschäft, das am meisten disruptiert werden sollte, wächst im Moment um 15% ... das Geld, das ich neu investiert habe, habe ich tendenziell in Alphabet gesteckt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +12,3 % (+13,5 pp) · 3 M: +20,9 % (+22,9 pp) · 6 M: +38,3 % (+30 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#513 · 25.11.2025 ↗ProduktDaneben

    Gemini 3 Pro setzt neue Benchmark-Standards und wurde komplett auf Googles eigenen TPUs trainiert; Meta und andere verhandeln über TPU-Nutzung, Sam Altman schwört OpenAI intern auf 'Rough Vibes' ein. Pip ist mit seinem Alphabet-Kauf inzwischen 90% im Plus und hält die Aktie trotz Rallye für vergleichsweise günstig, weil die am schnellsten wachsende Cloud plus potenzielles TPU-Geschäft (bis zu 10% des Nvidia-Markts, ca. 30 Mrd.) noch nicht voll eingepreist seien.

    Separat zu prüfende Vorhersage: TPU-Vermietung könnte Google ein Zusatzgeschäft in der Größenordnung von 30 Mrd. Dollar bringen; Google-Infrastruktur muss sich laut interner Aussage alle sechs Monate verdoppeln.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Von meinem Kaufpreis bin ich jetzt inzwischen 90% im Plus ... günstig ist nichts mehr, aber vergleichsweise günstig bewertet, weil sie sowieso schon die am schnellsten wachsende Cloud sind.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3 % (-5,5 pp) · 3 M: -3,6 % (-3,3 pp) · 6 M: +17,8 % (-3,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#527 · 13.01.2026 ↗ProduktDaneben

    Zum Apple-Gemini-Deal für Siri: Apple zahlt Google für das Modell, Google bekommt aber weder Nutzerdaten noch Monetarisierungsrechte — daher laut Pip Rückenwind fürs Narrativ, ökonomisch aber 'kein so großer Deal'. Beim neuen Universal Commerce Protocol sieht er dagegen das bekannte Muster, dass Google über vermeintlich offene Standards sein Monopol auf neue Märkte ausdehnt (Parallele zu Universal Search). Die Aktie notiert erstmals über 4 Billionen.

    „Das hat Google erstmal Rückenwind gegeben, wobei, wenn das so umgesetzt wird, ist es für Google eigentlich kein so großer Deal ... am Ende wird Google dieses Protokoll sehr stark mitbestimmen und kontrollieren.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8 % (-3,9 pp) · 3 M: +0,4 % (-1,4 pp) · 6 M: +5,6 % (-7,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#534 · 07.02.2026 ↗EarningsDaneben

    Q4-2025: Umsatzwachstum beschleunigt das vierte Quartal in Folge (12→14→16→18%), Search +17%, Cloud explodiert auf +48% bei fast verdoppelter Marge (30%) — die Cloud sei zur Cash-Cow geworden. Die Aktie fiel trotzdem wegen der 185-Mrd.-CapEx-Guidance; Pip betont, dass Alphabet als einziger Hyperscaler diese Investitionen komplett aus dem eigenen operativen Cashflow stemmen kann. Einziger Makel: YouTube nur +9%.

    „Die Firma, die auf LinkedIn im letzten Jahr jeder totgesagt hat, wächst schneller als in den letzten vier Jahren ... Google ist sowas von nicht tot.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4,7 % (-3,5 pp) · 3 M: +19,9 % (+3,9 pp) · 6 M: +6,1 % (-10,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#558 · 02.05.2026 ↗EarningsDaneben

    Q1-2026: 'Hervorragende Earnings', Aktie +10%: Gesamtumsatz +22% (fünftes Beschleunigungsquartal in Folge), Search +19%, Cloud +63% bei verdoppeltem Backlog (ca. 460 Mrd.) und 33% Cloud-Marge. Pip argumentiert, nur Google könne dank TPUs kostenlose Consumer-KI kostendeckend anbieten und werde den Free-for-all-Markt dominieren. Dazu 'Hidden Value' von 200-250 Mrd. aus Beteiligungen an SpaceX, Anthropic (ca. ein Sechstel), Databricks und Stripe.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Google wird den werbefinanzierten Free-for-all-Consumer-KI-Markt dominieren; Google Cloud könnte im Rennen um Platz 1 gegen AWS/Azure aufholen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Google beschleunigt einfach seit fünf Quartalen sein Wachstum jedes Mal um 2%. Kompletter Wahnsinn ... Ich bin mir sehr sicher, dass Google den Free-for-all-Markt dominieren wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -6,3 % (-16,9 pp) · 3 M: -1,4 % (-8,9 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#572 · 19.06.2026 ↗ProduktTreffer

    Anhand von SensorTower-Daten (Gemini 28% App-Marktanteil, ChatGPT nur noch 46%) erklärt Pip den Consumer-AI-Markt für faktisch entschieden: Über AI Overviews und AI Mode nutzten real ca. 3 Mrd. Menschen Googles KI, Google habe durch Distribution, TPU-Kostenvorteil und Werbemodell 'schon gewonnen'. Als Kehrseite benennt er das Antitrust-Risiko: Aus Wettbewerbssicht sei der Worst Case — Monopolübertragung von Suche auf KI — bereits eingetreten. Enterprise-AI führe dagegen Anthropic.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Google gewinnt den Free-for-all-Consumer-KI-Markt mit hoher Wahrscheinlichkeit; OpenAI kann die Subventionierung nicht dauerhaft durchhalten.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn es nach Anzahl Usern geht, hat Google das schon gewonnen ... das Ding ist gegessen, meiner Meinung nach. Aus Antitrust-Sicht ist der Worst Case schon eingetreten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -2,2 % (+2,3 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • bullisch#582 · 24.07.2026 ↗EarningsTreffer

    Q2-2026: Umsatz +24%, Search +17%, Cloud +82% auf 100 Mrd. Runrate mit 36% operativer Marge und über 500 Mrd. Backlog — für Pip historisch fast beispiellos. Die Aktie fällt 7% wegen der auf bis zu 205 Mrd. erhöhten CapEx-Guidance und erstmals negativem Free Cashflow; Pip hält das Weiterinvestieren aber für rational und bleibt explizit bullisch. Kritisch merkt er wachsende Advertiser-Beschwerden über 'extraktive' Auktionspraktiken und das Risiko an, beim besten Modell nicht vorn zu sein.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Bleibt trotz 200+ Mrd. CapEx und negativem Free Cashflow bullisch; hält weitere Aufwärtskorrektur der Branchen-CapEx im Jahresverlauf für sicher.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube, es ist eine einzigartige Opportunity, Geld zu verdienen für die Firmen, aber auch für Google-Investoren ... deswegen bleibe ich da relativ bullisch.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,9 % (+5,7 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • bullisch#589 · 18.08.2026 ↗BewertungNoch offen

    Berkshire Hathaway erhöht auf Buffetts eigenen Wunsch die Alphabet-Position um 83% (ca. 10 Mrd.); Pip sieht sich bestätigt und hält Google (und Amazon) vom Chance-Risiko-Verhältnis weiter für gute Ideen: ca. 10x Umsatz, aber nur ca. 17x Forward Earnings bei 24-25% Wachstum und 83% Cloud-Wachstum. Das Search-Disruptionsrisiko liege Jahre in der Zukunft; für langfristige Einzelaktien-Sparpläne wäre Google eine der besseren Optionen (nach einem Welt-ETF).

    Separat zu prüfende Vorhersage: Google bleibt langfristig eine der besseren Einzelaktien-Optionen für Cost-Average-Investieren, auch bei kurzfristigen KI-Nachfrageeinbrüchen robust.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich halte vom Chance-Risiko-Verhältnis Google und Amazon eigentlich gerade für ganz gute Ideen noch ... Forward Price Earnings nur 17 bei 24% Wachstum. Was ist die Gegenargumentation?“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Meta

METAKursvergleich 33,3 % (5/15 im Nenner; 2 offen, 0 unentschieden)17 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
548635722Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26565,13
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Ein voller Zyklus: Ab Herbst 2024 bekennt sich Pip klar zum Turnaround („die Fakten haben sich radikal geändert“) und lobt die Earnings durch 2025 hindurch — Höhepunkt im August 2025 mit der These der „verdeckten 50-%-Marge“. Ab September 2025 wächst die Skepsis an der Finanzierungsseite (600-Mrd.-Investitionszusagen, Off-Balance-Sheet-Konstruktionen, einziger Hyperscaler ohne Cloud-Rückflüsse). Im Jahresrückblick 2025 kapituliert er vor seiner eigenen KI-Distributions-These: Meta habe aus 3 Mrd. Nutzern nichts gemacht. Für 2026 trotzdem „Low Conviction Outperform“ — wegen günstiger Bewertung und brummendem Werbegeschäft; die KI-Strategie selbst nennt er zunehmend erratisch („zu viele Sidequests“).

Einordnung

Metas Auf und Ab spiegelt sich in einer mittelmäßigen Quote: Die Turnaround-Bestätigung 2024/25 traf zu, aber die begeisterten Earnings-Kommentare auf dem Bewertungshoch Mitte 2025 erwischten mehrfach den Zeitpunkt, ab dem die Aktie hinter dem Index zurückblieb. Sein Muster hier: Er bewertet die operative Qualität der Quartale zutreffend, unterschätzt aber wiederholt, wie viel davon der Kurs schon vorweggenommen hat.

Alle 17 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • bullisch#392 · 27.09.2024 ↗ProduktTreffer

    Nach der Meta Connect und der Orion-AR-Brille bekennt sich Pip klar zum Meta-Turnaround: Die kritisierte Metaverse-Strategie wurde zurückgefahren, die App-Tracking-Transparency-Probleme mit eigener AI überwunden, und mit den Brillen öffnen sich erstmals strategische Optionen für eine eigene Hardware-Plattform, die die Apple-Abhängigkeit verringern könnte. Er betont, dass er seine frühere negative Meinung geändert hat, weil sich die Fakten radikal geändert haben.

    „Ich glaube vor allem deswegen an Meta, weil sie ihre Metaverse-Strategie zurückgefahren haben... Ich bin der Erste, der seine Meinung ändert, sobald sich die Fakten ändern — und bei Meta haben sich die Fakten einfach radikal geändert.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,9 % (+0,2 pp) · 3 M: +5,8 % (-1,5 pp) · 6 M: +3,5 % (+6,3 pp) · 12 M: +26,8 % (+2,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#402 · 01.11.2024 ↗EarningsDaneben

    Zu den Q3-Earnings: 19% Umsatzwachstum, verbesserte operative Marge, insgesamt 'relativ unauffällig'. Pip stört sich leicht an der angekündigten Softness im Weihnachtsquartal und den steigenden CapEx ('Zuckerberg is spending again like a drunken sailor'), rechnet aber vor, dass etwa die Hälfte des Wachstums der letzten Quartale aus AI-getriebenen Verbesserungen des Werbe- und Feed-Algorithmus kommt. Solange die operativen Ausgaben im Griff bleiben, werde die Börse die Investitionen gestatten.

    Separat zu prüfende Vorhersage: CapEx 2025 wird 'signifikant mehr' — nach Pips Einschätzung eher 50 Milliarden Dollar als 45.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Im Moment sind sie eigentlich auf einer ganz guten Trajektorie, würde ich sagen, im Vergleich zu vor einem Jahr, wo ich da deutlich besorgter reingeblickt habe.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,2 % (+2,2 pp) · 3 M: +24,4 % (+16,3 pp) · 6 M: +5,4 % (+6,2 pp) · 12 M: +12,5 % (-15,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#428 · 31.01.2025 ↗EarningsTreffer

    Q4-2024-Earnings: Meta liefert ein gutes Ergebnis mit 21% Umsatzwachstum und wieder beschleunigtem Wachstum trotz schwerer Vergleichsbasis. Trotz Rekord-CapEx (Ziel bis 65 Mrd. für 2025) bleiben 13 Mrd. Free Cashflow übrig. Pip lobt, dass Zuckerberg im richtigen Moment effizient geworden ist und den Rohertrag pro Mitarbeiter in zwei Jahren verdoppelt hat — 'relativ beeindruckend'.

    „Die Firma ist wirklich sehr effizient, im richtigen Moment effizient geworden. Mark hat diese ganzen Kosten eingespart und hat jetzt das Geld, diese Investitionen mitzumachen, wo andere es vielleicht auch gar nicht können.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -7,1 % (-1,9 pp) · 3 M: -13,3 % (-6,9 pp) · 6 M: +12,8 % (+4,9 pp) · 12 M: +0,7 % (-17,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#454 · 02.05.2025 ↗EarningsDaneben

    Q1-2025-Earnings: 16% Umsatzwachstum, besser als erwartet, operative Marge wieder über 40%, dritte Erhöhung der CapEx-Prognose (64-72 Mrd.). Pip nennt es gute Zahlen, ist aber skeptisch gegenüber der positiven Kursreaktion: Was Snap trifft (chinesische Advertiser, Konsumklima, Zölle), sollte teilweise auch Meta treffen — er sieht den Grund für die gegensätzliche Kursentwicklung von Snap und Meta nicht.

    „Was Snap trifft, sollte teilweise auch Meta treffen, glaube ich... Von daher sehe ich den Grund nicht so richtig, warum die sich so unterschiedlich entwickeln, ehrlich gesagt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +11,7 % (+3,9 pp) · 3 M: +30,1 % (+14,8 pp) · 6 M: +8,8 % (-19,9 pp) · 12 M: +1,6 % (-37,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#467 · 17.06.2025 ↗ProduktDaneben

    Zur Einführung von WhatsApp-Werbung: Pip sieht darin vertieftes Werbeinventar plus Erschließung neuer Zielgruppen (etwa ältere Nutzer, die weder Facebook noch Instagram nutzen) und erwartet dadurch zusätzlichen Umsatz. Den Scale-AI-Deal (49% für ~14,8 Mrd.) ordnet er als Acquihire ein, mit dem Meta sich absichert, im KI-Rennen nicht abgehängt zu werden — für Meta verkraftbar, da es Cash ist, das sonst in Buybacks geflossen wäre.

    Separat zu prüfende Vorhersage: WhatsApp-Werbung wird den Umsatz von Meta erhöhen, weil neues Inventar entsteht und am unteren Ende immer Advertiser jedes Volumen abnehmen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube, dass es den Umsatz von Meta erhöht... Ich würde schon davon ausgehen, dass du nicht nur neues Inventar schaffst, sondern auch neue Zielgruppen erschließt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1 % (-5,2 pp) · 3 M: +11,3 % (-0,3 pp) · 6 M: -5,6 % (-21,3 pp) · 12 M: -16,9 % (-56,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#480 · 01.08.2025 ↗EarningsDaneben

    Q2-2025-Earnings: Sehr gute Zahlen, Aktie +11%. Umsatz +22% mit deutlicher Beschleunigung, operative Marge auf 43% ausgeweitet. Pip rechnet vor, dass Meta ohne die Reality Labs (4,5 Mrd. Verlust pro Quartal, quasi ein abschaltbares Venture-Projekt) eine 'verdeckte' operative Marge von über 50% und eine Operating-Income-Run-Rate von über 100 Mrd. hätte — und hält die Aktie damit fast noch für günstig bewertet.

    „Eigentlich hat Meta eine verdeckte 50% operative Marge, würde ich behaupten. Insofern ist es dann fast auch noch günstig bewertet.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -2 % (-4 pp) · 3 M: -11,1 % (-24,1 pp) · 6 M: -5,7 % (-18,7 pp) · 12 M: -21,4 % (-52 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#491 · 10.09.2025 ↗MakroDaneben

    Pip analysiert Metas 600-Mrd.-Investitionszusage bis 2028 (rund 200 Mrd. pro Jahr, das Doppelte des operativen Cashflows) und die Off-Balance-Sheet-Finanzierung der Data Center über SPVs mit PIMCO. Ökonomisch trage Meta das Risiko weiter, nur erscheinen die Schulden nicht in der Bilanz. Metas eigenes Ausfallrisiko hält er für niedrig, warnt aber, dass durch dieses Financial Engineering aus individuellen Unternehmensrisiken ein systemisches Risiko für die Finanzindustrie wird — Bausteine einer echten Bubble.

    „Meta hat sich committed, das Doppelte des operativen Cashflows zu investieren... Am Ende trägt Meta eigentlich das wirtschaftliche Risiko dieses Deals, nur dass die Schulden nicht auf dem Balance Sheet erscheinen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -2,4 % (-7,6 pp) · 3 M: -12,6 % (-20,2 pp) · 6 M: -15 % (-17,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#506 · 31.10.2025 ↗EarningsDaneben

    Q3-2025-Earnings: Rekordwachstum von 26% (schneller als Amazon Retail Media), trotzdem fällt die Aktie zweistellig. Pips Erklärung: Meta verdoppelt als einziger die CapEx, hat aber kein Cloud-Geschäft zur Refinanzierung und die geringsten Cashflows unter den Hyperscalern — Zuckerberg bekommt für das, was alle machen, auf die Finger, weil man ihm die Finanzierung am wenigsten zutraut. Ob das teuer zusammengekaufte Superintelligence-Team Durchbrüche erzwingen kann oder ein 'FC Hollywood' wird, sei offen.

    „Mark Zuckerberg bekommt das für das, was alle anderen genauso machen gerade, auf die Finger, weil man ihm am wenigsten zutraut, quasi die Finanzierung dafür zusammenzubringen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -0,2 % (+1 pp) · 3 M: +6,8 % (+8,8 pp) · 6 M: -6,5 % (-14,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#508 · 08.11.2025 ↗SonstigesTreffer

    Zum Reuters-Special-Report, wonach interne Meta-Dokumente für 2024 rund 10% des Umsatzes aus Scam- und verbotener Werbung prognostizierten: Pip liest daraus volle interne Awareness (Fraud-Advertiser werden erst ab 95% Sicherheit ausgeschlossen bzw. bekommen höhere Preise) und stellt die Frage, ob Meta damit nicht wissentlich Teil einer kriminellen Struktur wird. Für ihn erklärt das auch, warum Meta so wenig gegen Impersonation-Accounts wie die Doppelgänger-Fakes unternimmt.

    „Es muss der Eindruck entstehen — ich sage nicht, dass es der Fakt ist — dass Meta ein Geschäftsinteresse an der Bewerbung von Online-Scam hat.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +2,9 % (+2,3 pp) · 3 M: +5,9 % (+7,5 pp) · 6 M: -2,2 % (-16,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#523 · 31.12.2025 ↗BewertungTreffer

    Im Jahresrückblick räumt Pip ein, dass seine Meta-Wette für 2025 enttäuscht wurde: Trotz Distributionsmacht mit 3 Mrd. Nutzern hat Meta kein führendes Modell entwickelt und keine nennenswerte KI-Nutzung in den eigenen Produkten erreicht (nach seiner Schätzung keine 60 Mio. regelmäßige KI-Nutzer). Die Aktie machte +13% in USD, in Euro sogar negativ. Metas größtes Problem sei der Mangel an Menschen mit Produktvision — seit 20 Jahren gelinge organisch kein Produkt mit echtem Nutzwert, man kaufe stattdessen zu.

    „Wir haben beide wirklich sehr stark an Meta geglaubt... und Meta hat nicht geschafft, irgendwas daraus zu machen. Metas größtes Problem ist, dass es ihnen an Menschen mit Produktvision mangelt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7 % (+5,1 pp) · 3 M: -12,9 % (-8,1 pp) · 6 M: -8,9 % (-26,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungDaneben

    In seinen Predictions für 2026 setzt Pip Meta auf Outperform — ausdrücklich ohne Überzeugung: Die Firma sei für die Zukunft schlecht aufgestellt, weil das teuer zusammengekaufte KI-Team nichts bewiesen hat, aber die Aktie sei nach der Korrektur so günstig und das Werbegeschäft so profitabel, dass Underperformance schwer werde. Im Fall eines KI-Crashs sei Meta zudem gut abgesichert, und bei weiter fallendem Kurs steige die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Turnarounds.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Meta wird 2026 den Markt outperformen ('Low Conviction Outperform') — primär wegen der günstigen Bewertung, nicht wegen der KI-Strategie.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich setze Meta mal als Outperform, aber nicht aus Überzeugung... Es ist Low Conviction Outperform. Sie sind schlecht aufgestellt für die Zukunft, aber gleichzeitig ist die Aktie so günstig.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,5 % (+5,7 pp) · 3 M: -7,2 % (-4,3 pp) · 6 M: -4,2 % (-20,2 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#532 · 30.01.2026 ↗EarningsDaneben

    Q4-2025-Earnings: Umsatz +24% ('für einen Werbemarkt echt krasses Wachstum'), Aktie +10%, was Pips Outperform-Call bestätigt. Gleichzeitig wächst das Operating Income nur um 6%, weil R&D um 41% steigt und die CapEx (21,3 Mrd. im Quartal, in zwei Jahren verdreifacht) durchschlagen. Kritisch merkt er an, dass Zuckerberg auf Analystenfragen, wofür die ganzen Data Center gebraucht werden, keine Antwort hat, weil die KI-Abteilung bisher nichts Sinnvolles daraus bauen konnte.

    „Die hatten wir auf Outperform gesetzt, einfach weil sie so günstig bewertet sind, dass es schwer ist, noch schlechter zu performen — und die sind 10% hochgegangen mit guten Earnings.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,6 % (-5,3 pp) · 3 M: -15 % (-23,4 pp) · 6 M: -17,5 % (-30,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#543 · 11.03.2026 ↗SonstigesTreffer

    Zur Übernahme des Bot-Netzwerks Moltbook: Pip hält den Kauf für ein reines Team-Acquihire, das 'sehr erratisch' wirkt und die Verzweiflung von Metas KI-Strategie unterstreicht — man kaufe ständig Teams und Firmen ein, habe aber seit einem halben Jahr kein Modell mehr veröffentlicht und man wisse nicht einmal, woran Meta überhaupt forscht. Einzig das Werbegeschäft laufe weiter gut.

    „Es wirkt sehr erratisch... was einfach nur noch verzweifelt wirkt. Seit einem halben Jahr hat Meta kein Modell mehr auf den Markt geworfen. Dem Werbegeschäft geht es gut, daran kann man nicht rummäkeln.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,7 % (-4,3 pp) · 3 M: -12,7 % (-26,9 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#552 · 10.04.2026 ↗ProduktDaneben

    Zum neuen Modell MuseSpark ('purpose-built for Social Media'): Pip wertet es als moderaten Erfolg — deutlich besser als das letzte Llama, eines der Top-5-Modelle im Benchmark, aber der faktische Ausstieg aus dem Frontier-Rennen trotz aller Milliarden an Investitionen und Akquisitionen. Seine frühere These, Metas Distribution mit 3 Mrd. Nutzern sei ein KI-Vorteil, revidiert er: Die Meta-Apps seien für das Gegenteil von Produktivität gebaut, der typische Nutzer wolle nicht aktiv mit KI interagieren.

    „Ein moderater Erfolg, kein Misserfolg — aber es lässt offen, dass Meta es trotz all des Geldes nicht geschafft hat, bei den ganz Großen mitzustinken.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4,9 % (-21,7 pp) · 3 M: +4,4 % (-12,2 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#558 · 02.05.2026 ↗EarningsDaneben

    Q1-2026-Earnings: Die Aktie crasht wegen vorsichtigem Ausblick (u.a. Iran-Krieg als Begründung) und Kosten, die schneller wachsen als der Umsatz — aber Pip hält die Zahlen für richtig gut: 33% Wachstum in einem reifen Werbemarkt, getrieben von der eigenen KI. Er rechnet vor, dass das KI-getriebene Zusatzwachstum (~30 Mrd. Run-Rate, ~24 Mrd. zusätzlicher Rohertrag) die bisherigen Investitionen sehr gut rechtfertigen könnte; notfalls könne Meta die Rechenzentren auch vermieten.

    „Die Zahlen von Meta sind gar nicht so schlecht, im Gegenteil, sie sind sogar richtig gut... Das, was sie bisher investiert haben, könnte man damit sehr gut rechtfertigen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +2,1 % (-8,5 pp) · 3 M: -3,6 % (-11,1 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#584 · 31.07.2026 ↗EarningsNoch offen

    Q2-2026-Earnings: 28% Wachstum ('wirklich gut'), aber unter den Erwartungen, Aktie zeitweise über 10% im Minus; Free Cashflow bricht um 90% ein und wird im Folgequartal erstmals negativ. Pips Diagnose: Das Kerngeschäft läuft super, aber es gibt 'zu viele Sidequests' — Cloud-Ambitionen, KI-Integration, alles offene Wetten ohne bewiesene Erfolge, während Meta 2026 das Doppelte der gesamten Metaverse-Ausgaben investiert. Mit einem KGV von 19 bei fast 30% Wachstum sei die Aktie aber relativ günstig; geht eine der Wetten auf, sei Meta wieder ein Kauf.

    „Es sind zu viele Sidequests bei Meta... Dafür, dass sie fast 30% wachsen, sind sie mit 19er Price Earnings relativ günstig bewertet. Wenn eine der Wetten aufgeht, dann ist Meta auch wieder ein Kauf.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

  • neutral#587 · 11.08.2026 ↗ProduktNoch offen

    Zu Zuckerbergs Open-Source-Schwenk ('The future is for everyone', Muse Glimmer): Pip hält das Manifest für Doppelmoral und mindestens opportunistisch — im Closed-Source-Rennen könne Meta nicht mithalten, deshalb besetze man die Lücke westlicher Open-Source-Modelle. Er sieht aber drei reale Monetarisierungswege: die eigenen Data Center als 'Late Hyperscaler' vermieten, einen von KI-Startups angeheizten Werbemarkt, von dem Meta mit Google 'unheimlich profitieren' würde, und Daten- bzw. Trainingsvorteile aus der Nutzung.

    „Im Closed-Source-Rennen können sie nicht mitstinken... Ich würde es mindestens als relativ opportunistisch einordnen und glaube nicht, dass Meta hier wirklich die freie Verteilung von KI unterstützen will.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Amazon

AMZNKursvergleich 40 % (6/15 im Nenner; 1 offen, 0 unentschieden)16 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
192226259Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26260,10
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Über zwei Jahre grundsätzlich konstruktiv bis bullisch — Amazon war lange eine seiner wenigen Einzelpositionen. Ende 2024 Lob für Kostendisziplin und eigene KI-Chips; die Prediction, Amazon werde den Nasdaq outperformen, ging 2024 auf. In der ersten Hälfte 2025 wird er nüchterner (AWS wächst mit 17–19 % langsamer als Azure und Google Cloud), bleibt aber „schon noch bullish“. Ab Oktober 2025 dreht er klar bullisch — unmittelbar bevor AWS von 20 % auf 37 % Wachstum beschleunigt — und macht Amazon zu seinem Outperform-Pick für 2026. Kurios: Im Juli 2026, auf dem Höhepunkt seiner Begeisterung, besitzt er selbst gerade keine Amazon-Aktien mehr, obwohl er sie „super günstig“ findet.

Einordnung

Eine der besseren Positionen — und ein Beispiel für sein stärkstes Muster: Der Bullisch-Schwenk vom Oktober 2025 kam direkt vor der AWS-Beschleunigung und traf auf allen Horizonten. Die Fehlgriffe stammen fast alle aus der nüchternen Phase Anfang/Mitte 2025, in der die Aktie trotz der von ihm korrekt beschriebenen AWS-Schwäche mit dem Markt lief.

Alle 16 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#384 · 30.08.2024 ↗ProduktDaneben

    Pip hebt Andy Jassys Bericht hervor, dass Amazons interner Co-Pilot Amazon Q die Migration des Software-Stacks auf Java 17 von 50 Entwicklertagen pro Applikation auf wenige Stunden verkürzt hat. Er rechnet vor, dass die eingesparten 4.500 Developer-Jahre bei üblichen Amazon-Gehältern locker eine Milliarde Dollar OPEX-Ersparnis bedeuten. Für ihn ein Paradebeispiel dafür, was AI im Coding heute schon kann — auch wenn AI Entwickler wegen Kontextfenster-Grenzen noch nicht ersetzt.

    „Da haben sie locker eine Milliarde gespart an OPEX dabei. Man muss mal überlegen, dass es für eine Firma wie Amazon normalerweise eine Milliarde gekostet hätte, ihre Software auf Java 17 upzudaten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3,7 % (+2,7 pp) · 3 M: +16,5 % (+9,5 pp) · 6 M: +16,7 % (+11,3 pp) · 12 M: +32 % (+11,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#402 · 01.11.2024 ↗EarningsDaneben

    Sehr positives Earnings-Fazit: Operative Marge von 8 auf 11 Prozent verbessert, Bottomline +56 Prozent bei nur 11 Prozent Umsatzwachstum dank Kostendisziplin. AWS beschleunigt wieder auf 19 Prozent und wächst in absoluten Zahlen sogar stärker als Google Cloud — Pip erklärt das langsamere prozentuale Wachstum mit Supply-Constraints (Chips/Datacenter), nicht mit Nachfrageschwäche. Er freut sich ausdrücklich, dass die Amazon-Aktie seit Jahresanfang besser läuft als Microsoft.

    „Das macht Amazon gerade wirklich gut, dass sie bei fast konstanter Kostenbasis deutlich mehr Umsatz rausholen. Was mich am meisten an Amazon freut, ist, dass die Aktie besser läuft als Microsoft seit Anfang des Jahres.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7,8 % (+1,9 pp) · 3 M: +19,3 % (+11,2 pp) · 6 M: -4,7 % (-3,8 pp) · 12 M: +26,4 % (-1,5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#412 · 07.12.2024 ↗ProduktDaneben

    Pip analysiert Amazons Angriff auf Nvidia mit eigenen Chips (Trainium, Inferentia): Amazon glaubt, Inference 30-40 Prozent günstiger anbieten zu können und spart sich dabei Nvidias Rohmarge, was die Cloud-Marge verbessert. Für ihn ist das zudem der einzige Weg für AWS, bei über 100 Milliarden Umsatzbasis 1-2 Prozentpunkte zusätzliches Wachstum mit sehr gutem Margenprofil zu holen. Amazon ist Teil seiner Cloud-Scaler-Hypothese.

    „Amazon glaubt, dass sie es 30-40% günstiger anbieten können und wahrscheinlich sogar bessere Margen damit machen. Sehr spannend für den Amazon-Aktionär — in meiner Cloud-Scaler-Hypothese ist Amazon ja sowieso mit eingegangen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,2 % (-0,4 pp) · 3 M: -14,2 % (-3,9 pp) · 6 M: -5,7 % (-7,9 pp) · 12 M: +1,9 % (-17,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#419 · 01.01.2025 ↗BewertungDaneben

    Im Rückblick auf seine 2024er-Predictions bilanziert Pip: Seine Wette 'Amazon und Microsoft outperformen den Nasdaq' hat für Amazon gestimmt (Hyperscaler-Hypothese plus Wiederbelebung des E-Commerce-Geschäfts), für Microsoft nicht. Seine Prediction 'Amazon kauft Anthropic' ist nicht eingetreten, weil Anthropic mit Claude sehr erfolgreich war — er hält eine Übernahme aber weiterhin für wahrscheinlich.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon übernimmt langfristig weiterhin wahrscheinlich Anthropic (aus 2024 fortgeschriebene Erwartung).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Einfach gesagt, für Amazon hat das gestimmt, für Microsoft nicht. Die Cloud-Hypothese war nicht dumm und hält einigermaßen — bei Amazon hat es sich gezeigt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +9,9 % (+7,1 pp) · 3 M: -22,4 % (-5,3 pp) · 6 M: -0,4 % (-8,6 pp) · 12 M: +9,4 % (-12,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#430 · 07.02.2025 ↗EarningsDaneben

    Q4-Earnings: Rekordquartal mit 188 Milliarden Umsatz, operative Marge von 7,8 auf 11,3 Prozent verbessert, Net Income fast verdoppelt. Die Aktie fiel trotzdem, weil AWS 'nur' 19 Prozent wuchs und die Guidance enttäuschte. Pip verteidigt die 19 Prozent als gutes Wachstum bei über 110 Milliarden Basis, konstatiert aber, dass Microsoft damit wieder die am schnellsten wachsende Cloud ist und Marktanteile gewinnt. CapEx fast verdoppelt auf 28 Milliarden im Quartal.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon wird 2025 vermutlich rund 100 Milliarden Dollar CapEx ausgeben.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „19% ist eigentlich gutes Wachstum für AWS — bei über 110 Milliarden Jahresumsatz ist 1% Wachstum eine Milliarde mehr Cloud-Umsatz. Aber die Guidance war relativ schlecht, das mochten die Analysten nicht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -14,2 % (-4,4 pp) · 3 M: -15,7 % (-9,1 pp) · 6 M: -3,4 % (-12,9 pp) · 12 M: -9,7 % (-26,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#446 · 04.04.2025 ↗MakroDaneben

    Trotz Trumps Zöllen, die Amazon über die vielen chinesischen Händler stark treffen könnten, bleibt Pip bullisch: Die hochqualitativen, margenstarken Umsatzsegmente Advertising und AWS wachsen mit 18 Prozent, Prime fast zweistellig. Den neuen Chatbot, der auch auf fremden Webseiten einkauft, hält er für super schlau, weil er Amazons Advertiser-Basis erweitert. Die beste Strategie sei, mit Projekt Kuiper (Amazons Starlink) den TV- und Medienkonsum zu übernehmen — zwei 100-Milliarden-Märkte.

    „Die Umsatzsegmente, die hochmargig und schnell wachsend sind — Advertising, AWS, Prime — von daher glaube ich, bin ich da schon noch bullish für Amazon.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,2 % (-5,6 pp) · 3 M: +28,3 % (-2,2 pp) · 6 M: +29,2 % (-14,4 pp) · 12 M: +29,4 % (-13,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#454 · 02.05.2025 ↗EarningsTreffer

    Enttäuschendes Q1: Umsatzwachstum verlangsamt sich auf 8,6 Prozent, AWS fällt von 19 auf 17 Prozent Wachstum, Third-Party-Seller-Services brechen von 9 auf 5,5 Prozent ein, der operative Cashflow liegt 10 Prozent unter Vorjahr bei weiter steigenden Investitionen (rund 100 Milliarden CapEx erwartet). Pip nennt die minus 4 Prozent der Aktie nachvollziehbar — 'keine perfekten Earnings' — und stellt Microsoft als klaren Cloud-Gewinner des Quartals heraus.

    „Man sieht eine deutliche Verlangsamung beim Commerce-Geschäft und zwei Prozentpunkte Cloud-Wachstum fehlen. Vier Prozent Minus ist kein Weltuntergang, aber keine perfekten Earnings.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,3 % (+0,5 pp) · 3 M: +11,4 % (-3,9 pp) · 6 M: +28,6 % (-0,1 pp) · 12 M: +44 % (+4,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#480 · 01.08.2025 ↗EarningsTreffer

    Pip hält weiter seine Amazon-Position (eine seiner wenigen Einzelaktien), ist aber ernüchtert: Während Google sein Cloud-Wachstum auf 32 und Microsoft auf 39 Prozent beschleunigte, schaffte AWS nur 17 auf 17,5 Prozent bei verschlechterter Marge. Die Gesamtzahlen findet er gut (13 Prozent Wachstum, 31 Prozent mehr Operating Income, Advertising auf 23 Prozent beschleunigt), aber die AWS-Sparte sei relativ zu den Wettbewerbern enttäuschend. CapEx +83 Prozent, Free-Cashflow-Marge nahe Allzeittief.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Microsoft Azure wird AWS absehbar als größte Cloud überholen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Herausstellen sollte man das sehr gute Advertising-Geschäft und das leider vergleichsweise zu anderen Hyperscalern sehr moderat wachsende AWS, wo sich absehen lässt, dass Microsoft bald Amazon den Rang abläuft.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,9 % (+2,9 pp) · 3 M: +3,8 % (-9,3 pp) · 6 M: +13,1 % (+0,1 pp) · 12 M: +29,2 % (-1,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#497 · 30.09.2025 ↗SonstigesTreffer

    Zu OpenAIs Instant Checkout prognostiziert Pip, dass Amazon als einer der wenigen 'Gallier' nicht mitmachen wird, weil das Geschäftsmodell (Warenkorb-Aufbau, Retail Media, Kundenbindung auf der eigenen Plattform) sonst nicht funktioniert. Strategisch sieht er Amazon neben Google als prädestinierten Player für Shopping-Bots, weil nur sie Erkennung, Shop-Basis, Account und eigene Logistik kombinieren können.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon wird kein Partner von OpenAIs Instant Checkout werden.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich wäre überrascht, wenn Amazon Partner von OpenAI wird. Einzelne Produkte per Instant-Checkout zu verschicken macht das Amazon-Produkt schlechter, nicht besser — ansonsten funktioniert das Gesamtmodell Amazon nicht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,9 % (-0,9 pp) · 3 M: +5,9 % (+2,7 pp) · 6 M: -4,1 % (-1,4 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#505 · 28.10.2025 ↗BewertungTreffer

    Vor der Earnings-Woche erklärt Pip, Amazon und Google seien die relativ unterbewerteten Magnificent-7-Aktien — würde er zwei kaufen, wären es diese beiden. Bei Google habe er das teilweise getan, bei Amazon zögert er noch, weil sich die gute strategische Aufstellung nur langsam materialisiert. Die angekündigten 30.000 Corporate-Entlassungen und die Robotik-Effizienz (Faktor 20 mehr Pakete pro Mitarbeiter) ordnet er als Zeichen konsequenter Effizienzkultur ein.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon und Google sind langfristig gute Investments mit etwa 10-15 Prozent Rendite, mit Glück etwas mehr.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Würde ich zwei Mag7-Aktien kaufen, wären es Amazon und Google. Amazon ist strategisch eigentlich ganz gut aufgestellt, aber es wird sich ein bisschen langsam materialisieren.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: 0 % (+2,9 pp) · 3 M: +5,4 % (+5,9 pp) · 6 M: +15,6 % (+10,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#506 · 31.10.2025 ↗EarningsTreffer

    Pip sieht sich bestätigt: Nachdem er Amazon und Google als die nicht zu teuren Mag7-Picks bezeichnet hatte, überrascht Amazon positiv — AWS beschleunigt erstmals seit 2022 wieder auf über 20 Prozent Wachstum, Advertising wächst 24 Prozent, die Aktie legt zweistellig zu. Die 125 Milliarden CapEx hält er für vertretbar, weil allein dieses Quartal 22 Milliarden annualisiertes neues AWS-Revenue entstanden ist — das sehe 'relativ schlau' aus, solange die Compute-Nachfrage bleibt.

    „Ich habe letzte Folge gesagt, wenn es gute Picks in den Magnificent Seven gäbe, die noch nicht vollkommen zu teuer sind, könnten das Amazon und Google sein — und zumindest kann man sagen, dass die jetzt positiv überrascht haben.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4 % (-2,8 pp) · 3 M: -2,3 % (-0,3 pp) · 6 M: +12 % (+3,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungDaneben

    In seinen Predictions für 2026 nennt Pip Amazon vergleichsweise günstig bewertet: Selbst in einem KI-Crash müsste Amazon relativ gut abschneiden und wäre womöglich mit Apple die am besten laufende Aktie; im KI-Bull-Case sei sie ohnehin unterbewertet, weil AWS wieder beschleunigt und E-Commerce intakt ist. Das Satelliten-Netzwerk Kuiper könne über kurz oder lang eine zusätzliche Billion Dollar an Wert schaffen, weil Amazon Media, Werbenetzwerk und Retail bereits besitzt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon wird langfristig outperformen; Kuiper kann eine extra Trillion an Börsenwert schaffen; Amazon sollte wieder zu zweistelligen Wachstumsraten und guten Renditen kommen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube tatsächlich, Amazon ist vergleichsweise günstig bewertet. Selbst im KI-Crash müsste Amazon relativ gut abschneiden — langfristig, glaube ich, wird Amazon outperformen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -7,6 % (-3,3 pp) · 3 M: -8,2 % (-5,3 pp) · 6 M: +2,5 % (-13,4 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#534 · 07.02.2026 ↗EarningsTreffer

    Q4-Earnings: AWS beschleunigt weiter auf 24 Prozent, alle Segmente stark ('super Ergebnisse'), aber die Aktie fällt wegen der angekündigten 200 Milliarden CapEx für 2026, die fast den gesamten operativen Cashflow aufzehren und Verschuldung nötig machen. Pip verteidigt das Investment in ein Geschäft mit 35 Prozent operativer Marge und bleibt bei seinem Outperform-Call für 2026. Neue Prediction: Amazon verkauft Whole Foods oder spinnt es ab (ca. 20 Milliarden), weil es langsam wächst, wenig strategisch ist und Management-Attention bindet.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon verkauft Whole Foods oder macht ein Spin-off (ca. 20 Mrd. Dollar Erlös); die Amazon-Aktie wird 2026 outperformen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn die 200 Milliarden in Datacenter investieren, wird Amazon zu einer sehr großen KI-Wette. Aber ich bleibe mal bei meinem Outperform von Amazon dieses Jahr — du kannst ja nicht sagen, dass die Ergebnisse schlecht sind.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,9 % (+3,1 pp) · 3 M: +28,9 % (+12,8 pp) · 6 M: +30,4 % (+13,6 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#558 · 02.05.2026 ↗EarningsDaneben

    Q1-Earnings: Gesamtwachstum beschleunigt auf 16,6 Prozent, AWS von 24 auf über 28 Prozent bei 150 Milliarden Runrate — für Pip eine 'massive Beschleunigung' auf Amazons Größe, mit weiterhin 38 Prozent operativer AWS-Marge. Die hohen CapEx seien bei diesen Wachstumszahlen gerechtfertigt: Warum sollte Amazon nicht noch mehr Datacenter bauen. Zudem erwartet er, dass Amazon den Umsatz in drei bis vier Jahren verdoppelt, ohne nennenswert Mitarbeiter aufzubauen (Robotik, Effizienz, Outsourcing der Last Mile).

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon verdoppelt den Umsatz über die nächsten 3-4 Jahre bei nahezu stabiler Mitarbeiterzahl.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Das Cloud-Geschäft wächst mit 28% — selbst auf Amazons Größe noch eine massive Beschleunigung. Warum sollte Amazon nicht noch mehr Data Center bauen bei diesen hervorragenden Wachstumszahlen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,1 % (-18,7 pp) · 3 M: +2 % (-5,6 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#559 · 05.05.2026 ↗SonstigesDaneben

    Pip wettet, dass Amazon den Inference-Chip-Hersteller Cerebras noch vor dessen IPO (geplant: 4 Milliarden Raise auf 40 Milliarden Bewertung) übernimmt, um sich neben Inferentia Technologie-Führerschaft bei Inference-Chips einzukaufen. Außerdem wertet er die Ankündigung, dass AWS 11.000 neue Coding-Praktikanten einstellt, als beruhigendes Zeichen gegen die KI-Jobapokalypse — ausgerechnet im am stärksten von KI disruptierten Bereich Software stellt Amazon massiv ein.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Amazon kauft Cerebras vor dem IPO für rund 60 Milliarden Dollar.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Meine Wette wäre: Amazon kauft Cerebras, bevor sie an die Börse gehen. Also Cerebras macht kein IPO, sondern Amazon kauft es für 60 Milliarden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -7,2 % (-15,8 pp) · 3 M: -0,3 % (-5,6 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#584 · 31.07.2026 ↗EarningsNoch offen

    Sehr bullisches Earnings-Fazit: AWS überrascht mit 37 Prozent Wachstum (erwartet waren 31-32) auf inzwischen 170 Milliarden annualisiertem Cloud-Umsatz bei 40 Prozent operativer Marge; der erwartete zweistellige Kurssprung sei 'mehr als gerechtfertigt'. Die CapEx-Erhöhung auf rund 210-220 Milliarden hält er angesichts von rund 500 Milliarden Auftragsbestand (2,5 Jahre Umsatz-Visibility) für richtig — Amazon sei die eine Firma, die mehr ausgeben 'darf'. Er selbst besitzt gerade keine Amazon-Aktien mehr, findet sie aber ausdrücklich super günstig.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Bis Jahresende 2026 erreicht AWS rund 200 Milliarden Dollar Cloud-Umsatz; die Aktie wird nach den Zahlen zweistellig steigen (zum Aufnahmezeitpunkt vorweggenommen).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Die Zahlen waren wirklich sehr, sehr gut, der zweistellige Anstieg ist mehr als gerechtfertigt. Ich selber besitze leider keine Amazon-Aktien, obwohl ich sie eigentlich super günstig finde — wenn man sich anschaut, auf welchem Level AWS noch beschleunigt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Apple

AAPLKursvergleich 29,4 % (5/17 im Nenner; 1 offen, 0 unentschieden)18 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
208256304Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26309,53
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Ein klarer Bogen: durchgehend respektvoll gegenüber Install-Base und Service-Maschine, aber lange vernichtend zur KI-Leistung — „Enttäuschung des Jahres“, nach der WWDC 2025 erklärt er die KI-Hoffnung für begraben und setzt Apple explizit als Mag7-Underperformer-Wette für 2025 und erneut für 2026. Das Jahresziel 2026 läuft am Stichtag noch. Sein konstanter roter Faden ist ein eigener Bull-Case: Apple müsse kein eigenes Modell bauen, sondern als Gatekeeper über App-Store, Default-Deals und eine „Apple Cloud“ an fremder KI mitverdienen — was sich mit dem Gemini-Siri-Deal schrittweise bestätigt. Ab Mitte 2026 dreht die Tonlage konstruktiver (möglicher iPhone-KI-Superzyklus), eine Kaufempfehlung spricht er nie aus.

Einordnung

Die Underperformer-Wette wurde für 2025 und erneut für 2026 formuliert. Das Jahresziel 2026 ist am Stichtag 25.08.2026 noch nicht abschließend bewertbar. Der hier berechnete Vergleich mit dem Nasdaq 100 ersetzt zudem keinen Vergleich mit allen Mag7-Aktien über das gesamte Kalenderjahr. Dass die Quote insgesamt unter 30 % liegt, hat einen methodischen Grund: Viele seiner Apple-Aussagen sind differenzierte Neutral-Urteile („schwache Innovation, aber intakte Monetarisierungsmacht“), und die strenge ±5-pp-Regel wertet die in einem bewegten Markt oft als daneben.

Alle 18 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#387 · 10.09.2024 ↗ProduktDaneben

    Pip kommentiert das iPhone-16-Event (Glowtime) betont unbeeindruckt: nur inkrementelle Features wie größere Watch-Bildschirme und neue Buttons, Apple Intelligence noch nicht greifbar. Die AirPods Pro hält er als Headset für unbrauchbar, das Hörgeräte-Feature findet er als Health-Funktion immerhin interessant. Er selbst kauft demonstrativ das neue Google Pixel statt eines iPhones.

    „Da ist das beste Headset von Apple tatsächlich weiter der kabelgebundene 19-Dollar-Kopfhörer.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,3 % (-3,4 pp) · 3 M: +12,2 % (-1,6 pp) · 6 M: -4,5 % (-6,6 pp) · 12 M: +6,8 % (-21,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#402 · 01.11.2024 ↗EarningsDaneben

    Q4-Earnings: moderat enttäuschend, iPhone-Sales leicht besser als gedacht, aber China mit Nullwachstum und nur 6% Gesamtwachstum — bei 400 Mrd. Run-Rate schwer, viel dazuzugewinnen, zumal jedes Jahr 'das gleiche Produkt mit neuem Namen' kommt. Trotzdem 'nichts, worum man sich Sorgen macht'. Sein Bull-Case: Apple bleibt Gatekeeper und holt sich von jeglichem AI-Revenue seinen 20-30%-Share, u.a. über eine eigene, teure aber sichere Apple-Cloud mit eigenen Datacentern und Chips.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple wird jeden AI-Agenten blocken, der nicht über Apple-Infrastruktur läuft, und eine eigene 'Apple Cloud' (eigene Datacenter/Chips) bauen, über die KI-Anbieter zahlen müssen — 'Mark my words'.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Mein Bullcase für Apple wäre, dass sie es schaffen, weiterhin Gatekeeper zu bleiben und dadurch von jeglichem AI-Revenue ihren 30- oder 20-Prozent-Share bekommen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +9 % (+3 pp) · 3 M: +4,4 % (-3,7 pp) · 6 M: -11,8 % (-10,9 pp) · 12 M: +21,8 % (-6,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#415 · 17.12.2024 ↗BewertungTreffer

    In der Folge 'Der Tod von Apple' zerpflückt Pip die Produktnews (Custom Emojis, faltbares iPad — 'kein Mensch möchte auf ein Display tippen'), Apple fehle ein neuer Steve-Jobs-Moment. Die spannendste News sind für ihn die geplanten eigenen Serverchips mit Broadcom: Er unterstellt weiter, dass Apple damit eine abgeschottete, 2-3x teurere 'Apple Inference Cloud' baut, über die KI-Anbieter zu Apple-Nutzern müssen. Nur wenn diese Strategie aufgeht, sei der aktuelle Kurs noch gerechtfertigt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple baut mit eigenen Serverchips eine super-sichere Apple-Inference-Cloud als nächstes App-Store-artiges Tollbooth-Modell; ohne diese These ist der aktuelle Kurs nicht gerechtfertigt.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn sie das tun, wäre das das Einzige, was gerade den aktuellen Kurs noch rechtfertigt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -12,2 % (-10,2 pp) · 3 M: -13,8 % (-3,6 pp) · 6 M: -20,3 % (-19,7 pp) · 12 M: +8,5 % (-6,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#419 · 01.01.2025 ↗BewertungDaneben

    Im Jahresrückblick nennt Pip Apple 'die Enttäuschung des Jahres' — beim Thema AI nichts auf die Kette bekommen außer Ankündigungen, Vision Pro ein Fail, +36% Aktienperformance zwar schwächer als die übrigen Mag7, aber über den Indizes. Apple habe Momentum verloren, doch wegen der enormen Install-Base, aus der weiter viel Geld extrahiert wird, sei es schwer, gegen Apple zu wetten — es fehlt schlicht das bessere Konkurrenzprodukt.

    „Apple ist die Enttäuschung des Jahres, wobei die Aktie auch das nicht widerspiegelt … Deswegen ist es schwer, gegen Apple zu wetten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4,5 % (-7,4 pp) · 3 M: -22,7 % (-5,6 pp) · 6 M: -13,7 % (-21,9 pp) · 12 M: +8,1 % (-14,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#428 · 31.01.2025 ↗EarningsDaneben

    Zu den Q1-FY25-Earnings: 'mittelmäßig abgeschlossen' — Greater China -11%, iPhone-Umsätze -1%, Gesamtumsatz nur +4%, getragen vom Service-Revenue (+14%), Margen stabil. Die Aktie stieg rund 5%, weil die Zahlen schlicht deutlich schlechter erwartet worden waren, nicht weil sie gut waren.

    „Keine Superergebnisse, aber sie waren offensichtlich deutlich schlechter erwartet worden — und deswegen ist man offensichtlich fein oder freut sich sogar.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,1 % (+5,3 pp) · 3 M: -12,9 % (-6,5 pp) · 6 M: -13,6 % (-21,6 pp) · 12 M: +14,7 % (-3,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#435 · 25.02.2025 ↗MakroDaneben

    Das angekündigte 500-Mrd.-US-Investment mit 20.000 Jobs hält Pip für ein 'typisches Trump-Bullshit-Paket': ohnehin geplante Ausgaben mit Trump-Schleife, kein Cent werde wirklich aus dem Ausland verlagert — Tim Cook mache 'den Mark Zuckerberg' und bediene Trumps Zoll-Narrativ. Einzig relevante Substanz: Apple baut in Houston eigene Datacenter-Chips, was seine Apple-Cloud-These in greifbare Nähe rückt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: 'Jede Wette': Apple Inc. selbst wird die versprochenen 20.000 neuen US-Jobs in vier Jahren nicht schaffen (zuletzt nur 10.000 Einstellungen in vier Jahren).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ansonsten ist das natürlich wieder ein typisches Trump-Bullshit-Paket.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -10,3 % (-4,8 pp) · 3 M: -18,8 % (-20,4 pp) · 6 M: -6,9 % (-18,5 pp) · 12 M: +11 % (-7,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#456 · 09.05.2025 ↗BewertungDaneben

    Nach Eddy Cues Aussagen zu KI-Suche im Safari (Apple -3%, Google -7%) hält Pip die Marktreaktion für teils irrational: Fiele der Google-Deal weg, verlöre Apple 20 Mrd. Service-Umsatz, während Google eher profitieren müsste. Apple werde in drei Jahren keine eigene Suchmaschine bauen, sei aber die Distributionsengine für KI — der Kampf darum, exklusiver KI-Agent auf dem iPhone zu werden, sei 'der nächste App Store', den Apple über Defaults und seine künftige Apple Cloud monetarisieren sollte.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple wird bis auf Weiteres keine eigene konkurrenzfähige Suchmaschine bauen; der Default-KI-Agent auf dem iPhone wird zum nächsten App-Store-artigen Erlösmodell.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Das war auch eine These aus meinem Vortrag, dass das der nächste App Store wird — weil Apple so viele wertvolle Nutzer hat, die wertvollsten der Welt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +2,2 % (-7,2 pp) · 3 M: +14,7 % (-2,6 pp) · 6 M: +35,6 % (+10,6 pp) · 12 M: +49,3 % (+4,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#465 · 10.06.2025 ↗BewertungDaneben

    Die WWDC 2025 ist für Pip der endgültige Beleg, dass bei Apple in KI nichts kommt ('Es wurde nichts erwartet und noch weniger geliefert'); das Reasoning-Paper nennt er 'schlechten Verlierer-Stil'. Dass die Aktie kaum fällt, erklärt er damit, dass im Kurs schlicht null KI-Fantasie eingepreist ist — Apple sei als Hardwarehersteller mit solidem Service-Business gepreist. Apple sei seine Mag7-Underperformer-Wette (mit Tesla) für 2025, und wenn das eigene Modell nichts wird, müssten sie Anthropic oder Mistral kaufen.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple ist (zusammen mit Tesla) seine Mag7-Underperformer-Aktie 2025; bekommt Apple binnen eines Jahres kein eigenes Grundlagenmodell hin, müssen sie akquirieren (realistisch nur Anthropic oder Mistral).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Im Apple-Kurs ist keine KI-Fantasie eingepreist, sondern sie sind gepreist als Hardwarehersteller mit einem sehr soliden Service-Business.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,2 % (+0,4 pp) · 3 M: +12 % (+3,3 pp) · 6 M: +37,1 % (+20,1 pp) · 12 M: +46,4 % (+12,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#471 · 01.07.2025 ↗ProduktDaneben

    Dass Apple mit OpenAI und Anthropic über ein Fremdmodell als Backbone für Siri spricht, wertet Pip als überfälliges Eingeständnis und richtige Entscheidung — Apple sei bei KI so weit hinten, dass Third-Party-Modelle 'fast unausweichlich' waren. Die positive Kursreaktion hält er für folgerichtig ('Einsicht ist der erste Weg zur Besserung'); als Partner passe kulturell am ehesten Anthropic, und mit Apples Distribution über 1,5 Mrd. der wertvollsten Nutzer wäre das ein Big Bang.

    „Meiner Meinung nach die richtige Entscheidung von Apple. Apple kann nicht glaubhaft behaupten, dass sie ein marktfähiges KI-Modell haben.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -0,1 % (-3,4 pp) · 3 M: +22,7 % (+12,9 pp) · 6 M: +31,7 % (+18,4 pp) · 12 M: +49,1 % (+18,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#480 · 01.08.2025 ↗EarningsDaneben

    Q3-FY25-Earnings besser als erwartet: Wachstum beschleunigt sich von 5% auf knapp 10% (94 Mrd. Umsatz). Pip sieht darin aber vor allem Zoll-Vorzieheffekte — Kunden hätten aus Angst vor teureren iPhones noch schnell gekauft; es gebe keinen rationalen Grund, warum die Zahlen sonst besser sein sollten, China bleibe schwach. Deshalb erhöhe niemand deutlich die Prognosen.

    „Der rationalste Grund ist: Leute haben noch schnell Apple-Produkte geshoppt — mit der Angst, sie könnten teurer werden, wenn das nächste iPhone in den USA gebaut wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +13,6 % (+11,6 pp) · 3 M: +34,3 % (+21,2 pp) · 6 M: +33,7 % (+20,6 pp) · 12 M: +53,5 % (+22,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#508 · 08.11.2025 ↗ProduktTreffer

    Apples Entscheidung, für Siri 2.0 ein 1,2-Billionen-Parameter-Gemini-Modell von Google zu lizenzieren (bis zu 1 Mrd. Dollar/Jahr), hält Pip für einen guten Deal für beide Seiten: Apple müsse endlich liefern, denn Siri sei 'beschämend' im Vergleich zu heutigen Chatbots; selbst könne man es offenbar nicht. Das geplante Billig-MacBook mit iPhone-Chip findet er strategisch klug, weil die Install-Base langfristig wichtiger ist als Hardware-Marge.

    „Ich glaube, für beide ein guter Deal, weil Apple muss irgendwas liefern. Siri ist beschämend aus heutiger Sicht, wenn man weiß, was Chatbots können.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3,5 % (+2,8 pp) · 3 M: +2,3 % (+4 pp) · 6 M: +11,1 % (-3,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#515 · 02.12.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zur Entlassung von KI-Chef John Giannandrea: Apple habe sich schlicht 'die falsche Person geholt' und der Schritt komme zu spät. Trotzdem sei es für Apple nicht zu spät bei KI — sie haben Distribution, Endgeräte und Nutzervertrauen. Seine präferierte Strategie bleibt: vorerst mit Gemini arbeiten und parallel eine Plattform bauen, auf der Fremdmodelle in einer sicheren Apple-Cloud laufen; zudem verdiene Apple über die 15-30% App-Store-Abgabe ohnehin an fremden KI-Abos mit.

    „Ich würde sagen, es ist nicht zu spät für KI für Apple. Apple hat die Distribution, die Endgeräte, das Vertrauen der Nutzer.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,3 % (-3,9 pp) · 3 M: -9 % (-6,9 pp) · 6 M: +9 % (-10 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungDaneben

    In seinen Predictions 2026 setzt Pip Apple (mit Tesla und Nvidia) auf Underperform: 'kriegt auch nichts hin' bei KI. Zugleich betont er die defensive Qualität — im Falle eines KI-Crashs wäre Apple gut abgesichert, weil kaum KI-Fantasie im Kurs steckt. Als spekulative These sieht er Yann LeCuns AMI Labs früh bei Apple landen (Übernahme oder signifikantes Investment), weil die Wertesysteme passen und Apple KI-Exposure braucht; auch Perplexity ergebe eigentlich nur für Apple Sinn.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple wird 2026 den Nasdaq 100 (QQQ) underperformen; spekulativ: AMI Labs (Yann LeCun) wird von Apple übernommen oder erhält ein signifikantes Apple-Investment.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Underperform eher Tesla, eher Apple … kriegt auch nichts hin. Wäre aber ein guter defensiver Titel, wenn man nicht an KI glaubt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +5,2 % (+9,4 pp) · 3 M: -1,2 % (+1,6 pp) · 6 M: +20,8 % (+4,8 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#532 · 30.01.2026 ↗EarningsTreffer

    Zu den Q1-FY26-Earnings: 'iPhone läuft wie Sau', gute Ergebnisse vor allem in Asien und Europa. Pip relativiert aber, dass ein Teil davon Währungseffekt ist (schwacher Dollar; iPhones kosten außerhalb der USA bis zu 50% mehr in Dollar gerechnet) und womöglich Vorzieheffekte aus Zollangst mitspielen. Insgesamt: Der Aktie muss man gerade nicht helfen, es läuft.

    „iPhone läuft wie Sau. Ich vermute aber, das ist auch ein bisschen Währungseffekt, weil der Dollar so schwach ist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,7 % (+5 pp) · 3 M: +8,1 % (-0,4 pp) · 6 M: +17,1 % (+4,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#555 · 21.04.2026 ↗SonstigesDaneben

    Zum CEO-Wechsel: Tim Cook habe in 15 Jahren rund 20x erwirtschaftet ('Tim Cook Long wäre eine sehr gute Strategie gewesen'), Nachfolger John Ternus sei der erwartete Kandidat — 'großes Risiko geht davon nicht aus'. Bei KI könne es für Apple sogar sinnvoll sein, die teuren Investitionen abzuwarten und stattdessen über den App Store an KI mitzuverdienen; entscheidend sei, ob Siri es schafft, Durchschnittskonsumenten an KI heranzuführen — dann würde es für Apple richtig wertvoll.

    „Tim Cook Long wäre auf jeden Fall eine sehr gute Strategie gewesen die letzten 15 Jahre — ungefähr 20x. … Großes Risiko geht davon nicht aus.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +13,7 % (+3 pp) · 3 M: +22,5 % (+13 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#569 · 09.06.2026 ↗ProduktTreffer

    Nach dem Launch von Apple AI/Siri AI (auf Google-Technologie) wird Pip konstruktiver: Edge Computing — KI auf dem eigenen Endgerät statt in der Cloud — werde der große Trend 2027, und Apple werde ihn nutzen oder sogar auslösen. Es sei noch nicht zu spät, weil 80% der Menschen noch gar keine KI nutzen und Apple sie mit gutem Interface massenhaft rekrutieren kann. Kritisch bleibt er beim Produkt selbst (Siri 'heavily commoditized') und nennt Apples Abschottung gegenüber fremden KIs in der EU antikompetitiv.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Edge Computing (KI auf dem Endgerät) wird der Trend 2027; Apple wird ihn maßgeblich mit auslösen und viele Durchschnittsnutzer zu KI bringen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich würde auch sagen, es ist eben noch nicht zu spät für Apple, weil 80 Prozent der Leute ja noch gar keine KI nutzen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,5 % (+6 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • neutral#579 · 14.07.2026 ↗SonstigesTreffer

    Zur Klage gegen OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen (rund 400 abgeworbene Hardware-Leute): Pip hält die Vorwürfe für substanziell — Apple sei nicht für haltlose Claims bekannt, die Systematik (Johnny Ive, Tang Tan, mitgebrachte Bauteile) spreche für sich. Apple habe eine große Gewinnwahrscheinlichkeit, der Schaden könne in die Milliarden gehen, und als Nebeneffekt verzögere die Klage OpenAIs Geräteentwicklung im Wearables-Markt, in dem beide konkurrieren.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Apple hat eine große Wahrscheinlichkeit, die Klage gegen OpenAI zu gewinnen; möglicher Schadensersatz in Milliardenhöhe und Verzögerung von OpenAIs Hardware-Plänen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube, Apple hat hier schon eine große Wahrscheinlichkeit, das zu gewinnen — und es wäre natürlich ein netter Nebeneffekt, die Entwicklung bei OpenAI einzufrieren.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,9 % (-4,5 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • neutral#584 · 31.07.2026 ↗EarningsNoch offen

    Q3-FY26-Earnings: iPhone-Absatz +22%, aber die Aktie fällt ca. 6%, weil der Ausblick (10-11% statt erhoffter 12% Wachstum) enttäuscht und Tim Cook vor einer '100-Jahres-Flut' bei Speicherchip-Preisen warnt. Pips Bull-Case: Das iPhone wird zum KI-Edge-Gerät und löst einen Replacement-Superzyklus aus, und Apple setzt als Gatekeeper durch, dass signifikante Teile der KI-Abo-Umsätze (ChatGPT, Claude, Gemini) über den App Store laufen — plus perspektivisch eigene Datacenter zum doppelten Mitverdienen.

    „Wenn du es wirklich schaffst, dass das iPhone zum KI-Edge-Gerät wird … Das wäre mein Bull-Case für Apple — dass sie die Gatekeeper-Fee über den App Store bekommen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Microsoft

MSFTKursvergleich 20 % (3/15 im Nenner; 1 offen, 1 unentschieden)17 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
391444497Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26489,95
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Pip ist über den gesamten Zeitraum Microsoft-Großaktionär und bleibt es durchgehend — seine Haltung schwankt zwischen struktureller Überzeugung (Hyperscaler-These: Azure muss vom AI-Boom profitieren) und taktischer Nüchternheit: Für 2025 wie 2026 predicted er nur Market Perform bzw. Mag7-Underperformance, was 2025 auch eintraf. Das OpenAI-Drama bewertet er durchweg als für Microsoft gut gemanagt, den Anthropic-Deal als „No-Brainer“. Nach den Rekord-Earnings im Juli 2026 (Azure +43 %, größter Kurssprung der Firmengeschichte) bleibt er investiert und positiv — räumt aber ein, dass er Google als Aktie inzwischen attraktiver findet.

Einordnung

Die schwächste seiner Hyperscaler-Wetten: Die Firma lieferte weitgehend, was er erwartete — die Aktie nicht. Vor allem die bullischen Aussagen von Sommer/Herbst 2025 liefen in die Microsoft-Schwächephase Anfang 2026 hinein (bis zu 32 Prozentpunkte hinter dem Nasdaq 100 auf Sechs-Monats-Sicht). Seine eigenen vorsichtigen Market-Perform-Predictions waren treffsicherer als seine Earnings-Begeisterung — er wusste es auf Jahressicht gewissermaßen besser, als seine Quartalskommentare klangen.

Alle 17 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#384 · 30.08.2024 ↗ProduktDaneben

    Auf Benioffs Attacke, Microsoft habe mit Copilot 'so viele Kunden enttäuscht', reagiert Pip gelassen: Benioff vermarkte damit vor allem sein eigenes Produkt, als direkter Konkurrent dürfe er das sagen. Pip nimmt die Kritik an der Copilot-Experience nicht als Beleg für ein echtes Problem der Aktie.

    „Damit vermarktet er vor allem auch sein Produkt, also soll er das sagen, das ist natürlich ein direkter Konkurrent.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,9 % (-0,2 pp) · 3 M: +1,7 % (-5,2 pp) · 6 M: -3,5 % (-8,9 pp) · 12 M: +22,7 % (+2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#401 · 29.10.2024 ↗BewertungTreffer

    Pip formuliert seine 'Highest-Conviction-Hypothese': Wenn der AI-Software-Markt bis 2030 auf über 900 Mrd. Dollar wächst, landet ein erheblicher Teil bei den Hyperscalern — das wäre allein eine zusätzliche Verdoppelung des Hyperscaler-Marktes. Er hält einen Großteil seines Depots in Microsoft und begründet das damit, dass Azure die am dynamischsten wachsende Cloud ist und Microsoft von der AI-Positionierung gut dasteht.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Dass die drei Hyperscaler (Microsoft, Amazon, Google) 2030 schlechter dastehen als heute, hält er für 'sehr, sehr unwahrscheinlich'; erwägt als Jahreswette, dass Hyperscaler allesamt outperformen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Dass die drei Firmen 2030 schlechter aussehen als heute, halte ich für sehr, sehr unwahrscheinlich. [...] Ne, Microsoft ist ja die am dynamischsten wachsende Cloud.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -1,9 % (-2,8 pp) · 3 M: -3,7 % (-8,2 pp) · 6 M: +1,2 % (+3,4 pp) · 12 M: +20,8 % (-5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#402 · 01.11.2024 ↗EarningsTreffer

    Zu den Q1-FY25-Earnings: Azure wächst 33-34%, die Aktie verlor 4-5% wegen enttäuschender Guidance und Margendruck — für Pip gut erklärbar (Mix-Shift zur margenschwächeren Cloud, Supply Constraints beim Datacenter-Bau). Er relativiert 'Lieblingsaktie', hält Microsoft aber für eine der besseren unter den Großen und ändert nichts an seiner Position; die Earnings-Woche validiere seine Hyperscaler-These.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Bleibt bei der Hyperscaler-These; einziges Großrisiko sei ein Platzen der AI-Blase.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Die Microsoft-Zahlen waren insgesamt nicht so gut, weil die Guidance schlecht war. Ich glaube aber trotzdem, dass die Cloud sich sehr gut entwickelt und bin weiterhin zufrieden mit der Aktie.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +5,3 % (-0,7 pp) · 3 M: +0,9 % (-7,2 pp) · 6 M: +6 % (+6,8 pp) · 12 M: +24,5 % (-3,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#419 · 01.01.2025 ↗BewertungTreffer

    Jahresbilanz 2024: Microsoft hat mit ca. 14,5-18% Rendite den breiten Index underperformt — aus Jahressicht kein gutes Investment, räumt Pip ein. Trotzdem hält er als großer Microsoft-Aktionär an der Position fest: Microsoft sei über OpenAI-Partnerschaft, eigene AI-Efforts, Kundendaten und Distribution (Consumer und B2B) weiterhin gut fürs KI-Rennen positioniert.

    „Aber ich halte an der trotzdem fest und glaube, Microsoft ist gut für die Zukunft positioniert im Rennen um KI.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -1,5 % (-4,3 pp) · 3 M: -13,9 % (+3,2 pp) · 6 M: +19,1 % (+10,9 pp) · 12 M: +15,2 % (-7,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#420 · 03.01.2025 ↗BewertungDaneben

    In seinen Predictions 2025 setzt Pip Microsoft überraschend zurückhaltend auf Underperform innerhalb der Magnificent 7 bzw. Market Perform gegenüber der Nasdaq — trennt sich aber ausdrücklich nicht von seiner Position. Gegen Glöcklers These vom Office-Kollaps hält er: Solange AI insgesamt funktioniert, profitiere Azure so stark, dass es der Aktie Halt gibt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Microsoft 2025: Market Perform vs. Nasdaq, tendenziell Underperform innerhalb der Mag7.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Also Microsoft wird, ja, ich setze das mal auf Underperform. [...] Ich werde mich von meiner Position deswegen nicht trennen. Ich glaube, dass sie Market Perform werden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -2,4 % (-3,9 pp) · 3 M: -15,3 % (+3 pp) · 6 M: +19,4 % (+12,2 pp) · 12 M: +15 % (-5,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#428 · 31.01.2025 ↗EarningsDaneben

    Q2-FY25: Umsatz +12%, Azure nur noch +31% statt erhoffter 32-33% — die Aktie gab rund 3,5% nach, für Pip 'leicht enttäuschend', aber hauptsächlich supply-constrained. Er verweist auf die 13-Mrd.-KI-Runrate und hält an der Hyperscaler-Wette 'absolut' fest; Microsoft gehe es nicht wirklich schlecht, sei aber nach dem KI-Hype hoch bewertet. Die beginnende Öffnung weg von OpenAI-Exklusivität (z.B. DeepSeek-Modelle auf Azure) hält er für nichts Schlechtes.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Hyperscaler-These gilt weiter: Es wird weiter mehr Rechenkapazität gebraucht (Jevons-Paradox).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wir beschweren uns, dass die Cloud-Sparte auf einer 60-Milliarden-Run-Rate nur um 31 Prozent wächst. [...] Ich glaube nicht, dass Microsoft wirklich schlecht geht. Die sind natürlich hoch bewertet nach dem KI-Hype.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -6,2 % (-0,9 pp) · 3 M: +5,1 % (+11,5 pp) · 6 M: +29,5 % (+21,6 pp) · 12 M: -0,2 % (-18,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#454 · 02.05.2025 ↗EarningsDaneben

    Q3-FY25: Microsoft ist als einziger Hyperscaler mit besser als erwarteten Cloud-Zahlen — Azure beschleunigt wieder von 31% auf 33% (davon die Hälfte KI-getrieben), Umsatz +13,3%, die Aktie springt 9% bzw. rund 300 Mrd. Dollar, laut Pip einer der größten Kurssprünge seit zehn Jahren. Sein Fazit: sehr gute Zahlen, gerade im Vergleich zu Amazon und Google Cloud.

    „Microsoft hat 9% zugelegt. [...] Sehr gute Zahl. Gerade im Vergleich zu Amazon und Google Cloud kann man sagen, schlau, wer die Aktie gepickt hat.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +6,6 % (-1,2 pp) · 3 M: +23,3 % (+7,9 pp) · 6 M: +19,4 % (-9,3 pp) · 12 M: -4,8 % (-44,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#467 · 17.06.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zum eskalierenden Streit mit OpenAI (Drohung mit Wettbewerbsbeschwerde, Forderung nach Aufgabe der 49% Gewinnrechte): Pip sieht Microsofts Macht über OpenAI abnehmen, bewertet die strategische Lage aber differenziert — wichtiger als ob Microsoft sein Investment 50- oder 100-fach zurückbekommt, sei die zeitweise Exklusivität der OpenAI-Modelle, die das viel bedeutendere Kerngeschäft (Azure) schnell wachsend hält.

    „Ob sie ihre 13 Milliarden jetzt 50-fach oder 100-fach zurückbekommen, ist wahrscheinlich weniger wichtig, als ob OpenAI teilweise noch Exklusivität hat, die sie Microsoft anbieten kann, um ihr weitaus bedeutenderes Kerngeschäft schnell wachsend zu halten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +6,7 % (+0,5 pp) · 3 M: +6,9 % (-4,7 pp) · 6 M: 0 % (-15,7 pp) · 12 M: -20 % (-60 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#480 · 01.08.2025 ↗EarningsDaneben

    Q4-FY25: Azure beschleunigt auf 39% Wachstum, erstmals wird der Azure-Umsatz offiziell ausgewiesen (75 Mrd. im Geschäftsjahr), die Aktie legt nachbörslich rund 8-9% bzw. 300 Mrd. Dollar zu. Pip (transparent: er hält eine Position) lobt die Führung des Konzerns, rechnet Azure standalone bei aggressivem Multiple auf bis zu 3 Billionen Dollar Wert und sieht klar, dass Microsoft Amazon als größten Cloud-Anbieter ablösen wird.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Microsoft/Azure löst Amazon AWS als Nummer-1-Cloud-Provider ab.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube, Microsoft wird hervorragend gelenkt. [...] Es ist relativ klar, dass Microsoft Amazon irgendwann ablöst als Number One Cloud Provider. [...] Deswegen mag ich Microsoft.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,5 % (-5,5 pp) · 3 M: +0,5 % (-12,6 pp) · 6 M: -18,9 % (-32 pp) · 12 M: -5,2 % (-35,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#493 · 16.09.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zur Einigung mit OpenAI (Revenue-Share sinkt von 20% auf ca. 8%): Als Microsoft-Aktionär sieht Pip das positiv — es sei klüger, den eigenen Hunderte-Milliarden-Anteil an OpenAI nicht durch opportunistisches Absaugen von Umsätzen zu schwächen. Der exklusive Azure-Zugang zu den neuesten Modellen sei für die 4-Billionen-Company ohnehin viel wertvoller als der Umsatzanteil; entsprechend habe der Deal dem Kurs nicht geschadet (Aktie +3%).

    „Für Microsoft ist die zeitweise exklusive Nutzung der Modelle, dass Azure Zugang auf die neuesten Modelle bekommt, sowieso viel wertvoller. Deswegen hat sich der Deal auch nicht negativ auf den Microsoft-Kurs ausgewirkt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,9 % (-1,1 pp) · 3 M: -6,5 % (-9,8 pp) · 6 M: -22,7 % (-23,3 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#506 · 31.10.2025 ↗EarningsDaneben

    Q1-FY26: 'Relativ solide Ergebnisse' — Umsatz +18%, Azure +40% (leichte Beschleunigung), Börse reagiert nur verhalten, weil Analysten noch mehr erwartet hatten. Aus dem Kleingedruckten liest Pip die anteiligen OpenAI-Verluste (11-13 Mrd. pro Quartal) heraus. Die OpenAI-Neustrukturierung samt 250-Mrd.-Azure-Commitment wertet er als sehr gutes Ergebnis: Der eigentliche Gewinn sei, dass sich die Microsoft-Aktie durch die OpenAI-Kooperation verdoppelt hat.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Wiederholt seine Einschätzung, Azure müsse bis Ende 2026 AWS einholen — 'im Moment sieht es ganz gut aus'.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Microsoft macht jetzt wieder Boden gut. Ich glaube, ich habe mal gesagt, bis Ende 2026 müssten sie AWS einholen. [...] Microsoft geht so oder so mit einem sehr guten Ergebnis aus diesem Deal raus.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,2 % (-4 pp) · 3 M: -20,4 % (-18,4 pp) · 6 M: -20,2 % (-28,6 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#512 · 22.11.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zum Anthropic-Investment (5 Mrd. von Microsoft gegen 30 Mrd. Azure-Commitment): Aus Microsoft-Sicht ein 'kompletter No-Brainer' — die zugesagten 30 Mrd. Cloud-Umsatz seien beim Microsoft-Umsatzmultiple rund 360 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung wert, dazu kommen Anthropic-Modelle auf Azure und Diversifikation weg von der reinen OpenAI-Abhängigkeit.

    „Also aus Microsoft-Sicht ist es ein kompletter No-Brainer. [...] Die 30 Milliarden haben für Microsoft 360 Milliarden Marktkapitalisierungswert.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3 % (-0,2 pp) · 3 M: -15,1 % (-15,7 pp) · 6 M: -9,5 % (-31 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#523 · 31.12.2025 ↗BewertungDaneben

    Jahresbilanz 2025: Microsoft machte +15,7% in Dollar (in Euro fast unentschieden) und hat Markt wie Mag7-Schnitt underperformt — seine eigene Prediction 'kein einfaches Jahr' ging damit auf; im eigenen Depot habe Microsoft die Performance gebremst. Kein schlechtes Jahr für den Konzern: Über OpenAI weiter stark an der KI-Entwicklung beteiligt, Office-Geschäft beschleunigt sogar — aber den Copilot habe man nicht richtig gut in den Markt gebracht, dieser Teil der Strategie sei nicht aufgegangen.

    „Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein schlechtes Jahr für Microsoft war. [...] Sie konnten ihren Co-Pilot nicht richtig gut in den Markt bringen, würde ich behaupten. Insofern, der Teil der Strategie ist nicht aufgegangen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -12,5 % (-14,4 pp) · 3 M: -22,6 % (-17,8 pp) · 6 M: -19,7 % (-37,3 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#525 · 06.01.2026 ↗ProduktDaneben

    Predictions 2026: Pip setzt Microsoft auf Market Perform, also nah am breiten Markt. Die Umbenennung von Office 365 in 'Microsoft 365 Copilot' hält er für gut für die Aktionäre: Microsoft schaffe über Nacht 400 Millionen Copilot-Nutzer, das Produkt werde teurer und trage einen AI-Sticker — sofern Microsoft die Preiserhöhung durchsetzen kann.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Microsoft 2026: Market Perform (relativ nah am breiten Markt).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Das ist gut für Microsoft-Aktionäre. [...] Und Microsoft würde ich auf Market Perform setzen, also relativ nah am breiten Markt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -17,7 % (-13,5 pp) · 3 M: -21,6 % (-18,7 pp) · 6 M: -19,3 % (-35,3 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#532 · 30.01.2026 ↗EarningsUnentschieden

    Q2-FY26: Die Aktie verliert zeitweise 12% (ca. 350 Mrd.), weil die Marge durch eigene KI-Forschung belastet ist und knapp die Hälfte der künftigen Azure-Umsätze an OpenAI hängt. Pip hält dagegen: Azure +39%, RPOs +110%, Rekord-Operating-Cashflow — der Abverkauf lässt ihn 'relativ unbesorgt', er bleibt bei seiner Market-Perform-Erwartung und sieht im Copilot-Rollout sogar zusätzliches Azure-Potenzial.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Bleibt bei Market Perform; erst bei einer weiteren Verlangsamung des Azure-Wachstums würde er umdenken.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Mich hinterlässt das relativ unbesorgt bei Microsoft. Ich glaube, wir haben in den Predictions gesagt, dass wir mit Market-Performen rechnen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,9 % (-2,7 pp) · 3 M: -3,5 % (-11,9 pp) · 6 M: +13,8 % (+1,2 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#558 · 02.05.2026 ↗EarningsDaneben

    Q3-FY26: 'Eher durchwachsen' — Umsatz +18%, Azure +40%, aber während Amazon von 24% auf 28% und Google massiv beschleunigen, schafft Microsoft nur den Sprung von 39 auf 40%; im Cloud-Kontext 'fast eher enttäuschend', Aktie 2-4% im Minus. Pip sieht Microsoft weiter supply-constrained, macht sich um die Nachfrage keine Sorgen und hält die OpenAI-Entkopplung für beherrschbar, da Microsoft auch andere Modelle anbieten kann.

    „Ich würde sagen, solide Zahlen. Cloud auch kräftig, aber wenn man den Gesamt-Cloud-Kontext sieht, ist das Wachstum von 40% fast eher enttäuschend.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3,5 % (-7 pp) · 3 M: +19,4 % (+11,9 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bullisch#584 · 31.07.2026 ↗EarningsNoch offen

    Q4-FY26: Azure beschleunigt von 40% auf 43%, RPOs +84%, 45% operative Marge — die Aktie legt an einem Tag 15,5% bzw. rund 500 Mrd. Dollar zu, laut Pip der größte Kurssprung der Geschichte. Er nennt es Rekordergebnisse und sehr gutes Wachstum, gesteht aber offen, dass er als Aktie Google inzwischen lieber mag als Microsoft — auch weil Googles Cloud noch schneller wächst.

    „Ich glaube, inzwischen mag ich Google wirklich lieber als Microsoft. Also nicht als Unternehmen, aber als Aktie. Aber Microsoft hat gut funktioniert — 15,5% oder rund 500 Milliarden US-Dollar an einem Tag zugelegt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Nvidia

NVDAKursvergleich 35,7 % (5/14 im Nenner; 2 offen, 2 unentschieden)18 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
125165205Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26212,25
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Bemerkenswert konstant: großer Respekt vor dem operativen Geschäft („extrem gut“ bis „hervorragend“), aber dauerhafte Bewertungs-Skepsis — im Sommer 2024 hält er sogar eine kleine Short-Position als Absicherung. Den DeepSeek-Crash Anfang 2025 wertet er korrekt als Überreaktion (Jevons-Paradox). Ab Herbst 2025 verschiebt sich der Fokus auf die Systemebene: Zirkuläre Deals (OpenAI, CoreWeave, Bürgschaften) sind für ihn Absatzfinanzierung mit „brutalen Fehlincentivierungen“ und Ausdruck von „Bubble-Feelings“; in Folge 500 datiert er das „Kratzen der Blase“ hypothetisch auf Anfang Februar 2026, für 2026 setzt er Nvidia auf „eher Underperform“ — mit geringer Conviction, da die Zahlen weiter liefern.

Einordnung

Der Dauerkonflikt „Firma exzellent, Bewertung gefährlich“ produziert eine gemischte Bilanz: Seine nüchternen Earnings-Einordnungen treffen ordentlich, die wiederkehrende Bewertungs-Skepsis kostete ihn aber in der Rally-Phase 2024/25 Punkte. Auffällig ist die analytische Früherkennung der Kreisfinanzierung — er benannte das Muster Monate bevor es Mainstream-Thema wurde; ob seine Februar-2026-Blasen-Hypothese aufgeht, ist zum Datenstand offen.

Alle 18 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • bärisch#383 · 27.08.2024 ↗EarningsTreffer

    Vor den Q2-Earnings taxiert Pip die Erwartungen: Nvidia müsste rund 31 Mrd. Umsatz liefern, um positiv zu überraschen, was er für eher unwahrscheinlich hält, zumal wegen des Blackwell-Designproblems eine Umsatzwarnung droht. Die Enttäuschungs-Amplitude nach unten sei größer als das Potenzial nach oben. Er ist selbst Nasdaq-long und hält als Absicherung eine kleine Short-Position auf Nvidia (neben Tesla und Apple) — nicht weil er Nvidia per se für ein schlechtes Investment hält.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Erwartungswert der Earnings-Reaktion negativ; positive Überraschung maximal ~10 Prozent, Enttäuschung eher zweistellig nach unten.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich würde selber nicht unbedingt dagegen wetten, aber ich halte es für wahrscheinlicher, dass der Erwartungswert der Earnings negativ sein wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,3 % (-6 pp) · 3 M: +6 % (-0,2 pp) · 6 M: -2,6 % (-9,3 pp) · 12 M: +35,8 % (+16,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#384 · 30.08.2024 ↗EarningsDaneben

    Nach den Zahlen (122% Wachstum auf 30 Mrd. Umsatz) urteilt Pip: sehr gute, aber eben nicht perfekte Zahlen bei einer Bewertung, die Perfektion einpreist — daher die -6%. Er sieht eine beginnende Margenkompression (Rohmarge von 78% auf 75%) als 'Haar in der Suppe' und flaggt die Kundenkonzentration (vier Kunden = 46% des Umsatzes). Kein Grund zur Sorge, aber die Bewertung wurde zurecht minimal angepasst; seine eigene Positionierung: Nasdaq long, Nvidia short.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Seine These aus der Vorfolge, Nvidia habe eher Potenzial nach unten, sei 'ganz gut ausgegangen'.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Nvidia wird sehr, sehr teuer gepriced, so als wäre es perfekt — die Zahlen hätten perfekt sein müssen und sie waren nicht perfekt, aber sie waren sehr, sehr gut.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -2 % (-3 pp) · 3 M: +15,8 % (+8,9 pp) · 6 M: -1,7 % (-7,1 pp) · 12 M: +43,9 % (+23,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#407 · 19.11.2024 ↗ProduktDaneben

    Pip diskutiert Berichte über Überhitzungsprobleme der neuen Blackwell-Server-Racks. Allein als Narrativ könnte das den Kurs treffen und wäre ein Anlass für alle, die auf eine Gelegenheit warten, gegen Nvidia zu wetten. Zugleich rechnet er das Bärenszenario vor: Halbieren die Tech-Konzerne ihre CapEx, müsste die Aktie eigentlich zwei Drittel verlieren. Langfristig hält er die zugrundeliegende Ökonomie (Inferenz-Nachfrage, z.B. wenn Suchanfragen auf KI umgestellt werden) aber für intakt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Falls Big-Tech-CapEx sich halbiert, müsste die Nvidia-Aktie rund zwei Drittel ihres Werts verlieren.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Das muss sich ja nur als Narrativ durchsetzen, damit Nvidia bei Vorbestellungen schon einen kleinen Hit bekommt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -11,1 % (-13,2 pp) · 3 M: -11,4 % (-14,6 pp) · 6 M: -10,7 % (-11,8 pp) · 12 M: +21,7 % (+4,5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#408 · 22.11.2024 ↗EarningsTreffer

    Q3-Earnings: 94% Wachstum auf 35 Mrd., operative Marge 62% — Nvidia hat größtenteils gehalten, was erwartet wurde. Pip erklärt das zentrale Risiko: Die Margen halten nur bei anhaltender Übernachfrage; halbiert sich der Verkaufspreis, würde der Überschuss kollabieren und die Aktie müsste 80-90% verlieren — ein Szenario, an das er aber nicht glaubt. Die Aktie sei sehr hoch bewertet und super riskant, aber falls KI und Robotik funktionieren, gebe es für Jahrzehnte gesicherte Chip-Nachfrage und Nvidia behalte vorerst die technische Führung. Selbst investiert ist er nicht.

    „Das ist ein sehr brutales Szenario: dann müsste sie eigentlich 80, 90 Prozent an Wert verlieren, was ich nicht glaube. Aber die Margen können nicht ewig so gehalten werden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -1,2 % (-6,1 pp) · 3 M: -15,4 % (-14,3 pp) · 6 M: -1,9 % (-4,8 pp) · 12 M: +27 % (+5,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#427 · 28.01.2025 ↗MakroDaneben

    Zum DeepSeek-Crash (-17% an einem Tag, ~600 Mrd. Marktwert): Pip hält den Absturz tendenziell für eine Überreaktion, verstärkt durch Margin Calls und gerissene Limits. Mit dem Jevons-Paradox argumentiert er, dass günstigeres Training die KI-Adoption beschleunigt und insgesamt eher mehr Chips gebraucht werden, vor allem für Inferenz. Gleichzeitig betont er, dass Nvidia durch Bewertung, Margen und Abhängigkeit von der AI-Bubble viel Fallhöhe hat.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Die -17/-19% hält er für eine Überreaktion; wer den Rückgang gekauft hätte, hätte auf dem Weg 'in die Normalität' Geld verdient.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Auch wenn man für dieses Modell weniger Nvidia-Chips gebraucht hat, werden durch den Gesamtfortschritt wahrscheinlich insgesamt mehr Chips gebraucht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -6,9 % (-2,6 pp) · 3 M: -15,5 % (-6,5 pp) · 6 M: +39 % (+30,2 pp) · 12 M: +49,3 % (+28,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#436 · 28.02.2025 ↗EarningsDaneben

    Q4-Earnings: 78% Wachstum, Rohmarge temporär gedrückt durch das Blackwell-Ramp-up, was Pip für einen vorübergehenden Effekt hält. Sein Fazit: gute Zahlen, Nvidia habe 'der ganzen KI-Branche und dem Markt mal wieder den Arsch gerettet'; der Kursrückgang liege eher an Trumps Zöllen. DeepSeek sieht er — obwohl er nach eigener Aussage kein großer Nvidia-Bulle ist — nicht als Untergang, sondern eher als Akzelerator für KI und damit für die Chip-Nachfrage.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Die Margensituation löse sich von alleine wieder auf; DeepSeek werde die Chip-Nachfrage eher beschleunigen als bremsen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Obwohl ich gar keine große Nvidia-Bulle bin: DeepSeek ist wahrscheinlich sogar eine gute Entwicklung für Nvidia, weil mehr Inferenz gebraucht werden wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -13,2 % (-5,5 pp) · 3 M: +8,2 % (+6 pp) · 6 M: +39,5 % (+27,3 pp) · 12 M: +44,2 % (+25,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#462 · 30.05.2025 ↗EarningsDaneben

    Q1-Earnings: 69% Umsatzwachstum, aber die Rohmarge fällt wegen der ~5,5 Mrd. Abschreibung auf nicht nach China lieferbare H20-Chips von 78% auf 60%. Pip wertet das als Sondereffekt und Ausnahmequartal: Topline gut, alles bei den Margen sieht schlecht aus und muss in den nächsten Quartalen beobachtet werden. Er erwartet eine Erholung Richtung 70%, aber kurzfristig keine Rückkehr auf 78%.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Rohmarge geht im Jahresverlauf wieder Richtung 70%, erreicht aber kurzfristig nicht mehr 78%.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Beim Umsatz Topline gute Zahlen, alles was Margen sind, sieht jetzt schlecht aus — da muss man die nächsten Quartale beobachten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +13,5 % (+8,1 pp) · 3 M: +28,9 % (+19,2 pp) · 6 M: +31 % (+11,8 pp) · 12 M: +64,9 % (+21,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#488 · 29.08.2025 ↗EarningsTreffer

    Q2-Earnings: 56% Wachstum wäre an sich super, aber Nvidia muss 'outstanding' liefern — und das sequenzielle Datacenter-Wachstum ist auf nur noch 5% gefallen (vorher zweistellig). Pip glaubt nicht, dass der AI-Hype vorbei ist; die angestaute Übernachfrage sei aber geringer geworden, und das größte Risiko sei, dass der Rest der Industrie (Racks, Kühlung, Energie, Baugenehmigungen) nicht schnell genug mitwächst. Er kritisiert zudem das 60-Mrd.-Buyback bei 30x Umsatz und das Klumpenrisiko (ein Kunde = 23% des Umsatzes).

    Separat zu prüfende Vorhersage: Nvidia braucht über 50% Wachstum, um die Bewertung zu rechtfertigen — dafür muss die gesamte Datacenter-Industrie inklusive Energie ebenso schnell mitwachsen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Die Zahlen waren sehr gut, aber Nvidia muss großartig oder outstanding liefern, und deswegen hat es nicht gereicht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7,1 % (+1,7 pp) · 3 M: +1,6 % (-7 pp) · 6 M: +3,4 % (-2,2 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#495 · 23.09.2025 ↗BewertungUnentschieden

    Zum angekündigten 100-Mrd.-Investment in OpenAI: Für Pip der PR-trächtigste Beweis seiner These, dass Nvidia zunehmend in die eigenen Abnehmer investiert — faktisch Absatzfinanzierung bzw. 'AI-Wirtschaftsförderung', da 70-80% des Geldes in Datacenter und davon zwei Drittel in Nvidia-Chips fließen. Da jeder Dollar Umsatz mit 30-40 Dollar bewertet wird, kostet Nvidia das quasi nichts; der Kurs legte prompt 4% (160 Mrd.) zu. Sein wiederholtes Fazit: starke Bubble-Feelings, auch wenn es Nvidias Geschäft weiter anheizt.

    „Die Bubble-Vibes intensivieren sich auf jeden Fall — es ist eigentlich AI-Wirtschaftsförderung von Nvidia. Starke Bubble-Feelings.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1 % (-0,2 pp) · 3 M: +3 % (-0,6 pp) · 6 M: +0,2 % (+1,8 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#500 · 10.10.2025 ↗MakroUnentschieden

    In der Jubiläumsfolge formuliert Pip seine Blasen-Hypothese: Big Tech gibt bereits 80-100% des positiven Cashflows für KI-Datacenter aus; selbst bei vorhandener Nachfrage sei unklar, wer die Rechnung zahlt. Nvidia bräuchte 40-50% CapEx-Steigerung der Hyperscaler, um gut zu performen; kündigen Microsoft und Google nur 10-20% an, könnte das die Börse 'zum Knacken bringen', weil Nvidia der Vorreiter des Gesamtmarkts ist. Die xAI-Konstruktion (Nvidia beteiligt sich an einer Firma, die Nvidia-Chips kauft) sieht er als Steigerung der Circular Economy.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Hypothese: 'Ziemlich genau Anfang Februar 2026 kratzt die Blase' — wenn Big Tech mit den Q4-Zahlen die CapEx-Guidance für 2026 gibt; er räumt aber ein, es könne auch zwei Jahre so weitergehen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Meine Hypothese ist, dass ziemlich genau Anfang Februar 2026 die Blase kratzt. Was Nvidia bräuchte, um gut zu performen, ist eigentlich 40-50% nochmal.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8,7 % (+2,9 pp) · 3 M: +1 % (-5,5 pp) · 6 M: +7,3 % (+0,6 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#512 · 22.11.2025 ↗EarningsDaneben

    Q3-Earnings: Nvidia liefert 'extrem gute Ergebnisse' — das Wachstum reakzeleriert von 56% auf 63%, +10 Mrd. Umsatz sequenziell, Datacenter +66%, sehr gute Guidance; für Pip 'hervorragende Zahlen, die keinen Anlass zur Sorge zulassen'. Gleichzeitig seziert er die 'Fehlincentives': Beim Anthropic-Deal investiert Nvidia 10 Mrd. und weiß, dass die dadurch geschaffene Nachfrage die eigene Marktkapitalisierung um ein Vielfaches steigert — die Rechnung funktioniere nur, solange die Nvidia-Bewertung so hoch bleibt. Als Warnsignal notiert er, dass Gemini 3, das beste Modell, ohne einen einzigen Nvidia-Chip trainiert wurde.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Entscheidend werde der Februar: die Vorbestellungen für das Fiscal Year 2027.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Das Wachstum hat sich reakzeleriert — hervorragende Zahlen, die erstmal keinen Anlass zur Sorge zulassen. Aber die Fehlincentives bei Nvidia sind so groß.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3,3 % (+0,2 pp) · 3 M: +1,3 % (+0,6 pp) · 6 M: +17,4 % (-4,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#522 · 26.12.2025 ↗ProduktDaneben

    Zur Groq-Übernahme (~20 Mrd. für Assets und Team): Für Pip ein 'No-Regret-Move' — für ein halbes Prozent der Marktkapitalisierung kauft Nvidia einen Konkurrenten weg und mitigiert das Narrativ, bei Inferenz schwach zu sein. Der Deal habe mehr mit Google (TPUs) zu tun als mit Groq selbst: Inferenz sei Nvidias Achillesferse, und er erwartet, dass Nvidia mit dem Groq-Team eine eigene LPU-Plattform für kostengünstige Inferenz baut. Er selbst überlegt deshalb, in Cerebras zu investieren — als Wette darauf, dass Nvidia weiter jeden ernsthaften Konkurrenten wegkauft.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Nvidia werde ein spezialisiertes Inferenz-Produkt (LPU/TPU-Konkurrenz) auf Basis der Groq-IP bauen und weitere bedrohliche Wettbewerber aufkaufen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Am Ende ist das, glaube ich, ein No-Regret-Move für Nvidia, einen Konkurrenten wegzukaufen — der Deal hat viel mehr mit Google zu tun als mit Groq.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,5 % (-1 pp) · 3 M: -13,3 % (-2,8 pp) · 6 M: +5,1 % (-12,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungTreffer

    In seinen Jahres-Predictions setzt Pip Nvidia für 2026 auf 'eher Underperform' — allerdings ohne hohe Überzeugung und neben Tesla und Apple. Die Zahlen selbst machen ihm keine Sorgen; er fürchtet vielmehr, dass das Narrativ, Nvidia sei für Inferenz nicht gut aufgestellt (trotz Groq-Übernahme), Angst verbreitet und Google/Microsoft mit eigenen Chips Marktanteile abnehmen. Zudem verweist er auf Energie als neue Wachstumsgrenze: Um 50% zu wachsen, müssten umgerechnet 5-7 Atomkraftwerke ans Netz.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Nvidia 2026 'eher Underperform' gegenüber dem Markt, aber 'nicht Super High Conviction'; ohne zusätzliche Energie kann Nvidia nicht weiter wachsen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Nvidia wird prinzipiell gute Zahlen liefern, darum mache ich mir keine Sorgen. Aber das Inferenz-Narrativ und die eigenen Chips von Google und Microsoft — deswegen setze ich Nvidia eher auf Underperform.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,2 % (-3,9 pp) · 3 M: -2,7 % (+0,1 pp) · 6 M: +8,4 % (-7,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#540 · 28.02.2026 ↗EarningsTreffer

    Q4-Earnings: Wachstum beschleunigt erneut auf 73%, Rohmarge zurück auf 75%, operative Marge 65%, sehr guter Ausblick — für Pip 'wirklich extrem beeindruckende' Zahlen. Dass die Aktie trotzdem 5% (~200 Mrd.) verliert, erklärt er damit, dass Jensen Huang die entscheidende Frage schuldig blieb: Wer finanziert künftig diese Umsätze, wenn Big Tech die Investitionen von 600-700 Mrd. kaum nochmal verdoppeln kann. Er räumt selbstkritisch ein, dass man das vor ein und zwei Jahren auch schon dachte — aber die Fragen mehren sich.

    „Nvidia hat wirklich extrem gute Zahlen geliefert und die Aktie hat trotzdem 5% verloren — die Zahlen sind so gut, dass man im Hinterkopf hat: so kann das nicht weitergehen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4,4 % (+0,6 pp) · 3 M: +23 % (+0,9 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#545 · 17.03.2026 ↗ProduktDaneben

    Zur GTC 2026 ('Bubble Corner'): Jensen Huangs Ziel von einer Billion Dollar Umsatz bis Ende 2027 mit Blackwell und Vera Rubin sei rechnerisch nur die Fortführung des bestehenden Wachstums, aber 'ein Stretch' — offen bleibe, wer die Rechnung zahlt, zumal die Golfstaaten-Datacenter geopolitisch fraglich seien. Anders als Musk habe Huang bisher seine Projektionen erreicht und verdiene den Benefit of the Doubt. In der Aktie sei jedoch so viel Fantasie eingepreist, dass bei der Keynote viel gut gehen muss, nur damit der Kurs gehalten wird.

    „Man kann Jensen Huang nicht vorwerfen, dass er seine ambitionierten Ziele bisher nicht erreicht hätte — aber es ist ein Stretch, und man muss sich fragen, wer die Rechnung dafür zahlt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +9 % (+2,8 pp) · 3 M: +14,1 % (-6,8 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#567 · 02.06.2026 ↗ProduktDaneben

    Zum Einstieg in den PC-Markt mit RTX Spark: Nvidia greift Intel und AMD an und braucht neue Umsatzfelder — Pip warnt aber davor, an das PC-Geschäft dasselbe Multiple wie ans Datacenter-Geschäft zu kleben, da der Heim-PC-Markt kaum so schnell wachsen wird. Den Trend zu Edge-Computing (destillierte Open-Source-Modelle auf Heim-PCs und Mac Minis) sieht er als strukturelles Problem für den Datacenter-Spezialisten Nvidia; ginge der Edge-Markt komplett an Apple, wäre das ein echtes Problem.

    „Wovor ich warnen würde, ist, da jetzt das gleiche Multiple ranzukleben wie ans Datacenter-Geschäft. Dass KI in die Edge wandert, ist für Nvidia erstmal ein Problem.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -12,5 % (-8,1 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • bärisch#583 · 28.07.2026 ↗MakroNoch offen

    Zur 250-Mrd.-Bürgschaft für das OpenAI/SoftBank-Rechenzentrum (10 GW): Nvidia bürgt für ein Projekt, bei dem die Hälfte der Kosten als Chip-Umsatz zurückfließt — für Pip Ausdruck 'brutaler Fehlincentivierungen' des Markts, auch wenn er Nvidia den Move einzeln nicht vorwirft (Absatzfinanzierung sei nicht neu). Die Bürgschaft entspreche einem ganzen Jahresumsatz und sei nicht beliebig wiederholbar; die Off-Balance-Sheet-Schulden der Branche von 1,5-2 Billionen seien ein latentes, wachsendes Risiko. Mit 2008 sei es aber (noch) nicht vergleichbar — die Blase damals war Faktor 5 größer und die Hyperscaler sind Schuldner erster Güte.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Kein systemisches Risiko im Moment, aber das Risiko baut sich weiter auf, da jedes Jahr etwa eine Billion mehr investiert wird.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Der Markt hat hier brutale Fehlincentivierungen, weil Nvidia weiß, dass sie diese Bürgschaft zigfach zurückbekommen. Ich sehe es im Moment noch nicht als systemisches Risiko.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

  • neutral#589 · 18.08.2026 ↗BewertungNoch offen

    Bilanz der Vendor-Financing-Welle: Nvidia hat 2026 bereits an 59 Finanzierungsrunden teilgenommen (~2 Deals pro Woche), hält aber erst rund 45-50 Mrd. an Beteiligungen — ca. 1% der 4,5-Billionen-Marktkapitalisierung. Für Nvidias Bilanz sieht Pip daher aktuell kein substanzielles Risiko, die Opportunity übersteige die Risiken. Sein Grundproblem bleibt: Die Anreize sind 'sehr off', weil Nvidia nie einen Grund hat, Nein zu sagen, da jede Ausgabe sofort als Umsatz und Bewertung zurückkommt. Dass niemand mehr Tokens rechnen will, hält er für relativ unwahrscheinlich; er fragt sich aber, wie weitere 40% Wachstum in zwei Jahren finanziert werden sollen.

    „Bei Nvidia sind die Anreize einfach sehr off — sie haben keinen Grund, an irgendeiner Stelle Nein zu sagen, weil sie es sofort als Umsatz und Bewertung zurückgespielt bekommen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Tesla

TSLAKursvergleich 41,2 % (7/17 im Nenner; 2 offen, 0 unentschieden)19 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
267348429Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26351,87
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Konsistent fundamental-skeptisch, mit klarer Trennung von Zahlen und Narrativ: Ende 2024 erkennt er gute Q3-Zahlen an und will wegen der Optimus-Fantasie nicht gegen die Aktie wetten. Ab Januar 2025 dezidiert bärisch — Tesla ist zwei Jahre in Folge seine Prediction für die schlechteste Mag7-Aktie, gestützt auf einbrechende Absätze, schwache Margen und den Markenschaden durch Musks Politik. Musks Robotaxi-, FSD- und Optimus-Versprechen behandelt er als „Durchhalteparolen“, gegen deren Termine er wiederholt Wetten anbietet. 2026 verschiebt sich der Fokus auf Governance: Er erwartet eine für Minderheitsaktionäre nachteilige SpaceX-Konstruktion und wertet die Aktie als Spekulation auf Narrative statt auf das Geschäft.

Einordnung

Ein Lehrstück über die Grenzen von Fundamentalanalyse bei einer Narrativ-Aktie: Seine bärischen Calls vom Januar 2025 und von Ende 2025/Anfang 2026 trafen mit 29–38 Prozentpunkten Underperformance — dieselbe bärische These wurde im Frühjahr 2025 aber von der Musk-Rally überrollt (rund 49 Prozentpunkte daneben). Die Richtung stimmte über den Gesamtzeitraum häufiger als bei den meisten Positionen, nur der Zeitpunkt entschied über Treffer oder Fehlgriff.

Alle 19 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • bärisch#391 · 24.09.2024 ↗MakroDaneben

    Pip liest den massiven Kapazitätsabbau beim Batteriehersteller Northvolt (ein Viertel der Belegschaft) als Frühindikator für die gesamte E-Auto-Konjunktur. Wer überlege, in E-Auto-Hersteller wie Tesla, Rivian oder BYD zu investieren, solle die großen Absatzprobleme der Branche als Warnsignal nehmen — das betreffe auch Tesla.

    „Wer sich noch fragt, in welchen E-Autohersteller er investieren will, ob Rivian, Tesla oder BYD — dass die Batteriehersteller gerade ein Viertel der Kapazität abbauen, sollte einen guten Outlook geben, wie groß die Absatzprobleme bei E-Autos im Moment sind.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -16 % (-16,6 pp) · 3 M: +69,3 % (+61,5 pp) · 6 M: +7,4 % (+8,2 pp) · 12 M: +73,2 % (+50,3 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#396 · 11.10.2024 ↗ProduktDaneben

    Zum We-Robot-Event ist Pip stark skeptisch: Aus der Historie der Tesla-Events wäre es 'dumm zu glauben', dass alles wahrheitsgetreu gezeigt wurde; Tesla nehme nicht an Zulassungsverfahren teil und sei bei Autonomie mit Level 2 hinter Waymo und sogar deutschen Herstellern. Das Auto-Geschäft hält er für einen 'Shark Tank', den China über den Preis gewinnen wird. Trotzdem würde er derzeit nicht gegen die Aktie wetten — wegen des Optimus-Roboters, den er für den viel spannenderen Markt hält.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Würde derzeit nicht gegen Tesla wetten; Optimus sei das Produkt, das Tesla am ehesten 'die nächste Trillion' bringen könnte.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Der eine Grund, warum ich gerade nicht gegen Tesla wetten würde, ist der Optimus-Roboter, weil ich das für den viel spannenderen Markt halte — das Produkt, was Tesla am ehesten auf die nächste Trillion bringen könnte.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +60,7 % (+56,6 pp) · 3 M: +82 % (+79,6 pp) · 6 M: +16,7 % (+23,8 pp) · 12 M: +99,8 % (+77,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#400 · 25.10.2024 ↗EarningsDaneben

    Die Q3-2024-Zahlen nennt Pip 'über jeden Zweifel erhaben sehr, sehr gut' (Rohertrag +20%, operatives Ergebnis +54%, Free Cashflow verdreifacht), relativiert aber: Ein Teil der Rohmargenverbesserung stammt aus Regulatory Credits. Den Kurssprung von über 20% erklärt er nur zur Hälfte mit den Zahlen, zur anderen Hälfte mit Musks überoptimistischem Narrativ (Best Guess 20-30% Absatzwachstum 2025). Relativ zum Auto-Index werde Tesla weiter outperformen, langfristig ist er für das Auto-Geschäft aber nicht bullisch.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Würde einen überschaubaren Betrag dagegen wetten, dass Tesla 2025 um 30% wächst (oberes Ende der Musk-Guidance); erwartet aber Outperformance gegenüber dem Automotive-Index.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Tesla hat über jeden Zweifel erhaben sehr, sehr gute Zahlen. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass Tesla nächstes Jahr 30% wächst — dagegen würde ich einen überschaubaren Betrag wetten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +25,8 % (+23,6 pp) · 3 M: +44,5 % (+39,3 pp) · 6 M: +4,8 % (+8,7 pp) · 12 M: +71,4 % (+43,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#420 · 03.01.2025 ↗BewertungTreffer

    In seinen Jahres-Predictions setzt Pip Tesla (zusammen mit Apple, Tesla 'tatsächlich am schlechtesten') als schwächste Magnificent-7-Aktie für 2025 — explizit nicht aus Ideologie: Tesla habe hervorragend Kosten gespart, aber die Umsätze gingen erstmals seit Jahren zurück und der Automarkt bleibe stark belastet. Dass die Aktie erneut 50%+ pro Jahr macht, hält er für unwahrscheinlich.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Tesla wird 2025 die schlechteste Magnificent-7-Aktie.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Die schlechteste Mag7-Aktie werden Tesla und Apple — Tesla, glaube ich, tatsächlich am schlechtesten. Tesla wird das relativ besser überstehen, aber dass Tesla jetzt mehr als 50% jedes Jahr macht als Aktie, halte ich für unwahrscheinlich.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -7,9 % (-9,4 pp) · 3 M: -43,2 % (-24,9 pp) · 6 M: -27,9 % (-35,1 pp) · 12 M: +5,1 % (-15,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#428 · 31.01.2025 ↗EarningsTreffer

    Q4-2024 war 'so schlecht wie erwartet und noch schlechter': Automotive-Umsatz -8%, historisch schlechte Rohmarge von 16,3%, Net Income -71%. Dass die Aktie trotzdem stieg, führt Pip auf Musks 'übliche Durchhalteparolen' zurück (FSD kurz vor Perfektion, Tesla könnte wertvollste Firma der Welt werden). Zudem kritisiert er den Adjusted-EBITDA-Ausweis, bei dem Tesla u.a. Zinsausgaben herausrechnet. Immerhin: Tesla durchstehe die Autokrise relativ besser als westliche Konkurrenten.

    „So schlecht wie erwartet und noch schlechter waren die Tesla-Zahlen — eine historisch schlechte Rohmarge. Elon Musk hat es wieder hervorragend geschafft, Aktionäre zu rekrutieren, indem er die üblichen Durchhalteparolen und großen Visionen gebracht hat.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -32,8 % (-27,5 pp) · 3 M: -29 % (-22,6 pp) · 6 M: -23,6 % (-31,5 pp) · 12 M: +4,3 % (-13,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#442 · 21.03.2025 ↗SonstigesDaneben

    Pip referiert kritisch den FT-Bericht über eine 1,4-Mrd.-Dollar-Lücke in Teslas Buchhaltung und die Frage, warum Tesla trotz 37 Mrd. Cash 6 Mrd. neue Schulden aufnimmt — erklärungsbedürftig. Musks Behauptung beim All-Hands, Tesla werde in fünf Jahren global regulatorische Zulassung für autonome Fahrzeuge haben, hält er für entweder ein 'komplett leeres Versprechen' oder blindes Vertrauen auf Trump — zumal Teslas System in den USA das einzige sei, das noch nicht als Robotaxi fahren dürfe.

    „Davon auszugehen, dass man global Deregulierung haben wird in fünf Jahren und dass es ausgerechnet Teslas eventuell nicht marktfähiges System sein wird — das lässt darauf schließen, dass es ein komplett leeres Versprechen ist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -4,3 % (+3,2 pp) · 3 M: +40,2 % (+29,6 pp) · 6 M: +74,6 % (+49,2 pp) · 12 M: +54 % (+32,5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#445 · 02.04.2025 ↗BewertungDaneben

    Nach dem xAI/X-Deal analysiert Pip die Interessenkonflikte: Der Tesla-Kurs werde 'wahrscheinlich weiter fallen'; Musk habe selbst gesagt, er baue kein KI-Unternehmen mit Tesla, weil ihm zu wenig gehört — dieselbe Logik müsse er irgendwann auf Robotik anwenden. Es mache für Musk wirtschaftlich 'keinen Sinn mehr, mit Tesla Roboter zu bauen', da xAI bessere Multiples habe und die Tesla-Brand 'verbrannt' sei. Einen Tesla-xAI-Merger sieht er erst, wenn xAI viel größer und Tesla nochmals halbiert wäre.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Der Tesla-Kurs wird wahrscheinlich weiter fallen; Optimus-/KI-Fantasie wandert perspektivisch zu xAI ab.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Der Kurs von Tesla wird wahrscheinlich weiter fallen. Es macht wirtschaftlich keinen Sinn mehr, mit Tesla Roboter zu bauen — mit dem Unternehmen, wo ihm nicht mal ein Viertel gehört und die Brand so verbrannt ist wie bei Tesla gerade.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,6 % (-1,1 pp) · 3 M: +11,5 % (-5,3 pp) · 6 M: +54,2 % (+27,1 pp) · 12 M: +24,8 % (+1,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#452 · 25.04.2025 ↗EarningsDaneben

    Q1-2025 war schlechter als die ohnehin niedrigen Erwartungen: Automotive Sales -21,5%, ohne die um 35% gestiegenen Regulatory Credits wäre Tesla mit 195 Mio. im Minus gewesen. Die Erklärung 'Modellwechsel' hält Pip für nicht ausreichend — die weltweite Antipathie gegen Musk und seine politische Agenda werde 'zu einem ernsthaften Problem für diese Firma', das auch Optimus- und FSD-Fantasie nicht ändern könnten. Anerkennung gibt es nur für das Kostenmanagement.

    „Die erhebliche Asympathie, die sich mit Elon Musk als Person verbindet, macht es schwerer, Autos zu verkaufen, und wird zu einem ernsthaften Problem für diese Firma. Das kann auch Optimus, die Roboter-Fantasie und Full-Self-Driving nicht ändern.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +27,4 % (+17,2 pp) · 3 M: +14,3 % (-5,9 pp) · 6 M: +52,2 % (+21,7 pp) · 12 M: +32 % (-7,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#464 · 07.06.2025 ↗MakroDaneben

    Zum Trump-Musk-Zerwürfnis stellt Pip klar, wie abhängig Tesla vom Staat ist: EV-Credits seien klare Subventionen, die früher den Gewinn aufgebessert haben und aktuell 'den Unterschied zur Profitabilität machen', weil es Tesla insgesamt nicht gut gehe. Trumps Drohung, Government Contracts zu streichen, ließ die Aktie an einem Tag 15% fallen. Pip erwartet keinen schnellen Frieden zwischen den beiden.

    „EV-Credits sind ganz klar Subventionen, die das Unternehmen früher profitabler gemacht haben, als man denken würde — und die jetzt den Unterschied zur Profitabilität machen, weil es Tesla insgesamt nicht gut geht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,4 % (-4,3 pp) · 3 M: +12,4 % (+3,1 pp) · 6 M: +42,5 % (+24,9 pp) · 12 M: +23,7 % (-7,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#478 · 26.07.2025 ↗EarningsDaneben

    Q2-2025: Umsatz -12%, operatives Ergebnis -43%, 25.000 Autos pro Quartal auf Halde. Musks Ansage, bis Jahresende die Hälfte der US-Bevölkerung mit Robotaxis abzudecken, hält Pip für absurd — die Robotaxi-Story sei vor allem der 'Hail Mary Pass', um die Überproduktion zu rechtfertigen, denn im Moment zahle Tesla auf jede Fahrt drauf. Musks größte Errungenschaft sei eine Anlegerbasis, die die Aktie nach schlechten Zahlen trotzdem hochschickt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Wettet 'jeden Betrag, der mich nicht ruiniert' dagegen, dass Ende 2025 die Hälfte der US-Bevölkerung vom Tesla-Robotaxi-Service abgedeckt ist.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich würde jeden Betrag, der mich nicht komplett finanziell ruiniert, dagegen wetten, dass das passiert. Die beste Story, warum es schlau ist, 100.000 Autos mehr zu produzieren, als man verkaufen kann, ist: weil das ja alles Robotaxis werden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +8 % (+7,3 pp) · 3 M: +33,2 % (+24,6 pp) · 6 M: +32,3 % (+21,3 pp) · 12 M: -8,4 % (-24,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#481 · 05.08.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zum 243-Mio.-Dollar-Urteil nach einem Autopilot-Unfall referiert Pip den Electrek-Bericht, wonach Tesla Unfalldaten zurückhielt und Polizei wie Kläger in die Irre führte — die Daten wurden an die Zentrale geschickt und lokal gelöscht, was Tesla lange bestritt. Das zeige die Denkweise der Firma und werfe die Frage auf, ob man ihr beim autonomen Fahren sein Leben anvertrauen wolle; die Strafe werde zudem 'die Ergebnisse ordentlich verhageln'.

    „Tesla withheld data, lied and misdirected police and plaintiffs. Das zeigt die Denkweise von Tesla und sollte uns hinterfragen lassen, ob das die Firma ist, der wir unser Leben anvertrauen wollen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +9,7 % (+7 pp) · 3 M: +51,7 % (+38,9 pp) · 6 M: +31,5 % (+23,4 pp) · 12 M: +3,5 % (-24,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#504 · 24.10.2025 ↗EarningsTreffer

    Q3-2025 brachte Rekord-Autoumsätze, aber Pip erklärt sie als Vorzieheffekt vor dem Wegfall der US-Kaufsubventionen — das nächste Quartal werde eher schlecht; die Rohmarge sank, das operative Ergebnis fiel um 40%. Musks Robotaxi- und Optimus-Erzählungen entlarvt er an den Fakten: Während Musk behauptet, die Produktion so schnell wie möglich auszuweiten, senkt Tesla die CapEx um 36%. Die Optimus-als-Chirurg-These hält er für Unsinn.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Wettet 'safe dagegen', dass Optimus in den nächsten fünf Jahren Menschen operiert; erwartet ein schwaches Folgequartal nach dem Subventions-Vorzieheffekt.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Während er Leuten ins Gesicht lügt, es mache Sinn, die Produktion auszuweiten so schnell wie wir können, senkt er gleichzeitig die Investitionsausgaben um 36 Prozent. Ich wette safe dagegen, dass Optimus in den nächsten fünf Jahren Menschen operieren wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,7 % (-1,8 pp) · 3 M: -0,7 % (-2,9 pp) · 6 M: -13,3 % (-19,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#508 · 08.11.2025 ↗BewertungTreffer

    Zum genehmigten 1-Billion-Pay-Package rechnet Pip vor, dass 14% 'Carry' auf eine Verfünffachung des Firmenwerts rational betrachtet ein guter Deal für Aktionäre wäre — aber er sieht Musk 'auf organische Art', durch Robotaxis, FSD oder Optimus, nicht auf 8,5 Billionen Bewertung kommen. Er erwartet stattdessen kreatives Financial Engineering: Zukäufe (Autohersteller, Unitree, Waymo), um die Nebenziele abzuhaken — was Aktionäre verwässern würde. Selbst würde er heute nicht mehr in Tesla investieren, da Musk zu erratisch geworden sei.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Musk erreicht die 8,5-Billionen-Ziele nicht organisch; er wird versuchen, Nebenziele über Akquisitionen zu erfüllen. Pip selbst würde nicht in Tesla (oder xAI) investieren, am ehesten noch SpaceX.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich sehe nicht, dass Elon Musk auf organische Art und Weise, durch Robotaxis, Full Self Driving oder Optimus, auf diese 8,5 Billionen Bewertung kommt. Ich würde es heute eher nicht tun — zumindest nicht bei Tesla.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,4 % (+0,8 pp) · 3 M: -3,8 % (-2,2 pp) · 6 M: 0 % (-14,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#522 · 26.12.2025 ↗BewertungTreffer

    Pip kontrastiert die ca. 30% Kursrallye 2025 mit den Fakten: Der Automarkt sehe so schlecht aus wie lange nicht, im Roboter- und Selbstfahrmarkt habe Tesla 'eigentlich nichts mitzustinken' — die Rallye laufe auf der Full-Self-Driving-Fantasie, die Musk gut aufrechterhalte. Der NYT-Vergleich zeige: Tesla hat 30 (beaufsichtigte) Robotaxis in Austin, Waymo 2.500 insgesamt — Faktor 100.

    „Im Robotermarkt hat Tesla eigentlich nichts mitzustinken, im Selbstfahrautomarkt auch nicht, aber Tesla hat trotzdem 30% gewonnen dieses Jahr — unter anderem wegen der Full-Self-Driving-Fantasie, die Elon Musk relativ gut aufrechterhalten bekommt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -9,2 % (-10,7 pp) · 3 M: -25,2 % (-14,7 pp) · 6 M: -11,5 % (-29,6 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungTreffer

    In den Predictions 2026 zählt Pip Tesla erneut zu den erwarteten Underperformern: Die Verkaufszahlen brachen im letzten Quartal um 16% ein, 'Tesla ist eh Toast', schwere Zeiten stünden bevor. Er glaubt nicht, dass Tesla bei FSD oder Optimus 'irgendwas Belastbares' hinbekommt, räumt aber ein, dass das Narrativ die Aktie immer wieder befeuern kann. Sein Eindruck: Musk habe Tesla im Kopf schon 'ein bisschen abgeschrieben' und fokussiere sich auf SpaceX (IPO) und die Politik.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Tesla wird 2026 (neben Apple) den Markt underperformen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Tesla ist eh Toast, die Verkaufszahlen sind um 16% eingebrochen. Underperform glaube ich eher Tesla, eher Apple — Tesla muss ich nicht begründen, das bleibt schwer. Ich glaube nicht, dass sie irgendwas Belastbares hinbekommen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,3 % (-4 pp) · 3 M: -20,7 % (-17,8 pp) · 6 M: -6,1 % (-22 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#532 · 30.01.2026 ↗EarningsTreffer

    Q4-2025 nennt Pip 'eins der schwächsten, wenn nicht das schwächste Quartal der Geschichte': Umsatz -3% YoY, Europa je nach Land 55-70% Verkaufseinbruch wegen Musks politischem Engagement, Net Income -60%. Gut sei nur das Kostenmanagement (Rohmarge von 16 auf 20% verbessert) und das wachsende Energy-Geschäft. Strukturell fehle die nächste Modellplattform; Tesla habe 'keine große Wachstumsstory' mehr, und mit dem 200-fachen des Gewinns wolle er die Aktie nicht im Depot haben. Einen SpaceX-Tesla-Merger hält er für unlogisch — Tesla sei das 'hässliche Geschwisterkind'.

    „Tesla hatte eins der schwächsten, wenn nicht das schwächste Quartal der Geschichte — in manchen Ländern über 70% Verkaufseinbruch. Tesla hat keine große Wachstumsstory vor sich. Genauso wenig, wie ich einen Tesla mit dem 200-fachen des Gewinns drin haben möchte.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,8 % (-5,6 pp) · 3 M: -9,2 % (-17,6 pp) · 6 M: -25,2 % (-37,8 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#556 · 25.04.2026 ↗EarningsDaneben

    Q1-2026 überrascht Pip positiv: Automotive-Umsatz +20% gegen ein sehr schwaches Vorjahr, Rohmarge von 16,3 auf 21,1% verbessert, operatives Ergebnis +136% — 'gute Zahlen, besser als erwartet', die aber die Billionen-Bewertung weiterhin nicht rechtfertigen. Auffällig sei, dass Musk erstmals die eigene Firma schlechtredet (Self-Driving 'kein Selbstläufer'), was Pip als mögliche Vorbereitung eines günstigen SpaceX-Übernahmeversuchs deutet. Die FSD-Hardware-3-Enthüllung nennt er verkaufte 'Vaporware' — Käufer dürften sich zu Recht betrogen fühlen.

    „Relativ solide Zahlen — für ein halbes Prozent Rohmarge würden die meisten Autobauer ihr Erstgeborenes geben. Aber es klingt fast so, as if he was shit-talking his own company — vielleicht will SpaceX doch Tesla kaufen. Tesla hat mit FSD auf Hardware 3 reine Vaporware verkauft.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +16,3 % (+6,5 pp) · 3 M: -18,8 % (-20,5 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bärisch#584 · 31.07.2026 ↗SonstigesNoch offen

    Pip sieht immer mehr Anzeichen, dass Musk Tesla auf einen SpaceX-Deal vorbereitet, u.a. durch striktere Abtrennung des China-Geschäfts. Als 'richtige Elon-Arschlochnummer' skizziert er einen Asset-Deal, bei dem SpaceX sich das westliche Geschäft samt Marke günstig herauskauft und die verbleibenden Tesla-Aktionäre als 'Backholder' auf den China-Assets sitzen bleiben — governance-technisch krass, aber genau das traue er Musk zu, und er werde es wahrscheinlich durchbekommen. Wer die Aktie hält, spekuliere derzeit vor allem auf eine teure Übernahme — mit diesem Gegenparteirisiko.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Erwartet, dass Musk eine für Tesla-Minderheitsaktionäre nachteilige Übernahme-/Asset-Deal-Konstruktion mit SpaceX durchsetzen kann.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Eine richtige Elon-Arschlochnummer wäre, das China-Geschäft in Tesla drin zu lassen und in einem Asset-Deal alle Assets rauszukaufen mit SpaceX. Das wäre governance-technisch eine krasse Nummer, aber genau das würde ich Elon Musk zutrauen — er kriegt es wahrscheinlich durch.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

  • neutral#590 · 21.08.2026 ↗ProduktNoch offen

    Zum Cybercab-Start bleibt Pip nüchtern: Die Nachricht verspreche mehr, als passiert — erste Fahrgäste sind Tesla-Mitarbeiter, während die regulären Robotaxi-Operations in Austin gerade von 25 auf 17 aktive Autos zurückgefahren werden und in den meisten Städten die Zulassung fehlt. Der eigentliche Treiber sei ökonomischer Druck: Die auf Cybercabs umgestellte Gigafactory Texas laufe leer, solange die Autos nicht auf die Straße dürfen — Musk werde daher politisch für schnellere Zulassungen kämpfen.

    „Die Nachricht verspricht ein bisschen mehr als tatsächlich passiert. Die Fabrik wurde darauf umgestellt und die Dinger müssen in den Markt — ansonsten eidelt die Gigafactory vor sich hin. Das Ding ist nur, sie dürfen auf der Straße nicht fahren.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Palantir

PLTRKursvergleich 15,4 % (2/13 im Nenner; 1 offen, 0 unentschieden)14 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
68119169Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26173,04
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Konsistente Trennung von Firma und Aktie: Er erkennt durchgehend an, dass Palantir operativ liefert (Wachstumsbeschleunigung von 30 % auf über 90 %, exzellente Margen), hält die Bewertung aber in praktisch jeder Folge für absurd — „Nosebleed-Valuation“, 500x operatives Ergebnis. 2025 setzt er die Meinung mit einer eigenen Short-Position um, warnt aber stets davor, gegen die zähe Retail-Community zu wetten — und sagt parallel für 2025 korrekt voraus, dass die Thiel-nahe Aktie massiv outperformen würde (+144 %), was er selbst seine beste Prediction nennt. Ab 2026 wird die Kritik struktureller: Palantir sei im Kern ein „sehr teurer Claude-Wrapper“, dessen Modell von den Frontier Labs nachgebaut wird.

Einordnung

Die schlechteste Quote im Feld — und zugleich das lehrreichste Kapitel. Die Bewertungs-Skepsis war über weite Strecken faktisch richtig begründet und trotzdem als Aktien-Einschätzung falsch: Die Aktie schlug den Nasdaq nach seinen bärischen Aussagen von 2024 zeitweise um über 130 Prozentpunkte. Dass er die Outperformance 2025 gleichzeitig korrekt vorhersagte, zeigt sein eigenes Dilemma: Er konnte Momentum und Überbewertung sauber auseinanderhalten, die Messung bestraft aber die (häufigeren) Bewertungs-Urteile. Der späte Kurseinbruch 2026 gab ihm dann teilweise recht — zu spät für die meisten seiner Calls.

Alle 14 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • bärisch#389 · 17.09.2024 ↗BewertungDaneben

    Anlässlich der Aufnahme in den S&P 500 räumt Pip ein, dass Palantir zuletzt immer bessere Zahlen abgeliefert hat, was lange nicht der Fall gewesen sei. Trotzdem hält er die Aktie weiterhin für überbewertet — weniger als früher, aber immer noch. Er interpretiert Alex Karps memeartige Videos als gezieltes Anheizen der Retail-Anleger-Community, von der der Kurs stark abhänge.

    „Palantir liefert inzwischen sehr gute Ergebnisse, hat es lange nicht getan meiner Meinung nach. Trotzdem halte ich sie immer noch für überbewertet, relativ gesehen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +15 % (+11,2 pp) · 3 M: +107,8 % (+94,1 pp) · 6 M: +139,8 % (+138,5 pp) · 12 M: +400,4 % (+373,7 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#403 · 05.11.2024 ↗EarningsDaneben

    Pip attestiert Palantir einen echten Lauf: Wachstumsbeschleunigung auf 30% (nach 27, 21, 20, 17%), gute Rohmarge um 80%, stark verbesserte Profitabilität und beste Net Dollar Retention seit zwei Jahren. Kritisch sieht er das stagnierende bis rückläufige internationale Geschäft und die Frage, ob das 40x Umsatz wert ist. Er räumt offen ein, dass Palantir einer seiner schlechtesten Short-Kandidaten war und Buy-and-Hold seit IPO die bessere Strategie gewesen wäre.

    „Also man muss jetzt fragen, ob das 40 Mal Umsatz wert ist. Das ist eine andere Frage. Das wird mir immer als einer meiner schlechtesten Short-Kandidaten nachgehalten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +40,6 % (+34,6 pp) · 3 M: +116,8 % (+110,6 pp) · 6 M: +129,4 % (+130,2 pp) · 12 M: +248 % (+224,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#408 · 22.11.2024 ↗BewertungDaneben

    Pip rechnet vor, dass Palantir bei 140 Mrd. Dollar Marktkapitalisierung mit rund dem 500-fachen des operativen Ergebnisses und 56x Umsatz bewertet ist — ein Drittel des Net Income sei zudem bloßes Zinseinkommen. Die Zahlen seien zweifelsohne gut und Palantir werde von KI-Trend und Thiel/Trump profitieren, aber das rechtfertige diese Multiples nicht. Gegen die Aktie zu wetten sei wegen der zähen Retail-Community trotzdem super gefährlich. Insgesamt fühle sich das an wie November 2021 kurz vor der Korrektur.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Sieht Blasen-Vibes wie Ende 2021 und hält eine ca. 30%-Korrektur des Marktes für nötig; Palantirs Bewertung sei nicht zu rechtfertigen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn es eine echte Nosebleed-Valuation gibt, dann ist es die von Palantir. Für mich fühlt sich das so an wie November 2021.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +28 % (+23,1 pp) · 3 M: +31,7 % (+32,8 pp) · 6 M: +90,1 % (+87,3 pp) · 12 M: +157,6 % (+136,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#429 · 04.02.2025 ↗EarningsDaneben

    Nach Beschleunigung auf 36% Umsatzwachstum hält Pip die Zahlen für beeindruckend, die Firma aber für massiv überbewertet (rund 800x operatives Income, fast so viel wert wie Salesforce bei einem Bruchteil des Umsatzes). Er würde selbst nicht mehr dagegen wetten, weil sich die Aktie jeder normalen Bewertungsbasis entzogen habe. Als Warnsignal nennt er die verlangsamten Billings (von ~50% auf 29%) und RPOs als vorlaufende Indikatoren sowie Insider-Verkäufe des Managements.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Aus den verlangsamten Billings/RPOs leitet er ab, dass sich das Umsatzwachstum in den Folgequartalen verlangsamen bzw. normalisieren könnte.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich glaube, die Firma ist massiv überbewertet. Ich würde aber selber nicht mehr dagegen wetten, weil sie sich jeder normalen Bewertungsbasis entzogen hat.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -22,5 % (-15,5 pp) · 3 M: +4,8 % (+13,1 pp) · 6 M: +72,9 % (+64,8 pp) · 12 M: +25,2 % (+11,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#449 · 15.04.2025 ↗BewertungDaneben

    Pip erklärt seine Long-Short-Strategie und nennt Palantir explizit als eine seiner Short-Positionen (neben Applovin, Pinduoduo, Reddit, Tesla), weil die Aktie seiner Meinung nach einfach überbewertet ist — trotz des frisch gewonnenen NATO-Deals (Maven Smart System). Der Kurssprung von 6% nach der NATO-News habe seinen Short getroffen. Die schnelle Implementierung spreche zwar für Palantirs Fähigkeiten, die Thiel-Nähe zur Regierung sieht er kritisch.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Hält aktiv eine Short-Position auf Palantir als Ausdruck seiner Überbewertungsthese.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Palantir, einfach überbewertet meiner Meinung nach, obwohl sie jetzt wieder einen großen Deal gescored haben kürzlich.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +30,2 % (+16,9 pp) · 3 M: +56,5 % (+33,9 pp) · 6 M: +82,5 % (+51,1 pp) · 12 M: +48,8 % (+7,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#455 · 06.05.2025 ↗EarningsDaneben

    Palantir hat mit 39% Wachstum und verbesserter operativer Marge super Zahlen geliefert, warnt aber selbst, dass KI-Umsätze künftig nicht mehr so leicht hinzuzugewinnen seien. Pip rechnet vor: rund 250 Mrd. Bewertung bei ~600 Mio. Net Income entspricht etwa 106x Umsatz und einem Trailing-KGV von ~650. Das sei unmöglich zu halten; er hofft, dass sein Short weiter monetarisiert, mahnt aber selbst zur Vorsicht wegen der zähen Retail-Anleger-Gemeinde.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Hält es für unmöglich, dass Palantir die 250-Mrd.-Bewertung hält, und setzt weiter auf seinen Short.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Es ist natürlich unmöglich, diese Bewertung zu halten, und deswegen hoffe ich, dass mein Short hier noch weiter monetarisiert — wie will Palantir in 250 Milliarden Bewertung reinwachsen?“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +10,2 % (+1,3 pp) · 3 M: +64,9 % (+47,1 pp) · 6 M: +75,2 % (+46,7 pp) · 12 M: +25,9 % (-18,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#464 · 07.06.2025 ↗MakroDaneben

    Im Kontext des Trump-Musk-Zerwürfnisses erklärt Pip, warum Palantir zweistellig mit abverkauft wurde, obwohl es mit Musk direkt nichts zu tun hat: Der Markt preise ein Auseinanderfallen von MAGA und dem Thiel-Tech-Flügel ein. Bei rund 200x Forward Earnings sei die Bewertung ohnehin vollkommen absurd. Sollten die tech-freundlichen Leute aus der Administration fliegen, müsste Palantir wieder den normalen Vertriebsweg gehen und würde tendenziell eher Kontrakte verlieren.

    „Palantir ist mit keine Ahnung 200 Mal Forward Earnings bewertet, was natürlich vollkommen absurd ist. So oder so ist Palantir zu hoch bewertet.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7,9 % (+3,2 pp) · 3 M: +22,9 % (+13,6 pp) · 6 M: +37,4 % (+19,9 pp) · 12 M: -1,4 % (-32,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#481 · 05.08.2025 ↗EarningsDaneben

    Palantir überschreitet erstmals 1 Mrd. Dollar Quartalsumsatz mit 48% Wachstum, Rule of 40 um 100 und krassem Operating Leverage — für Pip wirklich hervorragende Zahlen, klar getrieben vom Rückenwind der Trump-Regierung (ca. 10 Mrd. erwartete Umsätze aus der US-Administration). Kritisch: US-Commercial fast verdoppelt, international dagegen um 2% gesunken. Bei ~380 Mrd. Bewertung (ca. 100x Umsatz) sei die Aktie mit Abstand die teuerste größere Software-Company und wahrscheinlich schon ein bisschen überbewertet, aber alles war eingepreist. An seiner alten These, Palantirs Kunden seien Organisationen, die selbst keine vernünftige Software bauen können, hält er fest.

    „Es sind wirklich sehr, sehr gute Zahlen. Ob das jetzt 380 Milliarden wert ist — es ist wahrscheinlich schon ein bisschen überbewertet, das war alles eingepreist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -9,9 % (-12,6 pp) · 3 M: +19,6 % (+6,7 pp) · 6 M: -19,5 % (-27,6 pp) · 12 M: -10 % (-37,6 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#507 · 05.11.2025 ↗BewertungTreffer

    Trotz nochmals beschleunigtem Wachstum von 63%, Rule of 40 um 180 und klarem Operating Leverage fällt die Aktie 8% — für Pip wegen des KGV von ~217 auf Forward-Basis ('naseblutend hoch') und Michael Burrys öffentlich gewordenem Milliarden-Short auf Palantir und Nvidia. Pip sagt explizit, er würde es genauso machen: Wer sich gegen die KI-Blase absichern will, shortet am ehesten die extrem hoch bewerteten Titel wie Palantir, Reddit und Applovin. Er erinnert daran, dass Short-Seller inklusive ihm selbst mit Palantir bisher meist Geld verloren haben.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Würde zur Absicherung gegen eine KI-Blase am ehesten Palantir (neben Reddit, Applovin) shorten.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „KGV von 217 sagt Yahoo, das ist natürlich naseblutend hoch. Das würde ich tatsächlich auch so machen — wenn ich mich absichern wollte, würde ich Palantir am ehesten shorten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,3 % (-3,5 pp) · 3 M: -27,7 % (-25,5 pp) · 6 M: -26,7 % (-40,8 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#525 · 06.01.2026 ↗BewertungTreffer

    In seinen Predictions für 2026 nutzt Pip Palantir als Referenz für massive Überbewertung: SpaceX werde 'immer so ein bisschen wie Palantir massiv überbewertet' — es sei denn, man glaube an einen weltumspannenden Konzern mit einem Hockeystick-Umsatz wie bei Palantir, der das dann rechtfertigt. Seine Grundhaltung zur Bewertung bleibt also auch nach dem starken Lauf 2025 skeptisch, wobei er den Hockeystick-Umsatz als Faktum anerkennt.

    „Ich glaube, SpaceX wird immer so ein bisschen wie Palantir massiv überbewertet.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -27,7 % (-23,4 pp) · 3 M: -21,7 % (-18,8 pp) · 6 M: -28,2 % (-44,1 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#533 · 03.02.2026 ↗EarningsDaneben

    Pip nennt Palantir seine beste Prediction-Wette des Vorjahres (dass eine Thiel-nahe Aktie unter Trump super performt). Die Zahlen seien brutal: 70% Wachstum nach 39/48/63%, Rohmarge 85%, operative Marge 41%, NDR 140%, Rule of 40 bei 126 — bei kaum steigenden Sales- und Marketingkosten. Kritisch merkt er die krasse Schere zwischen US-Boom (+137% Commercial) und internationaler Schwäche (+8%) an und dass das Business auch von ICE- und Kriegsministeriums-Verträgen getrieben wird. Eine explizite Bewertungs-Tirade bleibt diesmal aus.

    „Krass gute Zahlen, positiv überrascht. Aber was das Business treibt, ist natürlich auch 139 Millionen Umsatz mit ICE, dem Department of War und anderen US-Sicherheitsbehörden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,3 % (-2 pp) · 3 M: -13,9 % (-24,5 pp) · 6 M: +0,3 % (-16 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#559 · 05.05.2026 ↗EarningsDaneben

    In der OMR-Kurzfolge konstatiert Pip, dass Palantir mit 85% Umsatzwachstum die Erwartungen erneut übertroffen und das Wachstum weiter beschleunigt hat — so schnell sei man noch nie gewachsen. Dass die Aktie trotzdem rund 7% verliert, kann er in dem Moment nicht erklären; eine tiefere Analyse liefert er wegen des Nachrichtenpensums nicht.

    „Die Ergebnisse von Palantir waren immer wieder sehr gut, Erwartungen nochmal übertroffen, 85% Umsatzwachstum — Aktie trotzdem 7% unter Wasser, kann ich jetzt noch nicht kommentieren, warum.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,3 % (-4,3 pp) · 3 M: +16,6 % (+11,3 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bärisch#579 · 14.07.2026 ↗ProduktDaneben

    Pip deutet Alex Karps Attacken auf Anthropic und OpenAI als Verteidigung des eigenen Geschäftsmodells: Zugespitzt sei Palantir mit Ontology nur ein Claude-Wrapper, dessen Wertschöpfung zunehmend zu den Frontier Labs wandert. Die Deployment-Teams von OpenAI und Anthropic bauten inzwischen genau das nach, was Palantirs Kern war (Forward Deployed Engineers), womit die Partner zu Konkurrenten geworden sind, auf die Palantir gleichzeitig noch angewiesen ist. Das eigene Modell mit Nvidia sei die logische strategische Antwort darauf.

    „Mal ein bisschen zugespitzt gesagt ist Ontology und Palantir ein Claude-Wrapper. Palantir wird zunehmend ersetzt, weil die Forward-Deployed-Organisation jetzt von den großen KI-Laboren komplett nachgebaut wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +27,9 % (+27,4 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • neutral#585 · 04.08.2026 ↗EarningsNoch offen

    Blowout Earnings: 93% Umsatzwachstum (nach 85%), NDR von 157%, operative Marge Richtung 50% — für Pip gibt es an den Zahlen nichts zu nörgeln, und er räumt ein, dass Palantir im Nachhinein ein großartiges Geschäftsmodell mit tiefem SAP-artigem Lock-in gebaut hat, das perfekt aufs KI-Zeitalter vorbereitet war. Seine zentrale Sorge: Um die 85%-Rohmarge zu halten, muss Palantir zugekaufte KI-Leistung (z.B. Claude) mit etwa Faktor 5-6 Aufschlag weiterverkaufen — er fragt sich, wie lange Kunden das mitmachen, und hält das nicht für ein besonders nachhaltiges Modell. Die internationale Schwäche (kein einziger neuer Commercial-Kunde) bleibt das Haar in der Suppe.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Erwartet, dass Kunden sich den ~6-fachen Aufschlag auf KI-Dienstleistungen nicht dauerhaft gefallen lassen; das Wrapper-Margenmodell hält er für nicht nachhaltig.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Es gibt nichts zu nörgeln an den Zahlen. Aber Palantir ist natürlich ein sehr, sehr teurer Claude-Wrapper — ich frage mich, wie lange Kunden sich die KI-Dienstleistung so teuer weiterverkaufen lassen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Uber

UBERKursvergleich 40 % (6/15 im Nenner; 0 offen, 1 unentschieden)16 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
698091Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 2679,82
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Durchgehend als gut geführter, profitabel gewordener Plattform-Konzern behandelt (wiederholtes Lob für Daras Turnaround), aber nie eine klare Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Am bärischsten im Juni 2025: Waymos Marktanteilsgewinne in San Francisco „sollten einem Angst machen“. Zu den August-2025-Earnings dreht die Tonlage wieder positiv, die Robotaxi-Gefahr relativiert er (kein Winner-takes-all-Markt). 2026 sieht er Uber in der Reifephase: Wachstum „nicht mehr durch die Decke“, dafür sinnvolle Konsolidierung (Delivery Hero für 15 Mrd.), die er strategisch überwiegend positiv beurteilt.

Einordnung

Uber zeigt die Schwäche der Unentschiedenheit: Die meisten seiner Aussagen waren differenzierte Neutral-Urteile — und die Aktie bewegte sich fast immer stark in eine Richtung (erst +28 pp über, später bis zu 29 pp unter dem Index). Wer nie eine Richtung wählt, kann unter der Messregel kaum treffen; die solide Quote verdankt er den wenigen klaren Calls. Seine Waymo-Sorge vom Juni 2025 war als Aktien-Signal übrigens richtig: Danach begann Ubers lange Underperformance-Phase.

Alle 16 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#384 · 30.08.2024 ↗ProduktTreffer

    Pip ordnet Ubers wiedererwachtes Interesse an autonomem Fahren (Kooperation mit dem UK-Startup Wayve) ein: Uber habe die eigenen Self-Driving-Pläne im Zuge der Kostensparmaßnahmen ruhen lassen, weil man dort keine Edge hatte. Es sei für Uber auch gar nicht nötig, die Technologie selbst zu erfinden — als einer der größten 'Autokunden' könne man sie zukaufen. Langfristiger Plan sei, die Fahrer loszuwerden.

    „Uber hat seine Self-Driving-Car-Pläne so ein bisschen ruhen lassen ... weil sie wahrscheinlich auch keine Edge da hatten. Und das ist natürlich ein langfristiger Plan von Uber, diese lästigen Fahrer vorne in den Autos loszuwerden.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,5 % (+0,5 pp) · 3 M: -1,6 % (-8,5 pp) · 6 M: +4,6 % (-0,8 pp) · 12 M: +25,8 % (+5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#393 · 01.10.2024 ↗ProduktTreffer

    Anlässlich Waymos 100.000 Fahrten pro Woche (vs. 214 Mio. bei Uber) hält Pip die von The Information abgeleitete Waymo-Bewertung von 110 Mrd. für verfrüht. Grundsätzlich sieht er im Transportation-Markt kaum echte Burggräben — Robotaxi-Konkurrenz werde die Fahrten langfristig deutlich billiger machen, ähnlich wie im E-Scooter-Markt. Für Uber spreche die tiefe Verankerung auf den Endgeräten, dagegen die Unzufriedenheit vieler Nutzer (Surge Pricing, Wartezeiten).

    Separat zu prüfende Vorhersage: Robotaxi-Markt wird wie der Scooter-Markt laufen: maximale Konkurrenz, deutlich sinkende Preise, Rohmargen-Vorteil von Waymo nicht nachhaltig.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Du hättest ja auch gedacht, dass Uber mal den Transportation-Markt gewinnt ... Wo es echte Moats gibt, also Burggräben im Transportation-Markt, ist nicht ganz so einfach zu erkennen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7 % (+3,9 pp) · 3 M: -18,7 % (-25 pp) · 6 M: -5,9 % (+0,4 pp) · 12 M: +30,1 % (+4,8 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#398 · 18.10.2024 ↗ProduktTreffer

    Zur geprüften Expedia-Übernahme: Pip lobt Daras Turnaround bei Uber, findet den Move aber 'strategisch nicht so 100% passend', weil die Buchungslogik falsch herum ist (Uber wird erst nach der Reisebuchung genutzt) und Expedia mit 8% deutlich langsamer wächst als Uber (16-19%). Spannend sei vor allem die Margensicht (Expedia ~88-90% Rohmarge vs. Uber ~40%) und der Zugang zum Hotel-Inventar. Er sieht Ubers Mobility-Markt an Wachstumsgrenzen stoßen.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Die drei großen Travel-Player der Zukunft werden Uber, Booking und Airbnb sein; alle drei werden sehr akquisitorisch unterwegs sein (Kandidaten: GetYourGuide, TripAdvisor).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich finde es strategisch nicht so 100% passend ... Aber ich glaube, die drei großen Player der Zukunft wären Uber, Booking und Airbnb.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -12,4 % (-13,5 pp) · 3 M: -14,3 % (-21,8 pp) · 6 M: -6,8 % (+1,2 pp) · 12 M: +16,5 % (-5,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#399 · 22.10.2024 ↗ProduktTreffer

    Nachtrag zu Uber/Expedia: Die einzige Hypothese, die Pip 'unterzeichnen' würde, ist, dass Uber einen kompletten AI-Travel-Agent bauen will und sich dafür per Akquisition den Zugang zum Hotel- und Ferienwohnungs-Supply sichert, weil man tausende Hotels nicht selbst in 1-2 Jahren anbinden kann. Insgesamt findet er den Move 'nicht überschlau'; dass Uber über die eigene App wirklich Flüge oder Hotels verkauft, hält er für weit hergeholt — das hätten schon viele versucht.

    „Ich finde insgesamt den Move nicht überschlau ... Dass du über die Uber-App wirklich Flüge oder Hotels verkaufen kannst, halte ich für ein Farfetch.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -13,4 % (-14,8 pp) · 3 M: -14,7 % (-21,5 pp) · 6 M: -3,3 % (+1,4 pp) · 12 M: +17 % (-7,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#412 · 07.12.2024 ↗SonstigesDaneben

    Pip attestiert Uber aktuell 'riesen Netzwerkeffekte und Moat', sieht aber ein Szenario, in dem eine Trump-Deregulierung des Fahrdienstmarkts (ggf. getrieben von Ex-CEO Travis Kalanick als Racheakt) für Uber ein Riesenproblem würde. Er notiert außerdem, dass der Waymo-Start in Miami die Uber- und Lyft-Aktien jeweils rund 10% gedrückt hat und Uber wohl bewusst zeitgleich autonome Fahrten in Dubai ankündigte, um die Newslage zu drehen.

    „Uber hat im Moment riesen Netzwerkeffekte und Moat ... Waymo hat in Miami gestartet und das hat den Uber-Aktienkurs und Lyft beides erstmal 10% gekellert.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,3 % (+3,1 pp) · 3 M: +5,7 % (+16,1 pp) · 6 M: +30,2 % (+28 pp) · 12 M: +30 % (+10,2 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#430 · 07.02.2025 ↗EarningsDaneben

    Zu den Q4-2024-Earnings: 'Auch bei Uber schlechte News' — vor allem die Guidance für Q1 und das Gesamtjahr hat enttäuscht (u.a. Dollar-Stärke). Die Zahlen selbst findet Pip 'gar nicht so schlecht': GBV +18%, Umsatz +20%, Mobility und Delivery je +18%. Kritikpunkt: Die operative Marge verbessert sich nicht mehr (von 7% auf 6,4% gefallen), Uber schafft es kurzfristig nicht über 10% — das enttäusche in Kombination mit dem Ausblick.

    „Vor allen Dingen der Ausblick hat bei Uber enttäuscht ... Ansonsten sind die Zahlen gar nicht so schlecht. Sie schaffen es quasi nicht, über 10% zu kommen kurzfristig beim Ergebnis.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,3 % (+4,5 pp) · 3 M: +11 % (+17,7 pp) · 6 M: +21,4 % (+12 pp) · 12 M: -1,5 % (-18,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#463 · 03.06.2025 ↗BewertungTreffer

    Anhand des Mary-Meeker-Reports zeigt Pip, dass Waymo in San Francisco Lyft überholt hat und Uber Marktanteile abnimmt — und das, obwohl Waymo oft 1,5-3x teurer ist, weil Leute lieber ohne Fahrer fahren. Extrapoliert wäre Waymo in einem Jahr Marktführer in SF; Uber-Gegenwehr über Preis hält er für schwierig, weil man Google nicht undercutten kann. Einschränkend: Ubers Unit Economics sind aktuell besser als Waymos, und Marktanteil ist nicht alles. Fazit trotzdem: Als Uber-Anteilseigner sollte einem das Angst machen.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Extrapoliert man die Kurve, wäre Waymo Mitte 2026 größter Ridesharing-Anbieter in San Francisco; Autokosten für Robotaxis sollten sich in 5 Jahren halbieren.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Im Moment sollte einem das Angst machen. Producer Jan meinte schon, er nimmt mal lieber seine Gewinne bei den Uber-Aktien mit ... Aber die Unit Economics sehen im Moment schlechter aus als bei Uber.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +13,4 % (+7,9 pp) · 3 M: +12,6 % (+4,5 pp) · 6 M: +6,1 % (-11,9 pp) · 12 M: -12,5 % (-52,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#469 · 25.06.2025 ↗ProduktDaneben

    Kurze Einordnung zur Buchbarkeit von Waymos über die Uber-App (Atlanta): Während Teslas Robotaxi-Tests Fragen aufwerfen und die Tesla-Aktie 2,5% verliert, steht Uber im Plus. Pip liest daraus, dass der Markt eher auf die Kombination Waymo plus Uber vertraut als auf Teslas Ansatz.

    „Tesla 2,5% im Minus und Uber ist im Plus, also der Markt vertraute auch eher auf die Kombination von Waymo und Uber.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +0,4 % (-4,2 pp) · 3 M: +7,6 % (-2,6 pp) · 6 M: -10,9 % (-26 pp) · 12 M: -16,2 % (-47,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#482 · 08.08.2025 ↗EarningsDaneben

    Q2-2025-Earnings: 'Ganz vernünftige Zahlen' — Umsatz +18% (nach +14%, teils Währungseffekte), operative Marge nochmal massiv verbessert. Die Angst vor schwächelnden US-Konsumenten sieht Uber selbst nicht, die Firma wachse weiter schnell und werde immer profitabler; Pip lobt ausdrücklich Daras Transformation ('krass, wie Dara das umgewandelt hat'). Dazu die Erhöhung des Aktienrückkaufprogramms von 7 auf 20 Mrd. Dollar. Zum autonomen Fahren: kein Winner-takes-all-Markt, eher 2-3 Anbieter, Uber ggf. mit Baidu als dritter Player.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Autonomes Fahren wird kein Winner-takes-all-Markt: es wird mindestens zwei bis drei Anbieter geben (Waymo, evtl. Tesla, evtl. Uber mit Baidu).

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Dann haben wir Uber, auch ganz vernünftige Zahlen ... Die Firma wächst weiterhin schnell und wird immer profitabler. Aber es ist schon krass, wie Dara Khosrowshahi das umgewandelt hat.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +6,6 % (+5,6 pp) · 3 M: +2,9 % (-3,6 pp) · 6 M: -17,5 % (-24,5 pp) · 12 M: -12,3 % (-37,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#491 · 10.09.2025 ↗ProduktDaneben

    Zur Ankündigung, dass Uber mit Momenta ab 2026 Level-4-Robotaxis in München testen will: Pip findet die News grundsätzlich gut und hält das Modell für sehr skalierbar — wer 10 Autos autonom fahren lassen kann, kann auch 1000 fahren lassen; das einzige echte Hindernis sei die lokale Taxi-Innung. Nebenbei merkt er an, dass Uber historisch das Unternehmen war, das vor Erreichen der Profitabilität am meisten Geld verbrannt hat.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Wenn der München-Test funktioniert, ist das Robotaxi-Modell schnell skalierbar ('wenn du 10 fahren lässt, kannst du auch 1000 fahren lassen').

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Prinzipiell, wenn du 10 fahren lässt, kannst du auch 1000 fahren lassen. Das einzige Problem ist die lokale Taxi-Innung, die natürlich dagegen sein wird.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,9 % (-3,3 pp) · 3 M: -5,5 % (-13,1 pp) · 6 M: -22,5 % (-25,4 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#502 · 18.10.2025 ↗SonstigesDaneben

    Zu Ubers 'Digital Tasks' (Clickwork/Data-Labeling für Fahrer in Wartezeiten): Ökonomisch sei das 'total sinnvoll', weil Uber damit bisher unmonetarisierte Standzeit monetarisiert. Gesellschaftlich sieht Pip es kritisch: Es gehe mehr und mehr in Richtung Vollzeit-Akkordlohn für Scheinselbstständige, denen Uber die Arbeit zuweist — die Grenze zum faktischen Arbeitgeber verschwimme.

    „Das ist natürlich total sinnvoll, die Wartezeit zu nutzen ... Man könnte es auch so sehen, dass es mehr und mehr in Richtung Vollzeit-Akkordlohn geht und Uber dir einfach die Arbeit zuweist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3 % (-0,5 pp) · 3 M: -10,1 % (-10,8 pp) · 6 M: -19,3 % (-26,5 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#533 · 03.02.2026 ↗BewertungDaneben

    Bei der Diskussion der Waymo-Finanzierungsrunde nutzt Pip Uber (ca. 160-170 Mrd. Börsenwert) als Bewertungsanker: Damit Waymos Bewertung aufgeht, müsste Waymo mindestens so groß oder deutlich profitabler als Uber werden — trotz beeindruckender 400.000 Paid Rides pro Woche sei da 'viel Fantasie drin' und die Runde 'sportlich bewertet', typisch für die Bubble-Zeit. Implizit erscheint ihm Ubers Bewertung als der geerdete Maßstab im Robotaxi-Narrativ.

    „Waymo muss ja dann mindestens so groß wie Uber werden oder deutlich profitabler als Uber ... Warum du in your infancy schon mehr wert sein sollst als Uber, muss ich mir auch erstmal vorrechnen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,2 % (-1,9 pp) · 3 M: -6,4 % (-17 pp) · 6 M: -12,5 % (-28,9 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#548 · 27.03.2026 ↗ProduktDaneben

    Zur geplanten Blacklane-Übernahme: kein 'riesen strategischer Move', sondern eine opportunistische, aber schlaue Übernahme im High-End-Geschäft — Umsatz mit attraktivem Margenprofil, hervorragende Flughafen-Anbindungen und eine wertvolle Klientel, die man zu Uber-Black-Nutzern konvertieren kann. Wichtig als Einschätzung zur Aktie: Uber wachse 'nicht mehr durch die Decke' und versuche nun anorganisch zu wachsen — typisch für Grown-ups in der Reifephase.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Uber (und ähnlich Airbnb) werden mit zweistelligem Wachstum kämpfen; mehr als 10% Wachstum ist in der Branche schwer, daher mehr anorganisches Wachstum durch Übernahmen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ich kann mir vorstellen, dass Uber jetzt nicht durch die Decke wächst mehr und auch anorganisch versucht zu wachsen ... Ich glaube, es ist tatsächlich schlau von Uber, das zu machen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +7,1 % (-9,7 pp) · 3 M: +9,1 % (-19,6 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#565 · 26.05.2026 ↗ProduktDaneben

    Zum Uber-Gebot von 38 Euro je Delivery-Hero-Aktie: Uber Eats konkurriert in vielen Märkten (Österreich, MENA, Osteuropa) mit Delivery-Hero-Töchtern; das Motiv sei, Konkurrenz wegzukaufen und Margen zu verbessern. Deshalb mache es für Uber Sinn, deutlich mehr zu bieten, als die reinen Zahlen hergeben. Pip erwartet eine Nachbesserung und einen schnellen Abschluss; aus eigener Kraft käme Delivery Hero nicht wieder auf 12 Mrd. Bewertung.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Der Deal ist 'in den nächsten drei Wochen gegessen' bei einem nachgebesserten Gebot um die 41,50 Euro; Uber wird erhöhen, die Shareholder werden nicht zu hoch pokern.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn ich mir einen Konkurrenten im Markt wegkaufen kann, ist das natürlich sehr wertvoll ... Ich würde sagen, das ist in den nächsten drei Wochen gegessen bei irgendwie 41,50.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3 % (+4,9 pp) · 3 M: +13,8 % (+16,7 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#568 · 05.06.2026 ↗SonstigesTreffer

    Zum viel zitierten Fall, dass Uber sein gesamtes 2026er-KI-Budget schon in Q1 verbraucht hat und der CEO den Return nicht messen kann: Pip nennt das den 'Ursprung allen Übels' der aktuellen AI-ROI-Debatte, hält es aber für anekdotische Evidenz, die zu kurz greift. Ubers Reaktion — ein pauschales Cap von 1.500 Dollar KI-Budget pro Mitarbeiter — findet er 'komplett bescheuert', weil es Power-User genauso undifferenziert behandelt wie Wenig-Nutzer.

    „Der Uber-CEO hat das Budget für jeden Mitarbeiter bei 1500 Dollar im Monat gecappt. Was wiederum eine komplett bescheuerte Aktion ist, meiner Meinung nach.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,1 % (+3,1 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • bullisch#580 · 17.07.2026 ↗ProduktUnentschieden

    Zum Abschluss der Delivery-Hero-Übernahme für rund 15 Mrd. Dollar: Uber muss zwar einzelne Märkte divestieren, aber der Wettbewerbsdruck in anderen Märkten nimmt ab und man kann bessere Preise durchsetzen. Pips Urteil: aus Uber-Sicht strategisch sicherlich sinnvoll, zumal Delivery Hero relativ günstig zu haben war — konsistent mit seiner These der Konsolidierungsphase.

    „Die werden jetzt wohl endgültig für 15 Milliarden an Uber verkauft ... Also aus Uber-Sicht strategisch sicherlich sinnvoll. Delivery Hero war relativ günstig zu haben.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +3,5 % (-1,4 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

Oracle

ORCLKursvergleich 50 % (8/16 im Nenner; 1 offen, 0 unentschieden)17 datierte Aussagen
Kurs bullische Aussage neutrale bärische2 Jahre · USD · Yahoo-Kursreihe (siehe Methodik), Stand 25.08.2026
160220280Okt 24Jan 25Apr 25Jul 25Okt 25Jan 26Apr 26Jul 26144,61
Archivierte Einordnung vom 25.08.2026

Pips Haltung im Zeitverlauf

Ein klarer Bogen: 2024 ein solider, unspektakulärer Earnings-Fall; ab dem Stargate-Announcement im Januar 2025 wird die Verschuldung sein Leitmotiv („overleveraged“). Den 40-%-Kurssprung auf den 300-Mrd.-OpenAI-Deal im September 2025 seziert er im Deep Dive kritisch: Cluster-Risiko, „großes Sternchen“ an den RPOs, zirkuläre Finanzierung — ab Oktober 2025 zunehmend bärisch (14 % Rohmarge im GPU-Geschäft, verdreifachte Credit Default Swaps, Ergebnis könne „ins Negative flippen“). 2026 sieht er die These durch Kurshalbierung und Entlassungen bestätigt, betont aber durchgehend das solide Kerngeschäft: Oracle sei „betting the farm“ auf KI.

Einordnung

Pips vielleicht bester Call-Cluster im gesamten Datensatz: Die bärischen Aussagen von Juli bis November 2025 — direkt gegen die Euphorie des OpenAI-Deals formuliert — trafen mit 33 bis 52 Prozentpunkten Underperformance auf Sechs-Monats-Sicht. Dazu kommt ein bullischer Treffer im März 2025 (+106 pp), bevor die Skepsis begann. Oracle zeigt seine Kernstärke in Reinform: Bilanz- und Finanzierungsanalyse gegen das herrschende Narrativ.

Alle 17 Aussagen mit Kursverlauf danach
  • neutral#389 · 17.09.2024 ↗EarningsDaneben

    Pip bespricht auf Hörerwunsch die Oracle-Zahlen nach dem 13%-Kurssprung: Umsatzwachstum hat sich von 3% auf 7% beschleunigt, operative Marge von 26,5% auf 30% verbessert, der Kursanstieg lag aber vor allem am optimistischen AI-Ausblick des Managements. Er nennt es einen 'ganz netten Umschwung' nach einem enttäuschenden Vorquartal, weist aber auf die hohe Zinslast (~3,5 Mrd. Dollar) aus der schuldenfinanzierten Akquisitionsstrategie hin.

    „Insofern ist das ein ganz netter Umschwung gewesen von Oracle, nachdem das vorletzte Quartal eher enttäuschend war — verbunden mit dem besseren Ausblick mochte der Markt das dann ganz gerne.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +4,6 % (+0,8 pp) · 3 M: +2,5 % (-11,2 pp) · 6 M: -8,4 % (-9,6 pp) · 12 M: +86,2 % (+59,5 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#413 · 10.12.2024 ↗EarningsDaneben

    Zu den Q2-Zahlen: eigentlich ganz gute Zahlen (Cloud-Services +24%, operative Marge von 28% auf 30% verbessert), aber der Markt hatte das Cloud-Geschäft bullischer eingeschätzt, weil bekannt war, dass Microsoft und OpenAI Rechenkapazität bei Oracle mieten. Da das nicht so stark eintrat und die Guidance nicht gut genug war, gab die Aktie leicht nach — für Pip nachvollziehbar, aber kein Drama.

    „Eigentlich ganz gute Zahlen, Cloud-Services wächst mit 24% — wahrscheinlich hat man das Cloud-Business noch bullischer eingeschätzt, aber das ist nicht so stark eingetreten wie gedacht und die Guidance war auch nicht gut genug.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -13,2 % (-10,5 pp) · 3 M: -15,8 % (-8 pp) · 6 M: +21,8 % (+20,6 pp) · 12 M: +7,9 % (-10 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#426 · 24.01.2025 ↗MakroDaneben

    Zum Stargate-Announcement (500 Mrd. mit OpenAI und Softbank) ist Pip sehr skeptisch: Oracle und Softbank seien 'die zwei overleveraged Unternehmen der Welt' — Oracle habe 80-90 Mrd. Netto-Schulden, und nochmal dreistellige Milliardenbeträge aufzunehmen sei kaum machbar. Das meiste seien ohnehin geplante Projekte, um die man ein rotes Band mit Trump-Aufschrift wickle; die 15% Kursanstieg von Oracle basierten auf einer PR-Nummer.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Keine der Parteien kann über vier Jahre 500 Mrd. finanzieren — man müsse 'überall mal 50% abziehen' und Stargate vor allem als Stunt sehen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Ausgerechnet Oracle und Softbank, das sind so die zwei overleveraged Unternehmen der Welt fast — nochmal zusätzlich irgendwas im dreistelligen Milliardenbereich aufzunehmen, sollte für Oracle nicht ganz einfach sein.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -8,2 % (-5,1 pp) · 3 M: -24,3 % (-13,5 pp) · 6 M: +35,7 % (+28,4 pp) · 12 M: -3,8 % (-22,9 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bullisch#439 · 11.03.2025 ↗EarningsTreffer

    Zu den Q3-Zahlen: nur 6,4% Umsatzwachstum, aber sehr optimistische Guidance (15% für FY2026, 20% für FY2027) und 23% Cloud-Wachstum. Pip rechnet vor, dass Oracle mit 60-75 Mrd. CapEx-Runrate fast auf Meta-Niveau investiert, wodurch sich der Free Cashflow halbiert hat — bei nur 3% Cloud-Marktanteil müsse man von Marktanteilsgewinnen ausgehen. Mit 21x Forward-Earnings findet er die Bewertung nicht absurd und würde Oracle in ein 'Cloud-Körbchen' neben Google, Amazon und Microsoft aufnehmen, wenn man an die Hyperscaler-These glaubt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Wenn man an die Cloud-Hoster-Hypothese glaubt, könnte man Oracle dem Cloud-Korb aus Google, Amazon und Microsoft hinzufügen — Datacenter-Geschäft sei relativ planbar, 'es sei denn, der ganze AI-Bums bricht zusammen'.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Könnte man schon, wenn man so ein Cloud-Körbchen baut, Oracle zu Google, Amazon und Microsoft hinzufügen — die sind jetzt nicht absurd günstig, aber wenn die Guidance stimmt und Datacenter ist relativ planbar, es sei denn, der ganze AI-Bums bricht zusammen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -3,1 % (-1,9 pp) · 3 M: +23,5 % (+10,3 pp) · 6 M: +129 % (+106 pp) · 12 M: +11,5 % (-15,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • neutral#461 · 27.05.2025 ↗ProduktDaneben

    Zum 40-Mrd.-Chip-Deal für das OpenAI-Datacenter in Abilene ordnet Pip ein: Das Projekt lief ohnehin schon vor Stargate, Oracle stattet das 1,2-Gigawatt-Datacenter aus und verleast es für 15 Jahre an OpenAI. Er betont erneut die Verschuldung: Oracle sei mit rund 100 Mrd. verschuldet, habe aber positiven operativen Cashflow — trotzdem seien die Stargate-Partner alle 'leveraged to their teeth' und müssten solche Megaprojekte erstmal finanziert bekommen.

    „Masayoshi-san hat 125 Milliarden Schulden und Oracle ist mit 100 Milliarden verschuldet — ich finde es schon lustig, wenn ausgerechnet die so Megaprojekte machen wollen, die müssen das auch erstmal finanziert bekommen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +31,4 % (+26,6 pp) · 3 M: +45 % (+35,1 pp) · 6 M: +24,2 % (+8 pp) · 12 M: +27,1 % (-14,1 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#478 · 26.07.2025 ↗ProduktTreffer

    Zum Deal, 2 Mio. GPUs / 5 Gigawatt für OpenAI bereitzustellen: Allein die Chipkosten lägen bei 100-120 Mrd. — 'wir wissen, Oracle hat dieses Geld nicht'. Oracle sei bereits mit über 100 Mrd. verschuldet (womit sie historisch gut gefahren sind), aber das Tail-End-Risiko sei, dass OpenAI irgendwann nicht mehr zahlen kann. Sein Fazit: Der Deal ist ein 'Stretch' für Oracle.

    „Wir wissen, Oracle hat dieses Geld nicht. Oracle ist mit über 100 Milliarden verschuldet schon — das Tail-End-Risiko ist, dass OpenAI irgendwann nicht mehr zahlen kann. Es ist auf jeden Fall ein Stretch für Oracle.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,5 % (-6,2 pp) · 3 M: +14,6 % (+6 pp) · 6 M: -29,1 % (-40,1 pp) · 12 M: -51,9 % (-68,4 pp) — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#492 · 12.09.2025 ↗BewertungTreffer

    Deep Dive nach dem ~40%-Kurssprung auf eine Billion Bewertung: Auslöser waren nicht die Zahlen (nur 12% Umsatzwachstum), sondern der RPO-Sprung von ~100 auf 455 Mrd. — davon über zwei Drittel aus einem einzigen 300-Mrd.-Vertrag mit OpenAI. Pip sieht ein massives Cluster-Risiko: OpenAI hat das Geld nicht und muss es erst raisen oder verdienen, es hänge also 'ein großes Sternchen' an diesen RPOs. Er verortet das im Bubble-Kontext mit Related-Party-Deals und hält eine Korrektur für sicher — räumt aber ein: Wenn Oracle exekutiert, wäre es Larry Ellisons größter Coup und hochprofitabel.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Er ist 'relativ sicher, dass irgendwann mal eine Korrektur kommen muss' im AI-Markt — wahrscheinlichster Auslöser: OpenAI verfehlt Umsatzziele oder Shareholder stoppen die CapEx-Ausweitung von Big Tech; das würde auch Oracle treffen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Du musst jetzt fragen, wer steckt in Zukunft 300 Milliarden in OpenAI, und nur dann ist diese Oracle-Story eigentlich glaubwürdig — es ist ein großes Sternchen dran an diesen RPOs. Aber wenn es klappt, ist es ganz sicher Larry Ellisons größter Coup.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +5,6 % (+2,9 pp) · 3 M: -31,8 % (-38,4 pp) · 6 M: -46,4 % (-48,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#495 · 23.09.2025 ↗MakroTreffer

    Zum 100-Mrd.-Investment von Nvidia in OpenAI: Damit werde klar, woher das Geld kommen soll, mit dem OpenAI seine Oracle-Rechnung bezahlen will — Pip sieht zirkuläre Finanzierung ('es wird über den Umweg Oracle gehen') und spricht mehrfach von 'starkem Bubble-Feeling'. Oracle und CoreWeave hätten von der News teils stärker profitiert als Nvidia selbst. Nebenbei ordnet er den CEO-Wechsel ein: Safra Catz, die die großen Datacenter-Investitionen eher scheute, geht — ihre Zeit sei 'einfach vorbei'.

    „Damit ist natürlich auch klar, wo die 100 Milliarden herkommen, womit OpenAI seine Oracle-Rechnung bezahlen will — ich denke fast, es wird über den Umweg Oracle gehen. Starkes Bubble-Feeling.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -13 % (-14,2 pp) · 3 M: -36,7 % (-40,3 pp) · 6 M: -53,3 % (-51,6 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#500 · 10.10.2025 ↗BewertungTreffer

    Pip greift den Information-Bericht auf, wonach Oracle auf seinem GPU-Vermietungsgeschäft nur 14% Rohmarge macht — 'unheimlich wenig', schlechter als Lebensmittelhandel, während Hyperscaler 60% Rohmarge und 30% operative Marge erzielen. Würde der Strompreis um 20% steigen, wäre es ein negatives Business. Hinter den Großaufträgen, die die Aktie in acht Wochen 100% steigen ließen, verberge sich also eine relativ schlechte Marge.

    „Oracle hat auf seinem GPU-Business nur 14% Rohmarge — das ist selbst im Vergleich zum Lebensmittelhandel eine relativ schlechte Marge. Würde der Strompreis um 20% steigen, wäre es ein negatives Business.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -17,8 % (-23,5 pp) · 3 M: -29,9 % (-36,4 pp) · 6 M: -44 % (-50,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#511 · 18.11.2025 ↗BewertungTreffer

    Oracle hat seit dem OpenAI-Deal-Hoch 374 Mrd. Marktkapitalisierung verloren und steht wieder auf dem alten Kurs — der Markt zweifle zunehmend, dass OpenAI die Rechnung bezahlen kann (60% des zukünftigen Umsatzes hingen an OpenAI). Die Credit Default Swaps auf Oracle-Anleihen haben sich fast verdreifacht. Pip nennt Oracle als die Firma, die 'am ehesten ins Negative flippen könnte', wenn sich die KI-Investitionen nicht refinanzieren — und erwägt sie als Depot-Absicherungskandidat mit maximalem KI-Risiko, relativiert aber: grundsätzlich eine solide Firma mit nicht-KI-abhängigem Kerngeschäft.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Die CDS-Preise (von 40 auf 110 Basispunkte) zeigten, dass es echte Zweifel an Oracles Zahlungsfähigkeit in fünf bis zehn Jahren gibt.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Oracle, dachte ich, ist am ehesten eine Firma, die wirklich ins Negative flippen könnte, wenn sie all das, was sie jetzt bauen, nicht refinanzieren können — aber Oracle ist grundsätzlich schon auch eine solide Firma, auch wenn sie sich sehr stark in die KI-Bubble reinlehnen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -18,3 % (-20,5 pp) · 3 M: -32,7 % (-34,7 pp) · 6 M: -13,4 % (-33,2 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#518 · 12.12.2025 ↗EarningsTreffer

    Zu den Q2-FY26-Zahlen: 'ganz gut', aber die Aktie verlor 10% — Cloud-Infrastructure wächst zwar um zwei Drittel, doch bei 35 Mrd. Jahres-CapEx fragten sich Investoren, ob die Rückflüsse die massiven Investitionen rechtfertigen. Pip vergleicht das Geschäft mit fremdfinanzierter Immobilienentwicklung: Verschlechtert sich Oracles Finanzlage, steigen die Finanzierungskosten und die Marge des 500-Mrd.-Backlogs sinkt. Oracle underperforme den Nasdaq inzwischen wieder auf Jahressicht — 'Ernüchterung' stelle sich ein.

    „Wenn Oracles Erlös- und Margensituation sich nicht verbessert, wird es schwerer, Finanziers zu finden — und deswegen underperformt Oracle, nachdem sie mal super hochgestiegen sind, inzwischen den Nasdaq wieder auf Jahressicht.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +2,2 % (+1,1 pp) · 3 M: -18,4 % (-16,7 pp) · 6 M: -0,3 % (-19,2 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#519 · 16.12.2025 ↗BewertungTreffer

    Pip erklärt Oracle (neben CoreWeave) zum 'Stimmungsbarometer' der KI-Zuversicht: Oracle lade sich mit hunderten Milliarden an Aufträgen freiwillig enormes KI-Exposure auf — sollten die Datacenter nicht ausgelastet sein, könnte das 'fast existenziell' werden, da die Wette so groß ist. Die stark gestiegenen CDS-Preise seien ein Indiz, dass der Markt glaubt, Oracle könnte sich 'verkalkuliert und übernommen' haben. Die KI-Fantasie sei komplett ausgepreist, die Aktie zurück auf dem Niveau vor dem OpenAI-Deal; das Datacenter-Geschäft vergleicht er mit riskanten, fremdfinanzierten Immobilienprojekten.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Es könnte sein, dass die KI-Wette künftig sogar als negatives Risiko eingepreist wird, statt einen Bewertungsbonus zu bringen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn diese Datacenter nicht ausgelastet sein sollten, dann könnte das fast existenziell sein für Oracle, weil die Wette doch relativ groß ist — den Anstieg der Credit Defaults kann man als Indiz sehen, dass Leute glauben, Oracle könnte sich verkalkuliert und übernommen haben.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +1,6 % (0 pp) · 3 M: -17,3 % (-14,3 pp) · 6 M: -1,7 % (-22,7 pp) · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 6 Monate.

  • bärisch#542 · 07.03.2026 ↗SonstigesDaneben

    Die Aktie hat sich vom September-Peak halbiert (−33% in sechs Monaten); das Kernproblem sei die Finanzkraft: Oracle habe nicht die Cashflows von Amazon, Google oder Microsoft, um 100-Mrd.-Datacenter zu bauen, und müsse sich weiter verschulden. Die angekündigten Massenentlassungen (fünfstellige Mitarbeiterzahl) deutet Pip nicht als KI-Effizienz, sondern als Versuch, Cashflow zu generieren und über eine gesündere Kostenstruktur bessere Kreditkonditionen zu bekommen.

    „Das Problem ist eigentlich die Finanzkraft von Oracle — sie haben nicht die Cashflows, mit denen man mal einfach Datacenter für 100 Milliarden bauen kann. Für die Investitionsentscheidung bluten müssen jetzt erstmal die Mitarbeiter.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -5,2 % (-5 pp) · 3 M: +40,2 % (+22,4 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • bärisch#543 · 11.03.2026 ↗ProduktDaneben

    OpenAI und Oracle geraten laut Bloomberg in Streit über die Finanzierung der nächsten Ausbaustufe des Abilene-Datacenters; es gab quasi einen Baustopp, und Nvidia schleift Meta als Ersatzmieter heran. Pip stellt die Kernfrage, ob Oracle in den nächsten Earnings seine Remaining Performance Obligations (davon ~300 Mrd. von OpenAI) nach unten korrigieren muss. Er sieht darin ein Zeichen, wie fragil und vernetzt die Lage ist — jeder scheiternde Datacenter-Deal könne das Zünglein an der Waage sein, das die Blase platzen lässt.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Theoretisch müssten die ~300 Mrd. OpenAI-RPOs nach unten korrigiert werden, wenn der Deal so nicht stattfindet.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Da geraten jetzt OpenAI und Oracle in Zwist über die Finanzierung — das Spannende ist, ob Oracle in den nächsten Earnings bei den Remaining Performance Obligations das korrigieren wird. Es zeigt, wie fragil die Situation ist.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -15,1 % (-15,7 pp) · 3 M: +23,8 % (+9,6 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#557 · 29.04.2026 ↗BewertungDaneben

    Nach dem Kursrutsch wegen verfehlter OpenAI-Ziele hält Pip die Abstrafung von Oracle und CoreWeave für 'doppelt irrational': OpenAIs Schwäche sei längst bekannt gewesen, und die Spotpreise für Rechenkapazität stünden auf einem absoluten Höhepunkt — was für langfristig mehr Nachfrage als Angebot spreche. Wer Chips und Rechenkapazität hat, sitze am langen Hebel; die Machtposition der Datacenter-Vermieter sei eher gestiegen, ihre Rechenzentren wertvoller geworden.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Eigentlich sollten die Aktien von Oracle und CoreWeave bei diesen Spotpreisen stabil sein oder sogar steigen, statt einzubrechen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Wenn die Spotpreise für Rechenzeit auf dem Höhepunkt sind, sollten eigentlich die Aktien dieser Firmen zulegen — stattdessen stürzen sie ein, weil OpenAI seine Ziele leicht verfehlt. Ich verstehe die Welt nicht so richtig, ehrlich gesagt.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: +37,8 % (+26,2 pp) · 3 M: -21,9 % (-25,2 pp) · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 3 Monate.

  • neutral#570 · 12.06.2026 ↗EarningsDaneben

    Kurzes Earnings-Fazit zu den Q4-FY26-Zahlen: Die Ergebnisse waren gut, aber Oracle will nochmal 20 Mrd. mehr Fremdkapital als geplant aufnehmen, um noch mehr Datacenter zu bauen. Das gefiel dem Markt nicht, weshalb die Aktie erstmal litt — wobei Pip einschränkt, dass die Börsen insgesamt gerade volatil sind.

    „Oracle hat reported, Ergebnisse waren gut, aber sie wollen nochmal 20 Milliarden mehr aufnehmen als geplant, um noch mehr Datacenter zu bauen — das gefiel dem Markt nicht und deswegen hat die Aktie erstmal gelitten.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: -27,8 % (-27,3 pp) · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: 1 Monat.

  • bärisch#586 · 08.08.2026 ↗MakroNoch offen

    In der CapEx-Debatte unterscheidet Pip klar zwischen den großen Hyperscalern und Oracle/CoreWeave/Nebius: Letztere 'betting the farm on it' — geht die KI-Wette schief, sei die Firma pleite. Oracle könnte 'kippen', die überschuldeten Neo-Hoster würden 'safe kippen', während die Großen ihre Investitionen runterskalieren könnten und tragfähige Geschäftsmodelle haben. Oracle trägt für ihn damit ein qualitativ anderes, existenzielles Risiko als Big Tech.

    Separat zu prüfende Vorhersage: Im Szenario eines KI-Abschwungs könnte Oracle kippen, während die großen Hyperscaler nicht kippen würden; SpaceX werde Oracle zudem als viertgrößten Cloud-Player bei den Investitionen überholen.

    Das Kursurteil unten testet die allgemeine Tendenz, nicht automatisch dieses konkrete Ziel oder dessen Frist.

    „Oracle und CoreWeave, Nebius — they are betting the farm on it. Wenn es da schiefgeht, ist die Firma pleite. Also Oracle könnte kippen, die Neo-Hoster sind so überschuldet, die würden safe kippen. Die Großen würden nicht kippen.“ — Paraphrase aus dem KI-Transkript

    Danach (— = am Stichtag nicht verfügbar): 1 M: — · 3 M: — · 6 M: — · 12 M: — — Kursreihe absolut (relativ zum Nasdaq 100). Basis des Kursurteils: noch offen.

Archivierte Fallstudien

Palantir: Richtige Bewertungsdiagnose, 15 Monate zu früh

PLTR

Pip Klöckner hielt Palantir ab Herbst 2024 für massiv überbewertet ("Nosebleed-Valuation") und war bärisch bis hin zur eigenen Short-Position — die Aktie schlug den Nasdaq 100 nach seinen Aussagen jedoch zeitweise um über 130 Prozentpunkte. Erster Treiber war Indexmechanik: Die S&P-500-Aufnahme (angekündigt 06.09.2024, wirksam 23.09.2024) ließ die Aktie am 09.09.2024 um 14 % springen, die Nasdaq-100-Aufnahme zum 23.12.2024 erzwang weitere Käufe durch Indexfonds und ETFs. Zweitens beschleunigte sich das Geschäft statt abzukühlen: Q3 2024 (04.11.2024) brachte 726 Mio. $ Umsatz (+30 %) mit US-Commercial +54 % und einem Kurssprung von rund 20 %, Q4 2024 (03.02.2025) US-Commercial +64 % und +24 % auf ein Rekordhoch — AIP-Nachfrage war der reale Kern der Story. Drittens lieferte die Trump-Regierung Auftragsfantasie: Das Maven-Vertragsvolumen wurde im Mai 2025 um 795 Mio. $ auf rund 1,3 Mrd. $ erhöht, im August 2025 folgte ein Army-Rahmenvertrag über bis zu 10 Mrd. $, dazu Spekulation auf das 175-Mrd.-$-Programm "Golden Dome". Viertens trugen Retail-Flows mit Meme-Charakter: Privatanleger kauften 2025 netto knapp 8 Mrd. $ Palantir (Vanda-Daten, Stand 08.12.2025), das fünftmeistgekaufte Wertpapier überhaupt und zeitweise meistgenannte Aktie auf WallStreetBets — eine Käuferschicht, für die das Bewertungsargument schlicht irrelevant war. Die Wende kam ab November 2025: Michael Burrys 13F offenbarte Puts auf 5 Mio. Palantir-Aktien, Karp konterte mit Manipulationsvorwürfen, die Aktie verlor 16 % im November (schlechtester Monat seit August 2023) und fiel vom Hoch bei 207,52 $ (03.11.2025) bis auf 106,37 $ (25.06.2026), rund −49 %. Bemerkenswert: Der Einbruch geschah ohne fundamentalen Bruch — Q4 2025 (02.02.2026) zeigte +70 % Umsatzwachstum und eine 2026-Guidance von ~7,19 Mrd. $ (+61 %), die Aktie stieg kurz 11 %, fiel danach aber weiter. Ausschlaggebend war Multiple-Kompression von Extremniveaus (zum Jahresstart 2026 ca. 155x trailing KGV, ~62x Umsatz) in einer breiten Rotation aus hoch bewerteten KI-Aktien, verstärkt durch Burrys Outright-Short vom Mai 2026 ("low double digits at best"). Die Lehre für Pips Track Record: Seine Bewertungsdiagnose war sachlich korrekt, als Timing-Signal aber wertlos — Indexzwangskäufe, Retail-Flows und echte Wachstumsbeschleunigung können eine extreme Bewertung über ein Jahr weiter aufblähen, bevor die Kompression einsetzt, und der spätere Einbruch bestätigte die These erst, nachdem seine Short-Phase längst vorbei war.

CNBC: Palantir soars 14% on inclusion in S&P 500 (09.09.2024) · S&P Global: Palantir, Dell, Erie Indemnity Set to Join S&P 500 (06.09.2024) · CNBC: Palantir (PLTR) Q3 earnings report 2024 (04.11.2024) · Motley Fool: Palantir Stock Is Joining the Nasdaq-100 Index (14.12.2024) · CNBC: Palantir soars 24% to record high as AI powers strong earnings and guidance (04.02.2025) · DefenseScoop: DOD raises Palantir's Maven contract to more than $1B (23.05.2025) · CNBC: Palantir lands $10 billion Army software and data contract (01.08.2025) · CNBC: Wall Street wrote off the stock as too expensive. Retail investors can't get enough (25.12.2025) · Sherwood News: Michael Burry discloses options bets against Nvidia and Palantir (04.11.2025) · CNBC: Palantir (PLTR) Q4 2025 earnings (02.02.2026) · Motley Fool: Why Palantir Stock Plunged 34% in the First Half of 2026 (09.07.2026) · Barchart: Palantir Stock Is Down Nearly 30% in 2026 (2026) · Stocks Down Under: Why Is Palantir Down 30% in 2026? (2026)

Microsoft: Starke Azure-Zahlen, schwache Aktie — wenn KI-Kosten schneller wachsen als KI-Umsätze

MSFT

Pip Klöckner blieb nach den Rekordzahlen vom Sommer 2025 (Azure +39 %) durchgehend bullisch auf Microsoft und hielt die Position als Großaktionär — die Aktie blieb dennoch massiv hinter dem Markt zurück, und die Gründe dafür lagen nicht im Umsatzwachstum, sondern in Kosten und Margen. Am 28.01.2026 fiel die Aktie nach den Q2-FY26-Zahlen um 7 % nachbörslich (in der Folge bis zu −10 %, laut Berichten der größte Ein-Tages-Dollarverlust der Firmengeschichte mit rund 357 Mrd. USD Marktkapitalisierung), weil das Cloud-Wachstum sich leicht verlangsamte und vor allem die Margen-Guidance enttäuschte: Die Konzern-Bruttomarge war mit gut 68 % die niedrigste seit drei Jahren, die Microsoft-Cloud-Bruttomarge rutschte von 72 % (drei Jahre zuvor) auf ~66 % und wurde für das Folgequartal auf ~64 % guided (CNBC, 28.01.2026; Dailyforex, 12.08.2026). Haupttreiber war der KI-Capex: rund 190 Mrd. USD für FY2026 — inklusive ~25 Mrd. allein durch teurere GPUs, CPUs und Speicher — plus eine Anhebung der FY2027-Guidance auf 255–260 Mrd. USD, was den freien Cashflow drückte (Jahres-FCF FY2026: ~67 Mrd. USD, −6,5 % ggü. Vorjahr, zwischenzeitlich quartalsweise −23 %; Macrotrends/GlobalDataCenterHub). Dazu kam die Neuverhandlung des OpenAI-Deals, angekündigt am 27.04.2026: Microsofts Revenue-Share wurde auf insgesamt 38 Mrd. USD bis 2030 gedeckelt — statt zuvor erwarteter ~135 Mrd. — und die Exklusivität für OpenAI-Modelle entfiel, womit ein erheblicher erwarteter KI-Ertragsstrom schrumpfte (CNBC, 27.04.2026). Am 17.08.2026 verstärkte eine Morgan-Stanley-Note den Druck: Die Lücke zwischen Kapitaleinsatz und Umsatzgenerierung belaste die kurzfristige Cash-Generierung der Hyperscaler (Capex-Wachstum +57 % ggü. 2025), einige müssten Schulden zu höheren Zinsen aufnehmen — populär verkürzt zu „KI-Umsätze wachsen langsamer als KI-Kosten"; MSFT fiel daraufhin ~3 % unter 380 USD (Motley Fool und FX Leaders, 17.08.2026). Zusätzlich blieb die Copilot-Monetarisierung hinter den Erwartungen: Trotz 30 Mio. verkaufter Seats (Juli 2026) zeigen unabhängige Erhebungen, dass nur 20–30 % der gekauften Lizenzen wöchentlich aktiv genutzt werden — Seats spiegeln Beschaffung, nicht Adoption (Userlane/ValueAddVC, 2026). Ende Juli 2026 stand die Aktie damit rund 19,5 % im Minus seit Jahresbeginn, nahe einem Ein-Jahres-Tief (GeekWire, Juli 2026). Pips Fehleinschätzung lag also nicht bei Azure — das wuchs weiter mit zuletzt 43 % und überschritt 100 Mrd. USD Jahresumsatz — sondern darin, dass der Markt begann, Rekord-Capex, Margenerosion und den schrumpfenden OpenAI-Anteil höher zu gewichten als das Umsatzwachstum.

Microsoft stock drops 7% on slowing cloud growth, light margin guidance (CNBC) (28.01.2026) · OpenAI shakes up partnership with Microsoft, capping revenue share payments (CNBC) (27.04.2026) · Why Microsoft Stock Dropped Today — Morgan-Stanley-Warnung zum KI-Spending-Gap (The Motley Fool) (17.08.2026) · MSFT Stock Dips Below $380 as Morgan Stanley Warning on Hyperscaler Creditworthiness Weighs (FX Leaders) (17.08.2026) · Microsoft Q3 FY2026: The $190B Capex Plan That Repriced AI (Global Datacenter Hub) (2026) · Record Capex, Margin Compression, and Azure Worries (DailyForex) (12.08.2026) · Microsoft earnings preview: AI spending, cloud margins, and why the stock keeps falling (GeekWire) (07.2026) · Microsoft 365 Copilot adoption 2026: measuring seats vs. usage (Userlane) (2026) · Microsoft Free Cash Flow 2012-2026 (Macrotrends) (2026)

Alphabet: Wie eine "faire Bewertung" zum 60-Prozent-Rerating wurde

GOOGL

Pip Klöckner stufte Alphabet im Februar und April 2025 nur neutral ein ("fair bewertet") und wertete die Verlangsamung des Cloud-Wachstums auf 28 % im Q1 (Umsatz 90,2 Mrd. USD, EPS 2,81 USD vs. erwartet 2,01 USD, vorgelegt am 24.04.2025) als "nicht geil" — dabei waren der deutliche Earnings-Beat, das neue 70-Mrd.-USD-Buyback und die Dividendenerhöhung zu diesem Zeitpunkt bereits öffentlich und damit objektiv absehbar. Was im April 2025 dagegen nicht absehbar war, trieb das anschließende Re-Rating: Erstens das Produkt-Momentum ab der Google I/O am 20.05.2025 (Gemini-2.5-Updates inkl. Deep Think, AI Mode für alle US-Nutzer, neue Abo-Stufen bis 249,99 USD/Monat), das die Erzählung "Google verliert das KI-Rennen" kippte. Zweitens die Cloud-Reakzeleration: Nach den 28 % im Q1 beschleunigte Google Cloud auf 32 % im Q2 (13,6 Mrd. USD, 23.07.2025) und 34 % im Q3 (15,2 Mrd. USD, Backlog +82 % auf 155 Mrd. USD), während Alphabet am 29.10.2025 mit 102,3 Mrd. USD erstmals ein 100-Mrd.-Quartal meldete. Drittens — der größte Einzelkatalysator — das Antitrust-Remedies-Urteil von Richter Mehta am 02.09.2025: kein Zwangsverkauf von Chrome, keine Zerschlagung, nur Verbot exklusiver Verträge und Daten-Sharing-Auflagen; die Aktie sprang nachbörslich rund 8 %, weil das seit August 2024 eingepreiste Zerschlagungsrisiko entfiel. Am 15.09.2025 überschritt Alphabet daraufhin als viertes US-Unternehmen die 3-Billionen-USD-Marke (Kurs 251,61 USD). Als nachträgliche Bestätigung kam am 14.11.2025 das 13F von Berkshire Hathaway hinzu, das einen im Q3 2025 aufgebauten Alphabet-Einstieg von rund 17,9 Mio. Aktien (ca. 4,3–4,9 Mrd. USD) offenlegte. Fazit: Fundamentaldaten und Kapitalrückführung waren im April sichtbar, doch Pip gewichtete die einmalige Cloud-Delle und das diffuse KI-/Antitrust-Risiko über — der Ausgang des Mehta-Urteils, die Gemini-Wende und die Cloud-Reakzeleration waren echte, damals nicht prognostizierbare Neuigkeiten, kamen aber alle in dieselbe Richtung und erklärten die Outperformance von über 30 Prozentpunkten gegenüber dem Nasdaq 100.

CNBC: Alphabet (GOOGL) Q1 earnings report 2025 — Beat, 70-Mrd.-Buyback, Cloud +28 % (24.04.2025) · Yahoo Finance: Google stock rises after earnings beat, dividend raise and $70 billion buyback (24.04.2025) · TechCrunch: Google I/O 2025 — alle Ankündigungen (Gemini 2.5, AI Mode, Deep Think) (20.05.2025) · SEC/Alphabet 8-K: Q2 2025 — Google Cloud +32 % auf 13,6 Mrd. USD (23.07.2025) · CNBC: Google stock jumps as judge rules it can keep Chrome in antitrust case (02.09.2025) · TechCrunch: Google avoids breakup, but has to give up exclusive search deals (02.09.2025) · CNBC: Alphabet becomes fourth company to reach $3 trillion market cap (15.09.2025) · CNBC: Alphabet tops $100 billion quarterly revenue for first time, cloud grows 34% (29.10.2025) · CNBC: Alphabet rallies after Berkshire reveals stake (17.11.2025)

OpenAI & Anthropic — Sonderteil ohne Kurs

Beide Firmen sind nicht börsennotiert — hier gibt es keine Trefferquote, sondern Pips Einschätzungen neben der tatsächlichen Entwicklung (Bewertungsrunden, Meilensteine, Deals), jeweils mit externer Quelle.

OpenAI

nicht börsennotiert17 Aussagen · 15 Ereignisse

Pips OpenAI-Einschätzung über zwei Jahre folgt einem klaren Bogen: 2024/25 hält er die Bewertungen (150, dann 300 Mrd.) für sportlich bis nicht marktgedeckt, erkennt aber Umsatzdynamik und Plattform-Potenzial an ('Sam Altman ist der neue Jeff Bezos'). Ab Herbst 2025 dominiert die Bubble-Warnung vor zirkulären Deals (Nvidia, AMD, Oracle) und 1,3–1,4 Billionen Dollar Umsatzzusagen ohne Refinanzierung — woraus er seine Kernthese ableitet, dass ein Billionen-IPO für OpenAI alternativlos ist (Prediction Januar 2026: OpenAI und Anthropic werden beide Trillion-Dollar-Companies und kündigen IPOs an). Im ersten Halbjahr 2026 wird er deutlich bärischer: gefallene Rohmarge (33% statt 46%), Vertrauensverlust in Altman nach dem Pentagon-Skandal, Anthropic überholt OpenAI im B2B, Apple-Klage gegen die 'verdorbene' Kultur. Im August 2026 registriert er wieder drehendes Momentum (+35% Runrate-Wachstum) und hält ein IPO Anfang November 2026 für möglich — bei enttäuschendem Werbegeschäft (80–90% unter Plan). Transparenzhinweis: Pip ist nach eigener Aussage selbst (über Secondaries) in OpenAI investiert.

Pips Einschätzungen

  • neutral #388 · 13.09.2024 ↗ Zur kolportierten 150-Mrd.-Bewertung rechnet Pip vor, dass OpenAI inzwischen mindestens 4–5 Mrd. Umsatz machen müsste; bei weiterhin dreistelligem Wachstum und dem theoretischen Marktpotenzial könne man eine solche Bewertung akzeptieren, auch wenn sie sehr hoch gegriffen sei. Das neue o1-Modell sieht er nicht als Riesensprung, sondern als zweiten Entwicklungsstrang (Reasoning statt Pattern-Matching); die Zukunft sei kein einzelnes Superintelligenz-Modell, sondern ein System aus Systemen je nach Task.
  • neutral #411 · 03.12.2024 ↗ Zu den Werbeplänen (CFO Sarah Friar im FT-Interview) ist Pip skeptisch: Ein Ad-Modell bei KI-Suchprodukten hält er für nicht schlau, weil OpenAI viel weiter von der Kauftransaktion entfernt ist als Google und kein attraktiver Revenue-per-User erreichbar sei; zudem beende Werbung meist die Weiterentwicklung des Kernprodukts im Nutzersinne. Der Schwenk in angrenzende Geschäftsmodelle signalisiere immer, dass das Hauptmodell nicht mehr skaliert — und die Hires von Ad-Managern von Instagram und Google zeigten, dass Werbung trotz Dementi kommt.
  • neutral #431 · 11.02.2025 ↗ Musks 97,4-Mrd.-Gebot für die Non-Profit-Assets analysiert Pip als Sabotagemanöver: Eine tatsächliche Kontrollübernahme hält er für relativ unwahrscheinlich (wenn auch nicht unmöglich), wahrscheinlicher sei, dass Musk den For-Profit-Umbau verteuert, indem der Anteil der Non-Profit durch das Marktgebot höher bewertet werden muss. Daraus erklärt er auch OpenAIs Eile bei der 300-Mrd.-Runde: Je höher die Bewertung, desto kleiner relativ der Non-Profit-Anteil.
  • bärisch #445 · 02.04.2025 ↗ Zur SoftBank-Runde (40 Mrd. auf 300 Mrd. post-money, in Tranchen an die For-Profit-Umwandlung geknüpft) sagt Pip, der Markt sehe OpenAI noch nicht bei 300 Mrd. — deshalb habe man 'einen Verrückten' in Masayoshi Son gebraucht, der zudem den operativen Cashflow für dieses Investment eigentlich nicht hat und sich das Geld leiht. Die Tranchen-Struktur zeige, dass selbst SoftBank an der Non-Profit-zu-For-Profit-Umwandlung zweifelt. Operativ laufe es aber ordentlich: 20 Mio. zahlende Abos, +30% in drei Monaten.
  • neutral #460 · 23.05.2025 ↗ Den 6,5-Mrd.-Kauf von Jony Ives io deutet Pip als All-Shares-Equity-Hire: Letztlich zahlt OpenAI nur 2% der eigenen (astronomischen) Bewertung, und Ive habe faktisch Apples Skunkworks ausgegründet, um es an den Höchstbietenden zu verkaufen. Ob die Vision eines screenlosen Hosentaschen-Devices, an der schon drei andere Firmen gescheitert sind, Milliarden wert ist, bezweifelt er — und betont, dass mehr als fraglich sei, ob OpenAI je 300 Mrd. wert sein wird, gemessen an den Umsätzen.
  • bullisch #482 · 08.08.2025 ↗ Den GPT-5-Launch (inkl. Router-Konzept und 15-facher Rechenzeit gegenüber dem Vorgänger) findet Pip in der Präsentation holprig, in der Substanz aber überzeugend: Entscheidend sei allein die Trajektorie der Entwicklung, und die zeige massiven, schnellen Fortschritt — schneller, als Menschen je PC-Spiele verbessert haben. Den Mitarbeiter-Tender auf 500 Mrd. Bewertung sieht er als bewusstes Momentum-Play nach dem Release und als Retention-Instrument im Talentkrieg gegen Meta.
  • bärisch #495 · 23.09.2025 ↗ Nvidias 100-Mrd.-Investment in OpenAI entlarvt Pip als zirkuläres Geschäft: faktisch ein Skonto auf Bestellung bzw. 'AI-Wirtschaftsförderung von Nvidia', da OpenAI 70–80% des Geldes für Datacenter ausgibt, wovon zwei Drittel zu Nvidia zurückfließen — und damit auch klar wird, womit OpenAI seine 300-Mrd.-Oracle-Rechnung bezahlen will. Nvidia koste das nichts, weil jeder Dollar Umsatz mit dem 30–40-Fachen bewertet wird. Sein Fazit: starke Bubble-Vibes; für OpenAI, Anthropic und xAI sei es ein Riesenproblem, mit den 50–90 Mrd. Jahres-Capex der Big-Tech-Konzerne mitzuhalten.
  • bullisch #499 · 07.10.2025 ↗ Nach dem DevDay (Apps-SDK mit Booking, Spotify, Canva etc.) sieht Pip OpenAI auf dem Weg zum Plattform-Geschäftsmodell: Sam Altman sei der neue Jeff Bezos, dessen bloße Feature-Ankündigungen ganze Sektoren zweistellig bewegen. Ein App-Store-Modell mit ~30% Take-Rate und minimalen eigenen Kosten sei das beste Geschäftsmodell überhaupt — spannender, als Produkte selbst zu bauen; die Partner-Plattformen riskieren dabei ihren Kundenzugang. Den parallelen AMD-Deal (10% via Warrants für 6 GW Abnahme) findet er dagegen 'super bubbly'.
  • neutral #506 · 31.10.2025 ↗ Nach vollzogener For-Profit-Umwandlung (Microsoft 27%, weitere 250 Mrd. Azure-Zusage) beziffert Pip OpenAIs 'Kreditkarte' auf 1,3–1,4 Billionen Dollar an Umsatzzusagen ohne jede Refinanzierung. Ein IPO sei deshalb alternativlos: Selbst wenn das gesamte US-Venture-Capital (~200 Mrd./Jahr) nur noch in OpenAI flösse, würde es nicht reichen — nur die Börse kann über Kapitalerhöhungen jährlich hunderte Milliarden liefern. Microsoft sei mit verzehnfachtem Einsatz plus zwei Billionen Kurszuwachs der große Gewinner des Deals.
  • neutral #518 · 12.12.2025 ↗ Mit GPT-5.2 (nach Googles Gemini-3-Erfolg und internem 'Code Red') habe OpenAI bewiesen, dass sie nicht abgehängt sind, sondern es ein zeitlicher Schlagabtausch der Labs bleibt. Den GDPval-Benchmark (Expertenniveau in ~70% der Fälle bei 11% der Zeit und 1% der Kosten) hält Pip für den eigentlich relevanten Maßstab: Für die Bewertung reiche es, 20–30 Berufsbilder zu ersetzen, AGI sei dafür gar nicht nötig. Warnung zugleich: Ein Modell, das die Konkurrenz nicht mehr schlägt, wäre keine Option mehr.
  • bullisch #525 · 06.01.2026 ↗ Als Jahres-Prediction (explizit als Gegenthese zu Frank Thelens 'OpenAI geht pleite') setzt Pip darauf, dass OpenAI und Anthropic 2026 beide Billion-Dollar-Companies werden und ihre IPOs zumindest ankündigen. OpenAI müsse das tun, weil die privaten Geldtöpfe nicht tief genug sind — nur die Public Markets können den Kapitalbedarf decken. Zugleich prognostiziert er, dass sich OpenAI mit Werbung selbst schadet, während Google Gemini lange (relativ) werbefrei halten kann.
  • bärisch #539 · 24.02.2026 ↗ Statt wie geplant von 40% auf 46% zu steigen, ist OpenAIs Rohmarge auf 33% gefallen — für Pip die Bestätigung seiner Langfrist-Sorge, dass LLMs commoditisiert werden und im Preiskampf mit Anthropic, Google und chinesischem Open Source keine Software-Margen erreichbar sind. An Rohmargen über 50% bis 2028/29 glaubt er nicht; auch die Hoffnung auf billigere Inferenz greife zu kurz, weil Modelle pro Anfrage immer mehr Tokens verbrauchen.
  • bärisch #542 · 07.03.2026 ↗ Nach Altmans Rückzieher beim Pentagon-Deal ('opportunistisch und sloppy') urteilt Pip, dass man keinem Wort von Sam Altman mehr trauen sollte, da das Eingeständnis belege, dass die vorherige PR-Darstellung falsch war. Die um 295% gestiegene Uninstall-Rate treffe OpenAI empfindlich, weil sie auf eine ohnehin hohe Consumer-Churn (~40%/Jahr) aufsetzt und im Vorfeld eines IPOs alle Kohorten-Kennzahlen ruiniert — der Skandal könne den Börsengang versauen, was er OpenAI inzwischen sogar wünsche, obwohl er selbst investiert ist.
  • bärisch #553 · 14.04.2026 ↗ Das interne CRO-Memo gegen Anthropic (aufgeblähte Umsätze, zu wenig Compute, zu enger Fokus) wertet Pip als Durchhalteparole und schlechtes Zeichen: Führende Firmen reden ihre Konkurrenten stark, nur die Zweitbesten reden die Gewinner schlecht, um Investoren und Mitarbeiter zu beruhigen. Faktisch sieht er am Secondary-Markt kaum noch Nachfrage für OpenAI auf der aktuellen Bewertung, während Anthropic stark gefragt ist; der Streit um Anthropics ARR-Verbuchung sei zweitrangig, entscheidend sei deren höhere Wachstumsgeschwindigkeit.
  • bärisch #562 · 15.05.2026 ↗ Das Angebot, Codex 60 Tage kostenlos an wechselnde Claude-Code-Kunden zu geben, nennt Pip einen Verzweiflungs-Move: Gute Produkte verbreiten sich per Product-Led-Growth von selbst, und kostenlose Piloten schaffen neue Probleme (fehlende Wertschätzung, Missbrauch bis hin zur Distillation). Hintergrund: Laut Ramp-Daten hat Anthropic OpenAI im B2B-Markt inzwischen überholt, während OpenAI stagniert. Am Produkt selbst liege es kaum — Codex sei nicht deutlich schlechter als Claude Code.
  • bärisch #579 · 14.07.2026 ↗ Apples Klage wegen Geschäftsgeheimnis-Diebstahls ('rotten to the core') hält Pip für substanziell: Das Vorgehen — von Jony Ive über Hardware-Chef Tang Tan bis zu 400 abgeworbenen Apple-Mitarbeitern — wirke systematisch, und Apple sei nicht für haltlose Claims bekannt. Er sieht eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit für Apple, möglichen Milliardenschaden für OpenAI und als strategischen Nebeneffekt die Verzögerung von OpenAIs eigenem Gerät im Wearables-Markt. Der Kulturkritik an OpenAI stimmt er ausdrücklich zu.
  • neutral #590 · 21.08.2026 ↗ Nach dem schwachen Q2 ('auf dem hätte man nicht an die Börse gehen können') sieht Pip das Momentum drehen: Die Revenue-Runrate wächst quartalsbezogen wieder um 35%, Enterprise um 50%, und in den Ramp-API-Daten wächst OpenAI (+82%) erstmals wieder schneller als Anthropic (+76%) — allerdings von inzwischen kleinerer Basis. Das Werbegeschäft enttäuscht dagegen massiv: ~1 Mrd. Runrate liegt 80–90% unter den eigenen Plänen (2,5 Mrd. für 2026, 100 Mrd. bis 2030), und dauerhafte Werbe-Monetarisierung gefährde die Glaubwürdigkeit des Chatbots. Die Nutzerzahl von einer Milliarde stellt er in Frage.

Was tatsächlich passierte

Anthropic

nicht börsennotiert17 Aussagen · 15 Ereignisse

Pips Anthropic-These entwickelt sich über zwei Jahre von neugieriger Distanz zu klarer fundamentaler Präferenz: Ende 2024 ordnet er Computer Use als teure, unzuverlässige Preview ein, ab Claude 4 (Mai 2025) gilt ihm Anthropic als Coding-Weltmeister und ab Herbst 2025 als der effizienteste Player der Branche — B2B-Marktführer mit besseren Unit Economics und wertvollerer Revenue-Struktur als OpenAI. Seine Kernwetten: Anthropic überholt OpenAI (Prediction Dez. 2025, im Q2 2026 beim Umsatz eingetreten), wird 2026 Trillion-Dollar-Company (mit $965 Mrd. fast erfüllt) und liefert mit über 500% Net Revenue Retention eine im Softwaremarkt nie gesehene Kennzahl; er investiert 2026 selbst indirekt über Secondaries. Als Hauptrisiken benennt er durchgehend die Commodity-Gefahr austauschbarer LLMs und ab 2026 vor allem die politische Willkür der US-Regierung (Pentagon-Bann, Fable-5-Exportstopp), die die Perps zeitweise 30% kosten. Vor dem erwarteten IPO-Prospekt (Ende August 2026) bleibt er konstruktiv, warnt aber vor zu viel Optimismus bei adjustierten Profitabilitätskennzahlen und reduziert sein eigenes Exposure.

Pips Einschätzungen

  • neutral #400 · 25.10.2024 ↗ Pip ordnet Anthropics Computer Use als Preview ein: noch nicht zuverlässig genug für wichtige Entscheidungen, aber es zeigt die Richtung der AI-Agents. Er rechnet vor, dass der Agent mit rund 1,50 Dollar pro Minute fast Mindestlohn-Niveau kostet und damit gegen Offshore-Arbeitskräfte noch nicht konkurrenzfähig ist. Das Besondere sei die Breite der Fähigkeiten gegenüber spezialisierten RPA-/OCR-Lösungen — mehr als Maschinenintelligenz, aber weit entfernt von AGI.
  • neutral #432 · 14.02.2025 ↗ Pip analysiert Anthropics geleakte Projektion ($34,5 Mrd. Umsatz 2027 im optimistischen Szenario, $12 Mrd. Base Case) bei ca. $1 Mrd. Run-Rate und $56-60 Mrd. Bewertung — relativ teurer als OpenAI. Dass Anthropic mehr API-Umsatz als OpenAI machen könnte, hält er für plausibel, weil viele Produktentwickler Claude bevorzugen. Profitabilität in zwei Jahren glaubt er eher nicht; aus Interesse würde er einen Mini-Betrag investieren, obwohl die Bewertung kompetitiv ist.
  • bullisch #460 · 23.05.2025 ↗ Claude 4 (Opus/Sonnet) ist für Pip der neue Coding-Weltmeister: rund 10 Prozentpunkte besser als 3.7 im SWE-Benchmark (62,3 auf 72,7) und leicht besser als OpenAI Codex, o3 und Gemini 2.5. Im Kontrast zu Meta, das Llama Behemoth schuldig bleibt, beweise Anthropic, dass sie voll im Rennen sind. Die Blackmail-Testergebnisse (Modell erpresst Anwender bei drohender Ablösung) wertet er als Beleg beeindruckender, aber sicherheitsrelevanter Fähigkeiten.
  • neutral #491 · 10.09.2025 ↗ Zur $1,5-Mrd.-Strafe wegen der LibGen-Bücher erklärt Pip, warum ausgerechnet Anthropic zahlen muss: Bei Claude ließ sich nachweisen, dass ganze Absätze der Bücher wiedergegeben werden. Wichtiger findet er die Präzedenz des Urteils — wer Bücher legal besitzt (auch second-hand gekauft), darf darauf trainieren; nur das Nicht-Kaufen wurde bestraft. Damit sei das Copyright-Risiko fürs Training weitgehend eingehegt.
  • bullisch #497 · 30.09.2025 ↗ Mit Sonnet 4.5 verteidigt Anthropic die Coding-Führung (82% im Benchmark, besser als GPT-5 und GPT-5 Codex). Pip hält den Fokus auf den Programmiermarkt für strategisch schlau, weil Coding der erste Markt mit nachweisbarer Effizienzsteigerung ist und sich dort greifbar Geld verdienen lässt. Offene Frage bleibt für ihn, wie nachhaltig das Revenue ist — wie hoch Churn und Modellwechsel-Rate wirklich sind.
  • bullisch #505 · 28.10.2025 ↗ Anthropic führt laut Menlo-Zahlen den B2B-Markt an: 32% API-Marktanteil gegen 25% bei OpenAI (vor zwei Jahren 50%), bei $7 Mrd. ARR mit Ziel $9 Mrd. zum Jahresende. Pip rechnet vor, dass Anthropic mit ~$20 Mrd. Funding $7 Mrd. Umsatz erzeugt hat, OpenAI ~$60 Mrd. für $15 Mrd. brauchte — Anthropic sei effizienter, das B2B-Revenue stabiler, und die 300.000 Firmenkunden hält er für wertvoller als OpenAIs 800 Mio. Consumer-Nutzer.
  • neutral #510 · 14.11.2025 ↗ Zum von Anthropic gemeldeten chinesischen Hackerangriff via Claude argumentiert Pip, man könne den KI-Firmen die Dual-Use-Nutzung nicht anlasten — so wenig wie Apache für Missbrauch auf Servern haftet. Dass Hacker ausgerechnet Claude nutzen, erklärt er damit, dass Claude der Goldstandard für Code sei. Als Vorteil geschlossener Modelle wertet er, dass Anthropic den Missbrauch abstellen konnte; das Distillieren zu einem Open-Source-Klon hält er für die logische nächste Eskalation.
  • bullisch #516 · 05.12.2025 ↗ Anlässlich der IPO-Gerüchte (FT: Börsengang schon 2026, Anwälte mandatiert) nennt Pip Anthropics finanzielle KPIs die besten der KI-Branche: 60-70% von OpenAIs Ergebnissen mit deutlich weniger Geld, bessere Revenue-Qualität, Amodei als 'Reasonable Spender'. Im Vergleich mit Palantir ($500 Mrd. bei halbem Umsatz) würde er auf dem Preis eher in Anthropic investieren. Als Hauptrisiko benennt er die Commodity-Gefahr austauschbarer LLMs ohne Burggraben — die Frage sei, ob Anthropic ein Ökosystem darum bauen kann.
  • bullisch #525 · 06.01.2026 ↗ In seinen Jahres-Predictions setzt Pip Anthropic (und OpenAI) auf die Billion: Beide werden 2026 Trillion-Dollar-Companies und kündigen mindestens einen IPO an — es wären mit SpaceX und Saudi Aramco die größten Börsengänge aller Zeiten. Perplexity scheidet aus dem Rennen aus, xAI hält er für die am schlechtesten finanzierbare KI-Firma. Dass SpaceX so viel wert sein soll wie OpenAI und Anthropic zusammen, hinterfragt er stark, weil die KI-Firmen ihre Umsätze verdreifachen.
  • bullisch #526 · 09.01.2026 ↗ Die $10-Mrd.-Runde auf $350 Mrd. (Lead: GIC und Coatue) liest Pip als Stärkesignal: Nur ~3% Verwässerung deute darauf hin, dass Anthropic erwartet, künftig zu noch besseren Konditionen raisen zu können. Er lobt die Revenue-Struktur ($9-10 Mrd. Run-Rate, viel B2B, langfristigere Nutzung als reines Vibe-Coding) und dass man Golfstaaten-Geld über Singapur umgehen konnte. Die Verdopplung von $183 auf $350 Mrd. sieht er als ersten Schritt zu seiner Billionen-Prediction.
  • bullisch #534 · 07.02.2026 ↗ Anthropics Super-Bowl-Spots gegen KI-Werbung ('Ads are coming to AI') hält Pip für den cleveren Move, den er eigentlich Google zugetraut hätte: Werbefreiheit als Verfassungsprinzip ist der stärkste Positionierungsvorteil gegen OpenAI, weil Werbeanreize Antworten zwangsläufig korrumpieren. Sam Altmans gereizte Reaktion ('autoritäre Company') wertet er als Schwächesignal — wer sich so verteidigt, klagt sich an. Anthropic nutze legitim die Schwäche des Konkurrenten als eigene Stärke.
  • neutral #541 · 03.03.2026 ↗ Nach der Supply-Chain-Risk-Einstufung durch das Pentagon und Trumps Kündigungsanordnung für alle Ministerien konstatiert Pip: Anthropic riskiert Hunderte Millionen an Regierungs- und Fortune-500-Verträgen, nur um Massenüberwachung von Amerikanern und autonome Letalentscheidungen als Red Lines durchzusetzen. KI sei das beste Massenüberwachungstool aller Zeiten, deshalb sei der Widerstand so wichtig. Er attestiert Dario Amodei als einzigem Valley-CEO Rückgrat und moralischen Kompass — bei realem wirtschaftlichem Schaden.
  • bullisch #552 · 10.04.2026 ↗ Das announcte Mythos-Modell spielt für Pip in einer neuen Liga (SWE-Bench Pro 78 statt 53, Humanity's Last Exam 57 statt 40) und ist so gut im Finden von Sicherheitslücken, dass Anthropic es zurückhält und Softwarefirmen via Glasswing Vorbereitungszeit gibt. Anthropic sei 'das absolute It-Girl' mit wöchentlichen Major-Releases — Beleg des eigenen KI-beschleunigten Software-Outputs. Er skizziert, dass Security-Previews theoretisch ein Schutzgeld-artiges Geschäftsmodell wären; dass Anthropic es nicht ausnutzt, spreche für den moralischen Kompass. Ein ChatGPT-Moment sei es aber nicht, eher lineare Entwicklung.
  • bullisch #566 · 29.05.2026 ↗ Die $65-Mrd.-Runde auf $900 Mrd. pre (Lead: Altimeter, Dragoneer, Greenoaks, Sequoia) macht Anthropic zur höchstbewerteten KI-Firma — für Pip qualitativ besser als OpenAIs Runden, weil opportunistische Crossover-Fonds statt interessengetriebenem Corporate-Kapital preissetzen. Die vom CFO bestätigte Net Revenue Retention von über 500% übertrifft seine eigene 200%-These deutlich und sei eine im Softwaremarkt nie gesehene Dimension. Pip ist selbst dabei, indirekt in die Runde zu investieren (Deal im Closing); Chip-Deals (Microsoft MAIA, $36-Mrd.-TPU-Konstrukt) zeigen den Fokus auf margenpositive Inferenz.
  • bärisch #571 · 18.06.2026 ↗ Den Export-Stopp für Fable 5 und Mythos nennt Pip klassisches Mobbing des Weißen Hauses und eine Ordnungsschelle — gefährlicher als der DeepSeek-Moment, weil Firmen sich umentscheiden werden und an der gesamten KI-Blase 'gezündelt' wird. Die Anthropic-Perps verloren 30% (von ~1,8 Billionen auf teils unter 1 Billion), der Markt verstehe das Risiko für Anthropic und die Branche. Er erwartet, dass ein Gericht die einseitige Verordnung kassiert, sieht aber massiven angerichteten Schaden und Cronyism-Willkür als neues Standortrisiko der USA.
  • neutral #585 · 04.08.2026 ↗ Pip hält Anthropic für ein deutlich solideres Unternehmen als SpaceX und glaubt nicht, dass sie den IPO nicht mehr schaffen — reduziert aber selbst sein Secondary-Exposure und geht netto keine neuen Verpflichtungen mehr ein, weil sein AI-Anteil am Portfolio zu groß geworden ist. Die Google-Konstruktion (200-Mrd.-Finanzierungsmaschine mit Apollo, Blackstone, Broadcom-Backstop) zeigt für ihn, dass Anthropic die Chip-Aufträge selbst weder zahlen noch als Schulden tragen könnte. Palantir bezeichnet er als sehr teuren Claude-Wrapper, der auf Anthropic-Kosten das Sechsfache aufschlagen muss.
  • neutral #590 · 21.08.2026 ↗ Anthropic hat im Q2 mit $11,6 Mrd. Umsatz OpenAI überholt und sich verdoppelt, verliert aber im Q3 etwas Momentum (Ramp-Daten: OpenAI-API +82% vs. Anthropic +76% quarter-to-date). Vor dem erwarteten IPO-Prospekt (größtes IPO aller Zeiten, ~$100 Mrd. Raise angestrebt) warnt Pip vor zu viel Optimismus: Die kolportierte Profitabilität sei vermutlich nur adjustiert; er erwartet 50-65% Rohmarge als gutes Ergebnis, echte Profitabilität wäre in dieser Phase sogar ein Fehler. Den Broadcom-Backstop (60-100 Mrd. Schulden für Anthropic-Chips) sieht er als Symptom der Absatzfinanzierungs-Kaskade.

Was tatsächlich passierte

Methodik & Grenzen

  • Korpus: alle 209 Folgen-Transkripte vom 27.08.2024 (#383) bis 21.08.2026 (#590) von doppelgaenger.ai (KI-generiert, nicht redigiert — alle „Zitate“ sind Paraphrasen, Transkriptionsfehler und Sprecherverwechslungen möglich). Abruf: 25.08.2026.
  • Auswahl der Top 10: deterministische Frequenzanalyse über die vollen Transkripttexte (Namens-Aliase je Firma, z. B. „Azure“ → Microsoft). Score = Folgen mit ≥ 8 Erwähnungen × 3 + Folgen mit ≥ 2 Erwähnungen. Oracle (Score 101) lag knapp vor Cloudflare (91) — die Auswahl folgt allein den Zahlen.
  • Aussagen-Extraktion: pro Position wurden die substanziellsten Folgen mit zeitlicher Streuung über alle Quartale gelesen und Pips Gesamttendenz zur Aktie je Folge als eine datierte Aussage erfasst. Nur Aussagen von Pip Klöckner; bei unklarem Sprecher wurde die Stelle verworfen. Die Auswahl der Aussagen ist damit eine redaktionelle Stichprobe, keine Vollerhebung jeder Erwähnung.
  • Bewertung: deterministisch per Skript (scripts/trackrecord-auswerten.mjs). Startkurs = Wert der Yahoo-Kursreihe am ersten Handelstag am/nach dem Folgendatum. Das Ladeskript bevorzugt adjusted close (um Splits und Dividenden bereinigt) und fällt sonst auf close zurück; diese Herkunft ist in den gespeicherten Reihen nicht je Wert gekennzeichnet. Horizonte 1/3/6/12 Monate = 21/63/126/252 Handelstage. Treffer-Regel: bullisch = Aktie schlägt den Nasdaq 100 um > 2 Prozentpunkte, bärisch spiegelbildlich, neutral = ± 5 pp; Gesamturteil auf 6-Monats-Basis, bei jüngeren Aussagen der längste verfügbare Horizont.
  • Die Benchmark-Relativierung ist bewusst streng: In einem Markt, der zwei Jahre lang stieg, wäre „bullisch und Kurs stieg“ allein kein Beleg für Können. Gemessen wird die relative Kursbewegung nach der Aussage. Ein tatsächlich handelbares Portfolio, Transaktionen oder eine risikobereinigte Rendite werden nicht simuliert. Kehrseite: Differenzierte Neutral-Urteile schneiden unter der ±5-pp-Regel in bewegten Aktien systematisch schlecht ab — die niedrige Neutral-Quote ist teils ein Artefakt der Messmethode.
  • Vergleichsgrenze: Die Aktienreihen können Dividendeneffekte aus adjusted close enthalten, während ^NDX ein Kursindex ist. Die Behandlung ist damit nicht als einheitlicher Gesamtrenditevergleich validiert. Das kann relative Ergebnisse und Einstufungen beeinflussen; bis zur methodischen Neuberechnung sind die Quoten nur eingeschränkt interpretierbar.
  • Quoten-Nenner: Treffer geteilt durch Treffer plus daneben. Unentschiedene und offene Aussagen zählen nicht in den Nenner. Aussagen mit fehlenden Kursdaten werden von der Aggregation ausgeschlossen und gesondert ausgewiesen. Die Gesamtquote mischt bereits verfügbare Zeiträume; jüngere Aussagen sind keine abgeschlossenen Sechs-Monats-Tests.
  • Eine Produkt- oder Geschäftsmodellaussage ist nicht automatisch eine Kursprognose. Der Kursvergleich bestätigt oder widerlegt deshalb nicht ohne Weiteres ihren sachlichen Inhalt. Konkrete Jahresziele müssen separat am genannten Ziel und nach Ablauf des Jahres geprüft werden.
  • Kursreaktionen nach einer Aussage belegen keine Kausalität — gemessen wird, ob Pips Tendenz mit der späteren relativen Entwicklung übereinstimmt, nicht ob sie sie verursacht hat.
  • OpenAI/Anthropic: nicht börsennotiert, daher keine Trefferquote. Die Gegenüberstellung nutzt extern belegte Ereignisse (jede Angabe mit Quelle-URL).
  • Trefferquoten sind Vergangenheitsdaten einer subjektiven Aussagen-Stichprobe — keine Prognose und keine Anlageberatung.